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Stornierung Sparpreisaktion Ticket wg. verändertem Reiseplan?

Habe ein Sparpreisaktion-Ticket für morgen online vor 2 Monaten gebucht, jetzt hat sich die Verbindung aufgrund von Baumaßnahmen geändert, ich würde 57 Min später ankommen als ursprünglich vorgesehen. Möchte das Ticket nun stornieren. Geht das? Wenn ja, wo (Online/Schalter)? Wann? Entstehen Kosten?

Antworten

kabo
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Bei 57 Minuten später offiziell nicht. Ab 60 Minuten würde das gehen.

Sie sind aber berechtigt, wegen der Verspätung andere Züge ohne zusätzliche Bezahlung zu nutzen. Die Zugbindung ist automatisch aufgehoben. Vielleicht gibt es ja eine Alternativverbindung, min der Sie früher ankommen.

Benutzerin
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In diesem Fall müsste es sich doch um die unlängst von Joeopitz 'verhackstückte' Situation handeln - und LunaTica wäre, da es sich um eine FahrplanÄNDERUNG handelt, berechtigt, von der Reise zurückzutreten.
https://community.bahn.de/questions/1722654-gelten-fahrpl...

Lieben Dank für die Antworten. Da Verspätung > 20 MIn, kann ich zurücktreten. Ich möchte am nächsten Tag fahren, daher bringt es mir nichts, dass die Zugbindung aufgehoben ist und ich frühere/spätere Züge nehmen darf. Ich möchte - wie gesagt - das Ticket stornieren und mich interessiert, ob das bei dieser Art Ticket möglich ist, wohin ich mich wenden muss (Online/Schalter) und vor allem wann (vor/nach der Reise).

Joeopitz
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Klar geht das. So wie auf der Fahrkarte aufgedruckt existiert die Verbindung nicht mehr. Damit ist die Zugbindung aufgehoben, auch kann das Ticket kostenfrei storniert werden.

Kunden, die eine Fahrkarte am Schalter erworben haben, müssen sich dafür an eine DB Verkaufsstelle wenden. Kunden, die ein digitales Ticket erworben haben, müssen sich dafür an fahrkartenservice@bahn.de wenden.

In dem Link den Benutzerin angegeben hat ist das diskutiert worden. Ich habe „verhackstückt“, also ich versuchte zu erklären was hier noch gerne verwechselt wird.

Die EU Fahrgastrechte beziehen sich auf Verspätungen, genauso wie die Aufhebung der Zugbindung. 20 Min. Vsp. Zugbindung ist aufgehoben. 60/120 Min Vsp. 25%/50% Entschädigung. Eine Verspätung ist, wenn ich die Reise antrete und nicht bis zum fahrplanmäßigen Zeitpunkt ankomme.

Eine nach Fahrtenkauf geänderte Verbindung ist keine Verspätung sondern eine Abweichung vom geschlossen Beförderungsvertrag. Die Zugbindung ist ohnehin aufgehoben, da der Zug nicht so fährt. Es bedarf auch keiner Mindestverspätung. Wenn die Abfahrt eine Minute früher oder die Ankunft eine Minute später als geplant ist, kann man auch einen Supersparpreis kostenfrei stornieren.

Das Problem an der Geschichte ist, die Bahn macht das so, weil sie rechtlich nicht anders kann. Sie schreibt das aber in keine Bedingungen.

Hallo LunaTica,

bei Fahrplanänderungen des Fernverkehrs können Sie aufgrund einer verspäteten Ankunft von min. 20 Minuten am Zielbahnhof vor dem 1. Geltungstag von der Reise zurücktreten und sich die gesamten Kosten erstatten lassen. Dies machen Sie bei einem digitalen Ticket per E-Mail an fahrkartenservice@bahn.de und bei einem Ticket am Schalter/Automaten über ein DB Reisezentrum. /ju

Joeopitz
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@ DB/ju

Hallo Justin,

Zitat aus dem von Benutzerin angeführten Link:

„Ich muss mich dazu einmal korrigieren. Danke Joeopitz für die Antwort!
Kann bei zuggebundenen Fahrkarten der gebuchte Zug nicht genutzt werden, kann die Fahrkarte auch für die nächstmögliche Reiseverbindung gültig geschrieben werden. Außerdem ist ein Rücktritt von der Reise vor dem 1. Geltungstag problemlos möglich - die 20 Minuten sind dabei irrelevant.“

Geschrieben von DB/ju

Jetzt tauchen die 20 Minuten wieder auf. Irgendwas stimmt da nicht.