Frage beantwortet

Flexpreis: Umweg im Regionalverkehr gestattet?

Liebe Community,

ich habe eine Streckenbindungs-Frage zu folgendem Fall:

Ich fahre mit einem Flexpreis-Ticket von Frankfurt nach München, möchte aber eine Nacht in Heidelberg bleiben. Zwar kann ich laut Flexpreis-Regelung meine Fahrt für einen Tag unterbrechen, aber Heidelberg liegt ja nicht direkt auf der Strecke, an die ich gebunden bin. Die wäre wohl Frankfurt - Mannheim - München (man kann den Wegetext ja leider nicht vorher einsehen).

Das Problem ist nun, dass ich nicht einfach einen Zwischenstop einbauen kann, weil mein Arbeitgeber das Ticket ansonsten nicht erstattet (obwohl sich der Preis nicht ändert, aber er ist da unnötig streng).
Jedenfalls wüsste ich nun gerne, wie stark ich denn von der Streckenbindung abweichen darf, also z.B. von FRA nach MA fahren und dann mit dem Regionalverkehr nach HD, und am nächsten Tag dann von HD nach München.

Ist das erlaubt?

Über eine Antwort würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus!

Gelegenheitsvielfahrer123
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Hallo zusammen. Ich habe es einmal bildlich dargestellt, wie die Raumbegrenzung bei einer Fahrkarte mit der Wegevorschrift Frankfurt via WÜ*FÜ*N oder via WI*KA*PF*S nach München aussieht:

Innerhalb dieser Begrenzung kann jeder Zug – auch via Heidelberg oder Ansbach/Treuchtlingen – genutzt werden. Eine Zusatzkarte ist nicht notwendig. /ch

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franke22
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es gäbe noch die Möglichkeit einer Umwegfahrkarte - erhältlich im RZ

Oder anderer Vorschlag: Sie buchen ein Automatenticket mit dem eingebauten Umweg, da ist die Verbindung nicht aufgedruckt. Ihr Arbeitgeber könnte daher maximal am Wegetext erfahren dass Sie einen Umweg gebucht haben - dass der Wegetext kontrolliert wird halte ich für eher unwahrscheinlich.

Gelegenheitsvielfahrer123
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Danke für die Antwort!
Ist eine solche Umwegkarte kostenpflichtig? Preislich sind beide Verbindungen nämlich gleich.

Automatenticket ist leider keine Option, ich soll das schon vorher buchen (wahrscheinlich wäre es sonst noch teurer).

Signal
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Auch am Automaten kann man Fahrkarten im Voraus kaufen. Bei einem Flexpreis ändert sich der Preis übrigens nicht. Wenn Sie die Fahrkarte erst am Reisetag vor Abfahrt kaufen, kostet die Fahrkarte das gleiche.

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Hallo Gelegenheitsvielfahrer123,

wenn beide Wege dasselbe kosten oder der Umweg weniger kostet, wird im DB Reisezentrum eine Umwegfahrkarte zum Nullpreis erstellt. Ist der Umweg teurer, bezahlen Sie die Differenz. /ti

Gelegenheitsvielfahrer123
Gelegenheitsvielfahrer123

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Super, vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Jetzt würde ich nur noch gerne wissen, ob ich diese Umwegkarte erst am Reisetag im RZ am Startort erhalten kann oder schon vorher überall erfragen kann. Wissen Sie darüber auch etwas?

Leo
Leo

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Ist das denn nicht mehr in der Raumbegrenzung drin?

Müßte doch

F*MA/WÜ*S/N*M oder so sein, oder? Dann ist doch Heidelberg drin!

Am einfachsten:

Alte Krrte VOR DEM ERSTEN GELTUNGSTAG KOSTENLOS stornieren und neue explizit mit Zwischenhalt Heidelberg buchen - OHNE Aufenthaltszeit!

Leo
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Der Preis ist über Würzburg, Mannheim oder Heidelberg identisch.

Falls der Wegetext tatsächlich so kleinkariert ist, wäre also ein 0€-Umwegkarte erforderlich - siherhalber am Schalter, bevor noch jemand 12,50€ bzw. 19€ Bordpreiszuschlag fordert...

Leo
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Die "Umweg"-Karte müßte auch vorher AM SCHALTER zu "kaufen" sein.

Neptun
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https://community.bahn.de/questions/1792139-flex-ticket-a...

Dort die 2. Antwort zur konkreten Raumbegrenzung. Warum sollte da eine Umwegkarte nötig sein?

DB
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Hallo zusammen. Ich habe es einmal bildlich dargestellt, wie die Raumbegrenzung bei einer Fahrkarte mit der Wegevorschrift Frankfurt via WÜ*FÜ*N oder via WI*KA*PF*S nach München aussieht:

Innerhalb dieser Begrenzung kann jeder Zug – auch via Heidelberg oder Ansbach/Treuchtlingen – genutzt werden. Eine Zusatzkarte ist nicht notwendig. /ch