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Ist dieses IC Flexticket gültig?

Hallo liebe Community.

Ich habe mir soeben ein IC Flexticket von Frankfurt Hbf nach Köln Hbf mit zwischenhalt in Köln Deutz und Düsseldorf Hbf gekauft.

Nun habe ich folgendes Ticket erhalten:

Hinfahrt: Frankfurt(Main)+City Köln+City, mit IC/EC
Über: VIA: (FFMF*BIN/FH*WI)*KO*(BN/ENG)*K*D

Ich frage mich nun ob das so überhaupt gültig ist, da ich meine mal was gehört zu haben das Rückfahrten oder so nicht zulässig sind!? Ist das hier ein Problem? Weil ich fahre ja nicht zurück nach Köln Deutz sondern Köln Hbf? Während der Buchung kam es zu keine Problem und das Ticket wurde mir jetzt auch so ausgestellt. Kann ich die Reise mit diesem Ticket antreten?

Vielen Dank für eure Hilfe :)

YannickT
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Hallo YannickT, mit Ihrer IC/EC-Fahrkarte zum Flexpreis fahren Sie ganz normal von Frankfurt+City nach Köln+City mit den ausgewählten Zwischenstationen. Es heißt auch, dass die Fahrkarte in Frankfurt (Main)+City startet, Sie via (Frankfurt Flughafen*Bingen oder Frankfurt-Höchst*Wiesbaden), weiter via Koblenz nach (Bonn oder Engers) nach Köln fahren. Ab Köln geht es via Düsseldorf zurück nach Köln+City. /ch

Leo
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Bei einem Flexpreis wird es durch die Berechnug des Umweges etwas teurer (insgesamt knapp 300km statt ca. 200km), aber in Summe bleibt es meist billiger als 2 separate Fahrkarten.

Bei Sparpeisen ist meist möglich, ohne dass sich der Preis erhöht.

Wer aber OHNE EINTRAGUNG eigenmächtig solche Abstecher fährt bekommt massiven Ärger - auch wenn z.B. beim Flexpreis schon das Maximum erreicht ist (was bei gutem Willen leicht nachzuprüfen wäre) oder der Sparpreis nicht BEI BUCHUNG nicht teurer gewesen wäre (was sich am Reisetag nicht mehr so einfach nachprüfen läßt).

Allerdings muß der Umweg moderat im Verhältnis zur Gesamtstrecke sein.

Fazit: Solche Umwege und Abstecher immer mitbuchen, wenn es einen (ggf. etwas höheren) Preis gibt, kann man auch si fahren; bei "Preisauskunft nicht möglich" ist der Umweg zu gewagt.

YannickT
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Vielen Dank für die Erläuterungen. Jetzt kann ich unbesorgt reisen.

Allerdings wird mir trotzdem nicht ganz klar warum es in diesem Fall nicht zu "unerlaubten Rund-, Kreuz- und Querfahrten sowie Fahrten in entgegengesetzter Fahrtrichtung" kommt? Wäre die Fahrt nach Düsseldorf und zurück nicht in entgegengesetzter Fahrtrichtung? Das würde mich aus reinem Interesse interessieren.

@Leo: Mit "OHNE EINTRAGUNG" meinst du wahrscheinlich, wenn der Umweg nicht auf der Fahrkarte vermerkt ist? Und was genau ist mit Maximum des Flexpreises gemeint?

Leo
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Es gibt einen bestimmten maximalen Flexpreis von z.Z. freitags 157,50€.

Der ist z.B. ab Münchem im ICE über die Neubaustrecke ab Düsseldorf erreicht, wenn man dann noch weiter bis Dusburg, Münster oder Norddeich weiterfährt, bleibt der Preis immer gleich bei diesem Maximum. Auch eine Weiterfahrt ab Düsseldorf am nächsten Tag nach z.B. Hamburg, Westerland, Berlin oder Binz ist möglich, sofern vorher so gebucht. Wer aber nur bis Düsseldorf gebucht hat, darf trotz gleichen Preises noch nicht einmal nach Duisburg weiterfahren. (Auch wer z.B. ab Salzburg den Maximalpreis zahlt, darf nicht einfach noch irgendwelche Abstecher machen.)

Ein Flexpreis München – Köln liegt freitags zwischen 117,50€ im EC und 154€ im ICE über die Schnellfahrstrecke. Damit kann man selbstverständlich NICHT einfach nach Düsseldorf weiterfahren und dann zurück nach Köln. Ein Flexpreis München – Düsseldorf liegt freitags zwischen 122,50€ im EC und 157,50€ im ICE über die Schnellfahrstrecke. Damit kann man selbstverständlich NICHT einfach nach Köln zurückfahren – auch nicht mit dem ICE-Ticket über die teure Schnellfahrsctrecke.

Man kann aber von München nach Düsseldorf über Köln lösen, das kostet freitags zwischen 117,50€ im IC und 157,50€ im ICE über die Schnellfahrstrecke. Ab München ist es also etwas teurer als nur bis Köln, aber so gebucht ist der extra-Abstecher ja auch extra bezahlt. Ab Rosenheim statt ab München gilt ein einheitlicher, nämlich der maximale, Preis über die Schnellfahrstrecke, ob nur bis Köln, ob bis Düsseldorf oder über Düsseldorf bis Köln.

Im hier angefragten Beispiel sind die Freitags-Preise im IC wie folgt:

Frankfurt – Köln: F … KO … K : 51,50€
Frankfurt – Düsseldorf: F … KO … K*D: 60€ - Düsseldorf-Köln: D*K: 13,50€
Frankfurt – Düsseldorf – Köln: 62€

Fazit: Der Abstecher ab Köln hat 10,50€ extra gekostet (oder die Rückfahrt ab Düsseldorf 2€ extra) und ist bei entsprechender Buchung selbstverständlich erlaubt, da ja auch extra bezahlt. Diese Variante ist immerhin 11,50€ billiger als 2 separate Fahrkarten.

Leo
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Frankfurt – Köln: F … KO … K : 51,50€
Frankfurt – Düsseldorf: F … KO … K*D: 60€ - Düsseldorf-Köln: D*K: 13,50€
Frankfurt – Düsseldorf – Köln: F … KO … K*D*K: 62€

Leo
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Nachfrage zu der kleinkarierten Raumbegrennzung:

(FFMF*BIN/FH*WI)*KO*(BN/ENG)*K*D

Die rechtsrheinische Variante Variante F*WI*KOEB*K*D mit der räumlichen Abkürzung über Koblenz-Ehrenbreitstein statt über Koblenz Hbf ist ja wohl hoffentlich auch erlaubt oder? Aber müßte es dann nicht heißen:

(FFMF*BIN/FH*WI)*(KO/KOEB)*(BN/ENG)*K*D

Hallo Leo,

wenn ich mir die Streckenkarte anschaue und rechtsrheinisch über Wiesbaden fahren und weiterhin die Strecke über Engers nehme, fahre ich doch zwangsweise über Ehrenbreitstein. Würde ich über die Horchheimer Brücke zum Hbf abbiegen und über die Neuwieder Rheinbrücke erst wieder auf die rechte Rheinseite wechseln, wäre ich an Engers schon vorbei. KO steht hier allgemein für Koblenz. /ti