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Entschädigung (Fahrgastrechte), bei Wahl des Gutscheins, 20 % zusätzlich, ist das noch aktuell?

Hallo,
wenn man statt Barauszahlung den Gutschein wählt, erhält man nicht mehr zusätzlich 20 % des Betrages als Gutscheinwert?

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kabo
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Das war mal eine befristete Aktion. Die galt aber nur, wenn man persönlich am Schalter den Gutschein abgeholt hat und(!) der Zug, der die Verspätung ausgelöst hat, ein Zug von DB-Fernverkehr war.

Signal
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Ich glaube die Aktion gibt es immer noch. Ich bin mir aber nicht ganz sicher.

DB
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Hallo Heiko,

sofern die Auszahlung direkt im DB Reisezentrum stattfinden kann, gibt es bei einem Gutschein 20 Prozent mehr. /ti

PiolinBo
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Ist dies immer noch aktuell und,
wie lange sind die Gutscheine gültig?

Wenn ich es richtig verstehe, geht's es nur bei:

  • einer inländische Fahrkarte,
  • der verspätungsauslösende Zug ein Fernverkehrszug ist,
  • die Bearbeitung im Reisezentrum, und nicht per Post geschickt wird, und
  • die Fahrtkarte muss einen Zangenabdruck enthalten, weshalb Handytickets ausgeschlossen sind.

Außerdem gilt:
Hat der Fahrgast keine Bestätigung seiner Verspätung auf dem Fahrgastrechte-Formular erhalten, oder möchte nur eine Kopie seiner Fahrkarte einreichen, oder ist Inhaber einer Zeitfahrkarte, oder besitzt eine Fahrkarte im grenzüberschreitenden Verkehr, erhält er seine Entschädigung ausschließlich über das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main.

d.h. wenn man einsenden MUSS, weil etwas oben zutrifft (z.B. keine Bestätigung -sehr häufig- oder braucht den Original), erhält man keinen zusätzlichen 20%?

Kann man das Original (mit Zangenabdruck) behalten für die Weiterreichung an der Buchhaltung, wenn man am Schalter den Antrag abgibt?

DB
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Hallo PiolinBo,

die Gutscheine haben dieselbe Gültigkeit, wie die Fahrgastrechte-Gutscheine, die Sie postalisch erhalten. Dieser ist ein Jahr ab Ausstellung gütig.

Folgende Punkte müssen hierbei beachtet werden:

- Die Bearbeitung ist nur im DB Reisezentrum oder einer DB Agentur (Reisebüros mit DB-Lizenz) möglich.

- Es muss eine DB Fahrkarte sein, die nicht grenzüberschreitend ist. Dazu gehören folgende Angebote:

  • Flexpreis
  • Sparpreise
  • ggf. Aktionsangebote
  • Sparpreis Gruppe / Gruppe&Spar
  • Alle GKR-Fahrkarten mit Preisaufdruck
  • Veranstaltungstickets mit Preisaufdruck
  • Urlaubsfahrkarten Bundeswehr
  • zugehörige Aufpreise, Zusatzfahrkarten, Zuschläge (inkl. Liege- und Bettplatzzuschläge), Übergangs- und Umwegkarten sowie Fahrradkarten Fernverkehr

- Das Ticket muss im Original vorliegen und abgezangt sein. Handy-Tickets sind daher davon ausgenommen.

- Verursacher der Verspätung muss ein Fernverkehrszug sein.

Eine Bestätigung muss nicht zwingend auf dem Fahrgastrechte-Formular sein. Sollte der Sachverhalt zu komplex sein, um ihn vor Ort zu bearbeiten, wird der Sachverhalt mit einem entsprechenden Vermerk/Stempel über die Gutscheinentschädigung +20 Prozent versehen und an das Servicecenter Fahrgastrechte zur Prüfung weitergeleitet. Man erhält in dem Fall auch die +20 Prozent.

Da die Fahrkarten im Original vorliegen müssen und auch abgerechnet werden, können Sie diese nicht behalten. /di 

MLBC
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Ich hatte die 20%-Regelung irgendwo gefunden, aber in den aktuellen Beförderungsbedingungen finde ich die nicht - wo steht´s? :)
"Das Ticket muss im Original vorliegen und abgezangt sein".
Ist das neu?

Danke.

DB
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Diese Regelung ist extern nirgendwo zu finden und gilt nur, wenn die Fahrgastrechte vollständig im DB Reisezentrum oder einer DB Agentur geprüft und abschließend bearbeitet werden können. Die grundsätzlichen Vorrausetzungen wurden im Beitrag zuvor genannt. So galt/gilt das mit dem Originalticket seit Beginn an dieser Aktion. /ch

kabo
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"Ich hatte die 20%-Regelung irgendwo gefunden, aber in den aktuellen Beförderungsbedingungen finde ich die nicht -"
-> Schlecht gesucht :-)

"Diese Regelung ist extern nirgendwo zu finden"
-> Das stimmt ja nun nicht.

Voila: https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2019... (Seite 71, Nummer E.11)

""Das Ticket muss im Original vorliegen und abgezangt sein". Ist das neu?"
-> Nein, das war schon immer so - auch vor dem Start der 20%-Aktion.
Eine Auszahlung im Reisezentrum setzte schon immer voraus, dass das Ticket im Original vorgelegt wird und(!) die Verspätung bereits bestätigt ist. War das nicht der Fall, hat das Reisezentrum die Unterlagen zwar entgegengenommen, aber "nur" an das Servicecenter Fahrgastrechte weitergeleitet.
Und die 20%-Aktion läuft halt nur, wenn eine Auszahlung im Reisezentrum möglich wäre, der Kunde aber den Gutschein nimmt.

DB
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Ah, da hat sich die Aktion versteckt. Danke an kabo für die Ergänzung. /ch

MLBC
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Aaaah, da hat sich das Fragen doch gelohnt :)

Ich hatte bei
"9.3.2 ... Für Entschädigungsansprüche können grundsätzlich Kopien der Belege beigefügt werden" nicht mehr weitergelesen, weil

  • Kopien vorlegen möglich ist: das entspricht telefonischer Auskunft
  • meiner Erfahrung mit Erstattungen
  • das kollidiert mit der Aussage, es sei die Fahrkarte im Original abzugeben

Anscheinend ist die Regelung, die mir vorher nicht ganz klar war, auch in Reisezentren nur wenig bekannt - die haben meine Unterlagen nach Frankfurt geschickt. Ist ja auch einfacher. Dann gibts natürlich nicht zusätzliche 20% auf den Erstattungsgutschein.