Frage beantwortet

Fahrgastrechte online versenden ?

Hat schon jemand Erfahrungen mit Erstattungen über

https://www.zug-erstattung.de/

gemacht ?

Volker
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Irgendwie verstehe ich den Sinn dieser Webseite nicht. Das Original-Formular ist online ebenfalls verfügbar. Dieses auszufüllen ist nicht langsamer, als diese Webseite zu nutzen (es müssen schließlich die selben Daten abgefragt werden). Das Originalformular kann man innerhalb eines Jahres geltend machen, insofern kann man das einfach das nächste mal am Bahnhof abgeben, oder auch ohne Porto per Post einschicken. D.h. es kostet, im Gegensatz zur Webseite keinen Cent. Und wenn man bedenkt, dass bei einer Erstattung eines Sparpreisticket eh nur wenige Euro rausspringen, machen die knapp 1 € kosten bei Nutzung dieser Webseite schon bis zu 25% aus, die man weniger bekommt.

Mein Fazit: diese Webseite bringt keinerlei Vorteile, aber durchaus einige Nachteile, vor allem erhebliche Kosten...

Tipp: das Originalformular der DB kann man mit passenden PDF-Apps direkt am Computer ausfüllen. Die Stammdaten (Name, Adresse, Bankverbindung usw) füllt man einmal aus, speichert das PDF. Danach muss man diese Daten nie mehr erneut eingeben. Somit muss man dann im Verspätungsfall nur noch die Zugverbindung eintragen, ausdrucken und unterschreiben. Schneller kann das mit der Webseite auch nicht funktionieren...

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Drehrumbum
Drehrumbum

Drehrumbum

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Aha, ein BILD-Leser. ;)
In der Zeit, in der sie dort das Formular ausfüllen, können sie auch das echte Fahrgastrechteformular ausfüllen. Und der Versand ist auch kostenlos mit dem Freiumschlag und kostet nicht 99 cent. Außerdem bleiben die persönlichen Daten bei der DB und nicht bei irgend welchen Dienstleistern. Und bei Hotel- und Taxiquittungen kommen sie ohnehin daran vorbei, die original Quittungen nachzureichen.
Aber jeder wie er will...(meine Meinung!)

Volker
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Hallo Tino,

es war auch eine Frage an die community, nicht an die DB.

Hallo Drehrumbum,

"Jeder wie er will", da haben Sie mit Sicherheit recht. Mir persönlich wäre es bei "einfachen" Verspätungen die 99 Cent wert, die Entschädigung über einen Drittanbieter geltend zu machen. Aber das war nicht die Frage. Frage war, ob jemand in diesem Forum bereits über Erfahrungen mit dem Anbieter verfügt - letztlich gebe ich sensible Daten an einen Dritten.

PS : ähnliche Fragen in diesem Forum zeigen, das genügend Interesse an einer Online-Einreichung vorhanden ist.

Drehrumbum
Drehrumbum

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Erfahrungen nur indirekt. Würde nie Fremden meine Daten geben. Hatte nur vor ca. 1 Jahr erlebt, wie der Betreiber der Seite auf etlichen Social-Media Plattformen um Kunden bettelte und überall Werbung machte. War damals wohl nur ein 1 Mann Unternehmen. Das hatte für mich schon etwas von unseriös. Letztendlich macht der auch nix anders, als das Fahrgastrechteformular auszudrucken und es in den Umschlag einzutüten. Halt nur im Auftrag der Kunden, die keine Lust haben, zum Briefkasten zu laufen.

Volker
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Es scheint auch jetzt nur eine "one-man-show" zu sein - deswegen hatte ich Hoffnung, dass der ein oder andere den "Dienst" bereits nutzte und ein "hat geklappt" (wie es z.B. beim "Fahrkartenservice" (https://community.bahn.de/questions/1783908-fahrgastrecht...) möglich war) postet.

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Irgendwie verstehe ich den Sinn dieser Webseite nicht. Das Original-Formular ist online ebenfalls verfügbar. Dieses auszufüllen ist nicht langsamer, als diese Webseite zu nutzen (es müssen schließlich die selben Daten abgefragt werden). Das Originalformular kann man innerhalb eines Jahres geltend machen, insofern kann man das einfach das nächste mal am Bahnhof abgeben, oder auch ohne Porto per Post einschicken. D.h. es kostet, im Gegensatz zur Webseite keinen Cent. Und wenn man bedenkt, dass bei einer Erstattung eines Sparpreisticket eh nur wenige Euro rausspringen, machen die knapp 1 € kosten bei Nutzung dieser Webseite schon bis zu 25% aus, die man weniger bekommt.

Mein Fazit: diese Webseite bringt keinerlei Vorteile, aber durchaus einige Nachteile, vor allem erhebliche Kosten...

Tipp: das Originalformular der DB kann man mit passenden PDF-Apps direkt am Computer ausfüllen. Die Stammdaten (Name, Adresse, Bankverbindung usw) füllt man einmal aus, speichert das PDF. Danach muss man diese Daten nie mehr erneut eingeben. Somit muss man dann im Verspätungsfall nur noch die Zugverbindung eintragen, ausdrucken und unterschreiben. Schneller kann das mit der Webseite auch nicht funktionieren...

kabo
kabo

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Na, der "Mehrwert" besteht halt darin, dass man alles vom Sofa aus erledigen kann.
Wenn man selbst alles ausfüllt, hat man am Ende den Aufwand, den Antrag entweder am Bahnhof abzugeben oder in den nächsten Briefkasten zu werfen. Das spart man sich dann. Ob einem das 99 Cent wert sind, muss man selbst entscheiden. Es soll ja Leute geben, bei denen sowohl der nächste Bahnhof als auch der nächste Briefkasten weit entfernt sind.