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Ist ein screenshot von einem online ticket gültig ?

ich habe vor einigen tagen ein online-ticket für morgen gekauft, nun macht aber mein Handy schlapp auf dem das online-ticket geschickt wurde. Jetzt habe ich noch schnell bevor mein handy aus geht einen screenshot auf meinen PC geschickt und da wäre mir die frage ob das nun so gültig ist.

Juana123
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Raceroaer
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Ja das ist auch auf einem PC gültig, solange der Zugbegleiter den QR Code einwandfrei Einscannen kann.

Ich wünsche Ihnen eine angeheme Reise.

Beste Grüße

Hallo Juana123,

ein Screenshot vom Handy-Ticket wird während der Fahrkartenkontrolle nicht akzeptiert.

@Raceroaer

Gemäß der Beförderungsbedingungen muss der Reisende die Buchungs-App mit Anzeige der Fahrkartendaten oder in einer Brieftaschen-App geladene Fahrkarte als Handy-Ticket zur Kontrolle vorzeigen.

Ein Online-Ticket kann auf weißem Papier im DIN A 4-Format ausgedruckt, im PDF-Format auf einem mobilen Endgerät angezeigt oder als Handy-Ticket vorgezeigt werden. /ju

Raceroaer
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@ DB aber was macht es denn für einen Unterschied ob ich das jetzt in der Wallet App zB. auf dem iPhone vorzeige, oder eben als Screenshot in der Fotos App.

Auf beiden ist ja der QR Code zu sehen.

Die Guten Abend Raceroaer,

der Unterschied ist einfach dass ich beim Screenshot des Aztec Codes die Daten vom Ticket nicht mit den Angaben auf dem mobilen Terminal abgleichen kann. Dies kann ich jedoch bei der Anzeige im DB Navigator, bei der Vorlage als Online-Ticket oder bei der Ablage in der App „Wallet“.

Gruß, Tino!

Der User „Raceroaer“ hat hier leider gleich mehrere falsche Dinge gepostet. Um es zusammenzufassen:

1. Ist gemäß Beförderungsbedingungen ein Screenshot unzulässig.

2. Ist auf den Tickets kein QR Code, sondern ein Aztec-Code. Das ist etwas anderes.

Raceroaer
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Danke an Tino und Developfer für die Erklärung. So haben wir alle wieder etwas gelernt.

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Was ändert sich für das Lesegerät, wenn der Code von einem Screenshot anstatt vom Ausdruck oder dem Handy-Ticket eingescannt wird?

"Die Rekonstruktion des Dateninhaltes ist auch dann noch möglich, wenn bis zu 25 % (bei kleinen Codes sogar bis zu 40 %) des Codes zerstört worden sind."
https://de.wikipedia.org/wiki/Aztec-Code

Guten Abend Benutzerin, es ist in gewisser Weise vergleichbar mit einem Personalausweis, den man nur als Screenshot bzw. Foto hat. Es ist nicht das Original. Sicher würde sich das auch bei der Kontrolle einlesen lassen, aber es ist dennoch nicht das Original-Ticket. /no

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Aber beim Online-Ticket gibt es in diesem Sinne doch kein "Original"? Der Ticket-Inhaber muss sich ja zusätzlich noch ausweisen.

Deswegen habe ich ja auch gesagt, in gewisser Weise. Es ist aber schon noch ein Unterschied, ob ich zum Beispiel das Ticket ausgedruckt bei habe oder aber nur ein Foto von dem Ticket. /no

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Aber auf dem Handy/Smartphone ist es doch auch nur digital und der Code wird eingelesen. Und damit ist das Ticket doch entwertet.
Mich interessiert wirklich, wo/ob es da einen Unterschied zum Screenshot gibt.

Naja, ein Grund warum zum Beispiel ein Personalausweis nicht per Foto akzeptiert wird, ist ja die Möglichkeit der Bearbeitung der Daten. Sicher kann man auch einen Code bearbeiten. Digital ist nicht gleichzusetzen mit einem Screenshot. /no

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Aber den Ausdruck könnte man doch auch bearbeiten?

Ja, stimmt, das hatte ich nicht bedacht. Dann ist mein letztes Argument nicht ganz passend, das stimmt. Dennoch ist es nicht zulässig, es sei denn, der Kollege macht dies aus Kulanz. Aber wie schon oben erwähnt und auch aus den AGB von meinem Kollegen zitiert, ist ein Screenshot nicht ausreichend. /no

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Also zusammengefasst: es ist nicht erlaubt, weil es nicht erlaubt ist. :D

Doch kann man. Anhand eines Beispiels:

Kunde manipuliert das Ticket aber nicht den dazugehörigen Barcode (technisch etwas schwieriger). Er zeigt nun das vollständige Ticket vor und nun findet der eigentliche Abgleich statt. Der Barcode (sofern er nicht aufwendig manipuliert wurde) lügt nicht und zeigt das korrekte Ticket an. Sollten sich Abweichungen feststellten liegt eine Manipulation vor. Wer nun denkt diese Geschichte ist ausgedacht der irrt.

Legt der Kunde jedoch nur den Screenshot eines Barcodes vor kann nicht mehr zweifelsfrei festgestellt werden ob der Inhalt des Barcodes nun korrekt ist. Daher heißt es dass das Ticket in einem pdf Anzeigeprogramm vorgezeigt werden kann, wenn alle Daten auf dem Ticket zwiefelsfrei erkannt werden können.

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@Tino Groß
Das Beispiel macht doch keinen Sinn. Im Aztec-Code sind doch alle Daten der Fahrt einkodiert. Also Start, Ziel, Strecke, Zugbindungen, sowie Name des Reisenden. Zusammen mit dem Ausweis ist damit auch nur mit dem Code nachprüfbar, ob die Person und das Ticket zusammenpassen, und anhand der Seriennummer sollte auch die Echtheit des Tickets erkennbar sein.

D.h. Betrüger, der einfach einen beliebigen (alten) Aztec-Code vorzeigt, sollte sofort beim Scannen auffallen. Wenn nicht, wäre der Scannvorhang reines Theater für die Reisenden, und die Scanner wären billige Dummys (ok, nachdem der Mehdorn die Bahn kaputt-gespart hat, wäre das zwar auch denkbar, aber das glaube ich nun wirklich nicht).

Fazit: die DB könnte nur den Aztec-Code ohne Probleme akzeptieren, wenn Sie denn wollte. Faktisch und technisch ginge hierbei keine Sicherheit verloren.