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Erstattung bei Zugausfall, Aufforderung zum Zug verlassen

Bei eine Zugreise Hallo Zusammen,
bei einer Zugreise aus München mit Umstieg in Nürnberg ist wesentliche Teil des Zuges ausgefallen und alle Reisenden die nach Nürnberg fahren wurden durch DB aufgefordert den nächsten Zug nach Nürnberg zu nehmen. Dadurch habe ich meine weitere Zugverbindung verpasst. Ja, gleich im Zug wurde eine Aussage gemacht, dass 30€ erstattet werden. Im Nürnberger Bahnhof nach 40min Wartezeit hat sich eine DB Mitarbeiterin am Schalter gewehrt mir ein Gutschein zu geben, obwohl es bei anderen Mitreisenden vor mir doch funktioniert hat. Sie erklärte es wird am Startbahnhof am Schalter gemacht innerhalb von 2 Stunden (in meinem Fall München) oder nur schriftlich. Stimmt es, machte es überhaupt Sinn? Wenn der Reisende schon sowieso gestresst ist und eine nächste Verbindung suchen muss. Dürfte sie mich zurückweisen, ich war ja Vorort persönlich am Schalter?

Meine Frage ist wie sollte ich weiter vorgehen, es ist eigentlich keine Verspätung, sondern wir müssten den Zug verlassen. Fahrgerechte Formular habe ich ausgefüllt, allerdings gibt’s es da kein Feld um die Situation zu beschreiben. Das nächste ist die Fahrgastrechte-Formular Bestätigung, die habe ich nämlich nicht, das habe ich zur der Zeitpunkt nicht gewusst. Ich habe nur Zugticket mit dem Ersatzzugstempel, der Schaffner hat gemeint, es ist ausreichend für die Erstattung. Ist es so ein Trick von der DB auf etwas zu verweisen und es so umständlich machen, dass der Kunde sagt es ist mir zu viel Aufwand. Wie sollte ich nun vorgehen, Fahrgastrechte-Formular ausgefüllt mit Zugticket versenden, ohne Bestätigung oder reicht es als Bestätigung? Ich bitte um Klärung. Vielen Dank

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Das ist eine Antwort des Servicecenters Fahrgastrechte, das in Ihrem Fall nur die Verspätungsentschädigung auszahlen kann. Bezüglich des Gutscheins müssten Sie sich wie gesagt an den Kundendialog wenden.

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Fahrgastrechte-Formular zusammen mit der Fahrkarte versenden (Entschädigung gibts auch ohne Bestätigung) und zusätzlich an den Kundendialog wenden bezüglich des Gutscheins: https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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In einem ähnlichen Fall habe ich einfach dem Fahrgastrechte-Formular einen Brief beigelegt, in dem ich die Situation und das Versprechen auf den 30€ Gutschein erläutert habe. Und daraufhin kam dann auch nach der üblichen Bearbeitungszeit ein Gutschein über 30€ per Post. Da das Formular selbst nicht erlaubt, zusätzliche Angaben zu machen, sollte man unbedingt einen Brief beilegen, wo man dann alles weitere erläutern kann. Damit hat das bisher noch immer geklappt.

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Danke für eure Beiträge, es hat mir weitergeholfen. Ich werde hier entsprechend berichten wie es augegangen ist.

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Hallo, nach einer Anfrage von zusätzlichen Informationen von DB AG und hin und her schreiben kam es zum einer Entscheidung die ich hier gern posten würde.
____________________________________________________________________________
Sehr geehrte Kunde,

vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Für die Beeinträchtigungen auf der Fahrt von … bis … entschuldigen wir uns im Auftrag der DB Fernverkehr AG. Zugausfälle sowie Verspätungen können aufgrund der Komplexität des Eisenbahnbetriebes leider nicht immer vermeiden werden.
Wir bedauern die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und haben im Auftrag der DB AG am … den Betrag von 15,00€ auf …. überwiesen.

Der Beitrag setzt sich wie folgt zusammen:
Verspätung am Zielort: 73 min, Erklärung: Verspätung ab 60min, Entschädigung: 15€.
Gern erläutern wir Ihnen die Gründe für unsere Entscheidung:
Verspätung ab 60 Minuten Sie eine Entschädigung von 25% des gezahlten Fahrpreises der einfachen Fahrt bzw. des halben Preises der Hin- und Rückfahrkarte.

Mit freundlichen Grüßen
…..

Ja, wie oben bereits erwähnt, nach der Aussage der DB AG in Art einer Durchsage im Zug/Bahnhof München, sollte jeder Reisende der den Zug wechselt 30€ bekommen. Schlussfolgerung DB AG hält nicht was sie verspricht, so es war eine Lüge. Ich habe auch in meinem Schreiben die Frage direkt gestellt ob man solche Durchsagen / Versprechungen ernst nehmen sollte, es wurde natürlich ignoriert.

Moral der Sache: Ich persönlich finde, dass ich richtig gehandelt habe, weil mir ging es nicht um 30€, sondern darum, dass die Menschen bereits auf dem Boden im Zug gesessen sind und ich wollte ein wenig Platz schaffen. Es heißt aber nicht für mich, dass DB AG mit unwahrhaftigen Aussagen einfach so agieren sollte, macht noch ein schlechteres Bild, als einfach die Wahrheit. Dazu noch der ganze Aufwand und Schreiberei wegen 15€, warum kann es nicht vereinfacht werden, kostenpflichtige Rückrufnummer usw. kein Wunder, dass das Schiff sinkt.

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Das ist eine Antwort des Servicecenters Fahrgastrechte, das in Ihrem Fall nur die Verspätungsentschädigung auszahlen kann. Bezüglich des Gutscheins müssten Sie sich wie gesagt an den Kundendialog wenden.