Frage beantwortet

Flex-Ticket auf allen ICE des Tages gültig?

Hallo,
ich habe ein Flex-Ticket für die Strecke Frankfurt-München gekauft, und habe bei der Buchung natürlich erstmal einen bestimmten Zug angegeben (ICE 625).
Kann ich das Flex-Ticket am Reisetag dann tatsächlich für jeden anderen ICE der Strecke Frankfurt-München benutzen? Oder müssen auch die Zwischenhalte identisch sein? (Wäre absurd, aber das sagte mir mal jemand).
FRA-MUC ist hier nur ein Beispiel, die Frage gilt natürlich generell.

Danke und Gruß,
b.

Brigante
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Tino Groß
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Hallo Brigante,

Sie dürfen von Frankfurt (Main) Hbf nach München Hbf sowohl die Strecke über Mannheim/Ulm/Augsburg aber auch die Strecke über Würzburg/Nürnberg nutzen.

Die Wegevorschrift F*(WUE*N/MA*KA*S*PLO*GP*UL)*M wurde für diese beiden Verbindungen angepasst und lässt somit beide Verbindungen zu.

Die Antwort von Bahnfrosch ist somit falsch.

Beste Grüße
Tino!

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Bahnfrosch
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Ja, sie können jeden ICE nehmen, der auf dem gebuchten Fahrtweg (in ihrem Fall ICE 625) auch fährt. Die Zwischenhalte müssen nicht eingehalten werden, aber die Strecke muss gleich sein. Also wenn gebucht ist über Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg müssen sie auch diese Strecke fahren. Natürlich muss der Zug nicht an den Bahnhöfen halten, aber jedenfalls durchfahren. Sie dürfen z.b. nicht von Frankfurt über Mannheim, Stuttgart, Ulm nach München fahren.

Tino Groß
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Hallo Brigante,

Sie dürfen von Frankfurt (Main) Hbf nach München Hbf sowohl die Strecke über Mannheim/Ulm/Augsburg aber auch die Strecke über Würzburg/Nürnberg nutzen.

Die Wegevorschrift F*(WUE*N/MA*KA*S*PLO*GP*UL)*M wurde für diese beiden Verbindungen angepasst und lässt somit beide Verbindungen zu.

Die Antwort von Bahnfrosch ist somit falsch.

Beste Grüße
Tino!

Bahnfrosch
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O.K. Herr Groß, Ich drucke mir das aus und halte es ihren Kollegen unter die Nase. Und wenn sie gegenteiliges sagen, habe ich ja sie als Quelle.

P.S. Der User meinte FRA-MUC nur als Beispiel. Schön dass sie ihre Kunden hier so verunsichern. Also dürfen jetzt alle fahren wie sie lustig sind...läuft ja bei der DB. Dann kann ja das Thema Wegevorschrift und Raumbegrenzung in die Tonne gekloppt werden. ;)

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@Bahnfrosch
Bezogen auf die Strecke Frankfurt - Mûnchen kann ich die Aussage von Bahnmitarbeiter Groß bestätigen. Zumindest hatte ich noch nie Probleme, wenn ich mit einem Ticket, das über Würzburg ausgestellt war, über Stuttgart gefahren bin und umgekehrt.
Grundsätzlich finde ich die Wegevorschriftkürzel jedoch sehr verwirrend und wenig kundenfreundlich.

Bahnfrosch
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@Benutzerin: Mag sein, dass es gerade auf dieser Strecke eine Ausnahme gibt (man kann auch z.b. über Fulda, Erfurt und Nürnberg nach München fahren, hätte ich das als Beispiel gebracht wäre es richtig gewesen). Aber der User wollte ja generell eine Aussage zur Streckenbindung haben. Wenn das so von Herrn Groß ohne Kommentar stehen bleibt, denkt jeder, man kann einfach fahren wie man will. War nun Zufall, dass gerade diese Strecke eine Ausnahme hat. Generell geht es aber nicht.

Tino Groß
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Also ich weiß jetzt nicht wo ihr Problem liegt? Es wurde klar und deutlich gemacht dass es sich um die Verbindung Frankfurt-München handelt und über welche Strecken es ging. Von Fulda und Erfurt war hier keine Rede. Bitte also keine Tatsachen vertauschen.

Ich denke die Frage ist demnach vollständig beantwortet.

Bahnfrosch
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@Herr Groß
Können sie nicht lesen? Der Threadersteller schrieb: "FRA-MUC ist hier nur ein Beispiel, die Frage gilt natürlich generell."
Der User hat ja gar nicht gefragt nach der Strecke über Stuttgart und Ulm.
Das mit der Alternativ-Route war nur ein Beispiel von mir. Was sie richtig wiederlegt haben. allerdings ist das eine Ausnahme, die sie als ZuB intern vielleicht anwenden, aber um dem User zu erklären, wie die Regelung GENERELL ist, ist ihr Beitrag mit "Die Antwort von Bahnfrosch ist somit falsch." in meinen Augen irreführend und arrogant. Sie ist falsch in Bezug auf mein selbst gebrachtes Beispiel, aber die Erklärung, was Wegevorschrift ist, ist nicht falsch.

Die Community ist dazu da, dass Bahnkunden etwas erklären, nach dem Wissen, wie es auch nur Bahnkunden haben können. Es nützt nix, wenn sie als Bahnmitarbeiter hier interne Dienstanweisungen und Ausnahmen als Voraussetzung geben, dass es Bahnkunden auch so wissen müssen. Dann können wir die Commmunity gleich ändern in "Kunden Fragen-Bahnmitarbeiter antworten".

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@ Bahnfrosch
Dass Bahnmitarbeiter Groß das hier mit einem offiziellen DB-Verlautbarungskanal mit sich selbst als quasi unfehlbarer Instanz verwechselt, hat er ja schon oft genug unter Beweis gestellt. Schade, dass die Moderation seine offiziösen Aussagen im Namen der DB immer wieder durchgehen lässt und damit den Forums-Gedanken boykottiert.

Neptun
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@Bahnfrosch und Benutzerin: Einen schlechten Tag gehabt? Es gibt hier sicher keinen Teilnehmer, der zu 100% passende, korrekte und stilistisch hervorragende Antworten gibt. Ich habe Tino Groß auch schon widersprochen, aber in diesem Thread hat er richtigerweise die falsche (!) Antwort Nr. 1 von Bahnfrosch korrigiert, soweit sie sich auf das konkret ausgeführte Beispiel bezog. Nicht jeder muss mit einer Antwort alle Teile der Frage oder des Problems abdecken. Anstatt danach mit „verunsichern“ und nicht verkehrsüblichen Umwegen daherzukommen, wäre eine allgemeine Ergänzung zu „Raumbegrenzungen“ besser gewesen.

Es ist nämlich keineswegs so, eine weitgefasste Raumbegrenzung wie in dem Beispiel eine Ausnahme ist. Oder sagen wir tendenziell so: Je länger die Entfernung vom Start zum Ziel, desto größer die Raumbegrenzung und damit die Anzahl der möglichen Strecken. Bei kurzen Fahrten gibt es tatsächlich oft nur einen einzigen erlaubten Weg, aber wenn es über 300 km hinausgeht, dürfte das eine echte Ausnahme sein. Raumbegrenzungen sind auch keine DB-Interna, sie sind schließlich auf den Tickets aufgedruckt. Schwierig ist es höchstens, diese vor Ticketkauf in Erfahrung zu bringen.

Hallo Brigante,

die Antwort von Tino Groß ist soweit vollkommen korrekt. Bestehen trotz dessen noch offene Fragen?

@Bahnfrosch @Benutzerin

Bitte achten Sie auf einen sachlichen Umgangston. Sonst ist damit niemandem weitergeholfen. /ju