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Kulanz, da EC-Kartenzahlung im Zug nicht möglich?

Da die App nicht funktionierte, kaufte ich mir schnell ein Ticket am Schalter für die geplante Fahrt für 9,60. Im ICE meldete ich mich, als nach zugestiegenen Fahrgästen gefragt wurde und meine Fahrkarte wurde kontrolliert. Daraufhin sagte mir der Schaffner, ich hätte die falsche Fahrkarte gekauft und die richtige hört 9,75 (15ct mehr!!) gekostet. Ich sollte jetzt eine neue für 9,75 kaufen, hatte allerdings nicht mehr genug Bargeld dabei. Ich wollte mit Karte bezahlen, was allerdings im Zug nicht ging. Deshalb erhielt ich einen Bescheid, dass ich 60€ bezahlen müsste. Der Schaffner wies mich aber daraufhin, dass ich evtl nur die 9,75€ bezahlen müsste, wenn ich mich direkt an die Bahn wenden würde. Ich schrieb 2 E-mails und bekam keine Antwort, bis dann heute die Mahnung im Briefkasten war. 67€, weil ich ausersehen ein 15ct zu günstiges Ticket gekauft habe!!! Ich rief unter der Nummer an und wurde angeschrien, es wäre meine Schuld, wenn ich mic erst jetzt melden würde und es gäbe keine Chance mehr, auf Kulanz zu hoffen, nachdem die Mahnung raus war.
Ich bin schwer enttäuscht, wie man als guter Kunde der Deutschen Bahn behandelt wird und dass man nirgendwo auf Menschlichkeit oder Kulanz hoffen braucht.

Susan2307
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Ich vermute mal, dass Sie ein Ticket beim entsprechenden Verbund gekauft haben. Bis auf einige Ausnahmen erkennt DB Fernverkehr diese Fahrkarten nicht an, sodass im Zug ein neuer Fahrschein zzgl. Bordpreis (12,50 Euro) erworben werden muss. Sofern man im Zug kein Bargeld oder keine Kreditkarte zum Bezahlen dabei hat, kann bei der Kontrolle eine Fahrpreisnacherhebung über das erhöhte Beförderungsentgelt ausgestellt werden. Natürlich hätte sich der Zub hier kulant zeigen können, aber rechtlich ist die Forderung wohl leider berechtigt. Wie kabo schon geschrieben hat, hätten Sie sich sofort an die Fahrpreisnacherhebungs-Stelle wenden müssen. Vielleicht zeigt der Sachbearbeiter beim DB Kundenservice (Antwortzeit meistens 3-4 Wochen) ja Kulanz und stellt am Ende einen Gutschein aus - aber zahlen sollten Sie wohl erstmal, wenn schon gemahnt wurde.

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kabo
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Für's nächste Mal:
Wenn es darum geht, ein Ticket nachträglich vorzuzeigen oder etwas zu reklamieren, dann ist es ganz wichtig, dass sofort zu machen (allerspätestens innerhalb von 14 Tagen) und sich persönlich an einen Fahrkartenschalter zu wenden (nicht anrufen, nicht mailen, sondern hingehen).

Wenn man Ihnen am Schalter ein falsches Ticket verkauft har, warum haben Sie sich später nicht am Schalter beschwert und das falsche Ticket reklamiert?

Wenn es schon soweit ist, dass die 60€ angemahnt werden, dürften alle Fristen vorbei sein. Und wenn die Mahn-maschinerie der DB einmal angelaufen ist, lässt sie sich erfahrungsgemäß auch nicht mehr stoppen. Will sagen: Für Kulanz ist es jetzt sehr wahrscheinlich einfach zu spät.

Das einzige, was Sie jetzt noch sinnvoll machen können, ist folgendes zu recherchieren:
War ihr Ticket wirklich falsch / ungültig?
Der Schaltermitarbeiter wird ja wohl der Ansicht gewesen sein, dass das Ticket richtig war - sonst hätte er es Ihnen wohl nicht verkauft. Vielleicht hat sich ja der Schaffner geirrt.

Was für ein Ticket haben Sie denn gekauft? Zu Fahrkarten der Produktklassen C (Nahverkehr) und B (IC/EC) kann im Fernverkehrszug ohne Probleme die jeweilige Differenz zur genutzten Produktklasse ohne Bordpreis bezahlt werden.

Susan2307
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Susan2307

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Ich habe das Ticket am Fahrkartenautomat gekauft, da es abends war und die Schalter schon geschlossen waren. Entschuldigung, da hab ich mich falsch ausgedrückt.
Es stand auch drauf: Nicht im ICE gültig, was ich mir allerdings nicht durchgelesen hatte. Der Schaffner sagte mir, es wäre nicht möglich, nur die Differenz zu bezahlen.

Susan2307
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Achso und ich denke, es war eins für Nahverkehr.

Susan2307
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Und ich habe mich direkt am nächsten Tag mit der Bahn in Verbindung gesetzt, allerdings anscheinend unter der falschen Mailadresse. Ich erhielt nur eine automatische Antwort, dass mein Anliegen bearbeitet wird. Deswegen habe ich mich danach erstmal nicht weiter gekümmert.

Ich vermute mal, dass Sie ein Ticket beim entsprechenden Verbund gekauft haben. Bis auf einige Ausnahmen erkennt DB Fernverkehr diese Fahrkarten nicht an, sodass im Zug ein neuer Fahrschein zzgl. Bordpreis (12,50 Euro) erworben werden muss. Sofern man im Zug kein Bargeld oder keine Kreditkarte zum Bezahlen dabei hat, kann bei der Kontrolle eine Fahrpreisnacherhebung über das erhöhte Beförderungsentgelt ausgestellt werden. Natürlich hätte sich der Zub hier kulant zeigen können, aber rechtlich ist die Forderung wohl leider berechtigt. Wie kabo schon geschrieben hat, hätten Sie sich sofort an die Fahrpreisnacherhebungs-Stelle wenden müssen. Vielleicht zeigt der Sachbearbeiter beim DB Kundenservice (Antwortzeit meistens 3-4 Wochen) ja Kulanz und stellt am Ende einen Gutschein aus - aber zahlen sollten Sie wohl erstmal, wenn schon gemahnt wurde.

kabo
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Trotzdem - irgendwas stimmt da nicht.
Nahverkehrsticket 9,60€ und ICE-Ticket 9,75€ ? Oder waren die 9,75€ die Preisdifferenz zwischen Nachverkehr und ICE?

Vielleicht können Sie uns verraten, von wo nach wo Sie gefahren sind und ob Sie eine Bahncard haben.

Susan2307
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9,75€ hätte das Ticket von Hamburg-Harburg nach Lübeck Hbf mit BahnCard 50 gekostet und im Automaten hat die Fahrt 9,60 mit BahnCard und Anschlussfahrkarte Lübeck (da ich ein Semesterticket habe) gekostet.