Frage beantwortet

Erhalte ich eine Rückerstattung, wenn ich 2 Stunden früher einen Zug nehme und dieser dann 2 Stunden Verspätung hat?

Hallo,
letzte Woche ist mein Zug von Osnabrück nach Frankfurt ausgefallen. Da ich schon früher als erwartet am Bahnhof war, habe ich meine Zugbindung aufheben lassen und bin schon um 15:49 Uhr auf dem Weg nach Frankfurt gewesen (anstelle 17:37 Uhr). Auf meiner Reise nach Frankfurt musste ich 2mal umsteigen und der ICE den ich von Köln nach Frankfurt genommen habe, hatte bei Ankunft 2 Stunden Verspätung. Ich bin also um 21:30 Uhr in Frankfurt angekommen. Das wäre ich bei meinem urprünglichen Zug auch.
Habe ich trotzdem einen Anspruch auf die 50% Rückerstattung? Immerhin bin ich auch 2 Stunden früher unterwegs gewesen? Ohne die zuvor gebuchte gemütliche Sitzplatzreservierung?

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Wenn sie früher fahren, bekommen sie leider keine Erstattung. Die Erstattung gibt es nur für Verspätungen an Zielort. Sie sind somit pünktlich um 21:30 Uhr angekommen wie gebucht.
Klingt leider ungerecht, aber so sind die "Regeln" der DB bzw. in diesem Fall der EU.

P.S. Die Sitzplatzreservierung hätten sie aber kostenlos umtauschen können. Jetzt im Nachhinein können sie aber sich wenigstens die Sitzplatzgebühr (4,50) zurückholen. Das macht jedes Reisezentrum.

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Wenn sie früher fahren, bekommen sie leider keine Erstattung. Die Erstattung gibt es nur für Verspätungen an Zielort. Sie sind somit pünktlich um 21:30 Uhr angekommen wie gebucht.
Klingt leider ungerecht, aber so sind die "Regeln" der DB bzw. in diesem Fall der EU.

P.S. Die Sitzplatzreservierung hätten sie aber kostenlos umtauschen können. Jetzt im Nachhinein können sie aber sich wenigstens die Sitzplatzgebühr (4,50) zurückholen. Das macht jedes Reisezentrum.

Signal
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Wenn man von Anfang an eine frühere Verbindung nimmt (bei Flexpreis immer möglich, bei Sparpreis mit Aufhebung der Zugbindung) und bei dieser eine Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof eintritt, bekommt man meiner Meinung nach eine Entschädigung. Die Verspätung in der Ankunft bezieht sich ja auf die tatsächlich genutzte Verbindung.

@Signal der User muss aber ein Sparpreisticket haben, da er von Aufhebung der Zugbindung spricht. Bei einem Flexpreis wäre es klar, dass er eine Entschädigung bekommt. Aber bei einem Sparpreis nicht. Da zählt das was auf dem Ticket steht. Ankunft 21:30 Uhr. Die Aufhebung der Zugbindung hat nix mit der Entschädigung des Fahrpreises wegen Verspätung zu tun. Die Entschädigung bezieht sich nur auf das "soll" was auf dem Ticket steht und auf das "ist" und das ist die Ankunftszeit.

Allerdings ist es durchaus möglich, dass wegen Kulanz oder wegen Massenabfertigung die Entschädigung trotzdem ausgezahlt wird, weil nur der verspätete Zug herangezogen wird und bei den KRM-Ausfällen sowieso die Entschädigung großzügiger gehandhabt wird.

@BahnOsnaFra Einfach alles einreichen und abwarten was passiert wird das Beste sein.