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Was ist die Rechtfertigung für die Gebühren bei einer vergessenen BahnCard?

Ich hatte mich ja schon einmal zu diesem Thema geäußert, noch bevor ich meine Reise antrat (https://community.bahn.de/questions/1792838-hinweis-servi...).
Nun war ich im Reisezentrum um mir mein Geld wieder rückerstatten zu lassen. Ich hatte eine Reise mit Hin- und Rückfahrt gebucht. Mir wurde gesagt, wenn ich mein Geld zurückhole, muss ich einmalig 7 Euro zahlen. Aber nein, die 7 Euro wurden für beide Fahrten berechnet. Wie unverschämt ist das denn? Wie rechtfertigt ihr das? 14 Euro sind definitiv unverhältnismäßig.
Meine nächsten Schritte sind: den Verbraucherschutz einschalten und auf sämtlichen Kanälen zu verbreiten, wie bescheiden der Service der Deutschen Bahn ist.

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Die Rechtfertigung ist, dass Sie bei jeder Fahrt, die Sie mit BahnCard-Rabatt gebucht haben, im Zug auch eine gültige BahnCard vorzeigen müssen. Das ist allgemein bekannt und stellt auch keine besondere Schikane des Kunden dar - zumal, seit man sich die BC auch aufs Smartphone laden kann.
Ich möchte nicht wissen, wie 'luschig' und vergesslich der ein oder andere Bahnkunde wäre, wenn das Vergessen der BahnCard keine Konsequenzen hätte.

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Die Rechtfertigung ist, dass Sie bei jeder Fahrt, die Sie mit BahnCard-Rabatt gebucht haben, im Zug auch eine gültige BahnCard vorzeigen müssen. Das ist allgemein bekannt und stellt auch keine besondere Schikane des Kunden dar - zumal, seit man sich die BC auch aufs Smartphone laden kann.
Ich möchte nicht wissen, wie 'luschig' und vergesslich der ein oder andere Bahnkunde wäre, wenn das Vergessen der BahnCard keine Konsequenzen hätte.

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Nutzt nichts.
Wer regelmäßig Bahn fährt, kennt den Service der DB schon. Und wer nicht Bahn fährt, dem ist die Servicequalität egal. Das ändert sich auch nicht durch die Verbreitung auf sämtlichen Kanälen.

Liebe "Benutzerin"
in diesem speziellen Fall geht es darum, dass ich zweimal für eine Reise diese 7 Euro zahlen musste. Das ist sehr wohl Schikane.
Was ist denn so schlimm daran, wenn man eine Plastikkarte vergisst? Man hat ja dennoch dafür bezahlt, ob man die Karte vorzeigt oder nicht.
Ich bin ja auch vor meiner Reise im Reisezentrum gewesen, ist ja nicht so, dass man absichtlich seine Bahncard nicht mitnimmt. Und jetzt muss ich 14 Euro zahlen, weil DB zu faul ist BahnCard Kunden dafür unterschreiben zu lassen, dass Reisezentren überprüfen können, ob man eine gültige Bahncard hat (dann gibt es auch keine Probleme mit dem Datenschutz).

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"Und jetzt muss ich 14 Euro zahlen, weil DB zu faul ist BahnCard Kunden dafür unterschreiben zu lassen, dass Reisezentren überprüfen können, ob man eine gültige Bahncard hat (dann gibt es auch keine Probleme mit dem Datenschutz)."

Nein, Sie müssen 14 Euro zahlen, weil Sie bei zwei Bahnfahrten nicht belegen konnten, dass Sie im Besitz einer gültigen BahnCard sind. Man könnte auch sagen, weil Sie zu nachlässig oder zu vergesslich waren, die BC mitzunehmen oder zu faul, sie sich aufs Smartphone zu laden. Ich halte irgendwelche zusätzliche Datensammelei, um vergesslichen Bahnkunden das Leben zu erleichtern, für komplett überflüssig.

Vielleicht besitze ich kein Smartphone?
Es ist auch keine Datensammelei. Es würden ja nicht mehr Daten verarbeitet, sondern die Zugriffsrechte würden sich ändern.
Ich fürchte, wir beide kommen in dieser Diskussion auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Für mich ist es einfach nicht begreiflich, warum man in meinem Fall 7 Euro zahlen muss, obwohl man ja viel Geld für eine BahnCard zahlt. Des Weiteren war ich auch vor der Reise im Reisezentrum und habe nicht erst im Zug festgestellt, dass die Karte zuhause liegt. Und Sie meinen, dass es Konsequenzen dafür geben muss, wenn man etwas vergisst. Wahrscheinlich sind unsere Ansichten nicht vereinbar.

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Wenn Sie die 7 Euro (pro Fahrt) dazu ins Verhältnis setzen, dass Kunden, die im Zug einen Fahrschein kaufen wollen/müssen, mit einem Bordzuschlag von 12,50 Euro (demnächst 19! Euro) abgezockt werden, sind die 7 Euro ein Schnäppchen.

By the way: die Erweiterung von Zugriffsrechten trägt auch nicht gerade zur Datensicherheit bei.

Da haben Sie sicher recht, aber das hat ja nichts mit meinem Problem zu tun. Diese Bordgebühr ist dennoch sicherlich ein weiterer Angriffspunkt der DB.

Auch mit dem Zugriffsrecht haben Sie recht. Allerdings könnte man ja die Leute aktiv darauf hinweisen und entscheiden lassen, ob sie das möchten. Durch richtige Kommunikation ist einiges möglich. Da muss die Bahn einfach noch daran arbeiten.

So eine Gebühr wenn man sein zb sein Abo vergisst ist doch absolut üblich, in München zb 5 Euro und in Stuttgart sind es auch 7 Euro Bearbeitungsgebühr, denke bei anderen Verkehrsbetrieben wird es ähnlich sein.

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Kann man anzweifeln. Auf der anderen Seite aber auch froh sein, dass man überhaupt die Möglichkeit hat, sich ohne komplette Fahrpreisnacherhebung aus der Affäre zu ziehen.