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Kann ich durch besondere äußere Umstände noch Geld zurück erhalten?

Gestern habe ich die Kündigung für meinen Arbeitsplatz erhalten und da ich noch in der Probezeit bin, werde ich am Ende dieses Monats meinen Arbeitsplatz verlieren. Leider hat mir mein Chef Urlaub für den nächsten Monat gewährt, obwohl ihm schon klar war, dass er mich nicht weiter in seinem Betrieb beschäftigen möchte.Dadurch habe ich vom 04.10.18 zum 06.10.18 ein Sparpreisticket mit Hin- und Rückfahrt für 80,80 € gebucht. Dieses Ticket war dafür gedacht, dass ich meine Familie in meinem Heimatort besuche. Da ich nun allerdings meinen Arbeitsplatz verloren habe, bin ich ab nächsten Monat nicht mehr Wohnhaft an dem Ort, an dem die Reise startet und endet. Für mich persönlich, war es nicht vorauszusehen, dass ich die Fahrt unmöglich antreten kann. Lediglich mein Chef hätte mir den Urlaub verweigern können und damit die Buchung meinerseits verhindern können. Wie es oben in der Frage schon steht, gibt es eine Möglichkeit noch Geld für meine Buchung zurück zu erhalten? Zumal die Bahnstrecke, für die das Ticket gilt, sehr start frequentiert ist und ich Platz für andere Reisende schaffen würde und die Reise erst in 20 Tagen startet.

KlausKleber
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kabo
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Ein Sparpreisticket kann man doch stonieren.
Es fallen zwar 10€ Gebühr an - und die 70,80€ Erstattung gibt es "nur" als Gutschein.
Aber der Gutschein hat eine recht lange Gültigkeit und lässt sich zur Not auch weitergeben.

KlausKleber
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@kabo Ich kenne die genauen Bezeichnungen der Tickets nicht und ich weiß nicht genau wie ich einsehen kann, was für eine Art von Sparpreisticket ich gebucht habe, aber auf der Ticketseite steht:
"Umtausch und Erstattung für dieses Angebot ausgeschlossen." Ich denke, es ist eines dieser Tickets, für die es keine Erstattung gibt, obwohl ich meine, dass ich beim Buchen etwas derartiges gelesen habe. (Dass eben 10 € Gebühr anfallen)

kabo
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Dann ist es ein "SuperSparpreis-Ticket" oder ein "SparpreisAktion-Ticket" (falls Sie vor dem 1.8 gebucht haben.

Falls es ein Online-Ticket zum Selbstausdruck ist:
Da werden Sie - realistisch gesehen - den Ticketpreis als Lehrgeld abschreiben müssen.

Falls es ein Ticket vom Schalter oder Automat ist:
Versuchen das Ticket irgendwie loszuwerden. Tickets vom Schalter oder Automat sind übertragbar. Eine Kleinanzeige "Tausche Bahnticket vom A nach B gegen 4 Kisten Bier" könnte Ihnen die Grundausstattung für die nächste Gartenparty bringen. Dann hätte das Ticket wenigstens einen Nutzwert gehabt.

KlausKleber
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Das ist für mich leider nicht möglich, da ich sowohl eine Bahncard 25 1. Klasse habe (das Ticket dann auch nur für die 1, Klasse gebucht ist) und ich es online gebucht habe. Ich könnte mich jetzt ärgern, aber wie Sie richtig sagen, es ist Lehrgeld für mich. Ich werde wohl in Zukunft nur noch Kurzstrecken mit der Bahn fahren und auf eine Bahncard verzichten.Kundennähe sieht meiner Meinung nach anders aus. Ich danke Ihnen für Ihre hilf- und aufschlußreichen Antworten.

Benutzerin
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Da muss ich jetzt aber mal die Bahn in Schutz nehmen.
Es gibt so viele persönliche Gründe, aus denen Menschen eine gebuchte Reise nicht antreten können. Und jeder für sich genommen, ist für den Betroffenen auch tragisch. Aber würde die Bahn bei jeder Krankheit, Todesfall in der Familie, Arbeitsplatzverlust, Flugverspätung etc. (Super)Sparpreistickets "auf Kulanz" stornieren, gäbe es für Kunden keinen Grund mehr, überhaupt noch die teuren Flexpreistickets zu kaufen.
Die Stornobedingungen werden beim Fahrkartenkauf auch so klar kommuniziert, dass der 'mündige Verbraucher' zumindest in dieser Beziehung weiß, worauf er sich einlässt.

tbsn
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Da stimme ich der Erklärung von Benutzerin zu. Im Vergleich zum Flexpreis ist das Ticket eben wesentlich günstiger, dafür trägt man das Risiko, dass beim Super Sparpreis keine Stornierung möglich ist. Da in deutschen Fernverkehrszügen keine Reservierungspflicht besteht, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass einem anderen Reisenden ein Platz weggenommen wird. Bei der Berechnung der Kontingente für Sparpreise wird wohl auch immer davon ausgegangen, dass manche Fahrgäste ihre Reise nicht antreten.

Sie können natürlich beobachten, ob der gebuchte Zug zufällig ausfällt. Wenn die zu erwartende Verspätung der Reise mehr als 60 Minuten beträgt, greifen die Fahrgastrechte und Sie können von der Reise zurücktreten und sich den Preis des Tickets (bzw. der jeweils betroffenen Hin- oder Rückfahrt) erstatten lassen.