Frage beantwortet

Fahrkarte verkauft, obwohl keine Züge verkehren

Es geht um die Strecke München-Ulm heute und am kommenden Freitag, 2.11.18. Meiner Tochter (16 J.) wurde gestern ein Schönes Wochenende Ticket für die Strecke München-Donaueschingen verkauft mit eine Zugverbindung München-Ulm per Regionalexpress ohne Umsteigen (RE 57014, ab 7:35, an 9:46). Der Zug fuhr in München ab ohne irgendwelche Zusatzinformationen, fuhr jedoch nicht nach Ulm, sondern nach Donauwörth! Dort stand meine Tochter mehrere Stunden im Regen ohne weitere Informationen. Irgendwann ging es weiter nach Ulm, wo sie den Anschlusszug verpasst hat und erneut warten musste. Schließlich kam sie in Donaueschingen um 14:34 an anstatt 12:34 - eine Fahrzeit von 7 statt 5 Stunden. Eine Verspätung wurde am Zielbahnhof Donaueschingen nicht anerkannt. Wie kann ich die Erstattung geltend machen?
Meinen Eltern wurde in Donaueschingen für Freitag, 2.11.(Quer durchs Land Ticket) und Sonntag, 4.11. (Schönes Wochenende Ticket) die gleiche "Direktverbindung" Ulm-München und zurück verkauft, die anscheinend aufgrund von Baustelllen definitiv nicht existiert und auch nicht befahren wird und trotzdem in den Fahrplänen der Bahnschalter und im Internet auftaucht. Ich halte das für Betrug! Da sie nun wissen, wie lange die Fahrt wirklich dauert, möchte sie diese nicht antreten - der gleich Schalterbeamte in Donaueschingen verweigert jedoch die Rücknahme der Tickets, da er weiterhin behauptet, dass die Züge wie angezeigt fahren (was zu den genannten Daten zu 100% nicht der Fall sein wird). Wir möchten die Tickets (Fahrt noch nicht angetreten) erstatten lassen. An wen können wir uns wenden?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Nachtrag zum Kommentar von Signal:

Dies hat mit Betrug oder Fachinformationen nichts zu tun.

Die von Ihnen angesprochenen Bauarbeiten betreffen den Fernverkehr in Ulm. Die Züge des Regionalverkehrs fahren , teilweise mit Verspätungen, die aber bereits in den Fahrplanmedien eingearbeitet worden sind.

Die von Ihren Eltern gekauften Fahrkarten gelten nur für den Regionalverkehr und nicht für den Fernverkehr. Es besteht also überhaupt kein Grund zur Panik oder irgendwelchen Anschuldigungen.

Siehe hierzu

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/hauptbahnhof-ul...

Bei beiden Tickets ist eine Erstattung nicht möglich, siehe Tarifbedingungen

https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/qdl.shtml

https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/schoenes_wochene...

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Weitere Antworten

Der RE mit Abfahrt um 07:35 Uhr ab München besteht aus 3 Zugteilen: einer nach Ulm, einer nach Treuchtlingen und einer nach Aalen. Das jeweilige Fahrtziel des Zugteils steht auf den Anzeigen an und im Zug. Außerdem wird auf der Zugzielanzeige am Bahnsteig auf die jeweiligen Zugteile hingewiesen. Vor der Zugteilung erfolgt auch nochmals eine Ansage, damit man noch in den richtigen Zugteil umsteigen kann. Offenbar war Ihre Tochter einfach zu blöd dafür, in den richtigen Zugteil einzusteigen.

Nachtrag zum Kommentar von Signal:

Dies hat mit Betrug oder Fachinformationen nichts zu tun.

Die von Ihnen angesprochenen Bauarbeiten betreffen den Fernverkehr in Ulm. Die Züge des Regionalverkehrs fahren , teilweise mit Verspätungen, die aber bereits in den Fahrplanmedien eingearbeitet worden sind.

Die von Ihren Eltern gekauften Fahrkarten gelten nur für den Regionalverkehr und nicht für den Fernverkehr. Es besteht also überhaupt kein Grund zur Panik oder irgendwelchen Anschuldigungen.

Siehe hierzu

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/hauptbahnhof-ul...

Bei beiden Tickets ist eine Erstattung nicht möglich, siehe Tarifbedingungen

https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/qdl.shtml

https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/schoenes_wochene...