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Warum muss man die Bahncard im Navigator extra (mehrfach) vorzeigen?

Wenn ich in meiner DB Navigator App ein Online Ticket und eine Bahncard hinterlegt habe, warum lässt sich das nicht in einem Schritt auslesen? Stattdessen braucht es 2 Scanvorgänge. 1x sind das nur 30 Sekunden aber auf Dauer doch nervig.
Noch weniger verstehe ich, dass ich beim umsteigen die Bahncard oft erneut vorzeigen muss. Hin und wieder sagt mir der Schaffner das sei nicht nötig, er könne ja sehen dass das Ticket im anderen Zug schon gescannt wurde und er davon ausgehe, dass dann alles überprüft wurde. Diese Logik scheint aber nicht bei allen angekommen zu sein. Was ist da die offizielle Anweisung?

Anonym
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Joeopitz
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Hallo DrWho123,

erstens gibt es keine Anweisung irgendetwas nicht zu kontrollieren, daher ist es immer ok wenn ein ZUB kontrolliert ob gültige Beförderungsdokumente vorhanden sind. Das ist sein Job.
Zweitens erfolgt das Scannen der Tickets im Offlinemodus. Der ZUB sieht nicht, das das Ticket schon gescannt wurde, er sieht, dass es auf Deiner Verbindung schon einen anderen Zug gab. Daher kann er davon ausgehen, dass das Ticket schon gescannt wurde, muss aber nicht.

Ich habe meine BahnCard zwar auch in der App hinterlegt, gleichzeitig steckt sie physisch zusätzlich in meiner Handyhülle. Wenn bei der Kontrolle auch meine BahnCard verlangt wird, dauert es zwei Sekunden sie zu zeigen und alles ist erledigt.

Beste Grüße
Joe

Hallo DrWho,

neben den Tipps von Joeopitz auch von mir noch ein Tipp, falls dieser noch nicht bekannt ist:

Wenn Sie das Ticket aufgerufen haben und es gescannt wurde, tippen Sie auf den grauen Button mit den drei Punkten und wählen Sie "BahnCard anzeigen". Sie springen dann direkt in die BahnCard-Übersicht. Dies sollte keine weiteren 30 Sekunden kosten. /ti

Anonym
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Hallo DB und Joe,

Es geht ja nicht darum dass der ZUB etwas nicht kontrollieren soll.
Die Tatsache dass der Kunde eine Bahncard besitzt (im Profil ist sie ja hinterlegt) kann doch einfach in den Ticket-Barcode eingebettet werden soll, so einfach wär das doch. Kann die App ja machen, checken ob ne Bahncard in der App vorliegt und einen Kombi-Barcode generieren.

Auch verstehe ich nicht warum man den ZUBs nicht einfach Smartphones gibt. Diese Spezialgeräte die die jetzt rumschleppen sind doch teuer und unhandlich.

Hi grisch,

wie soll das denn in der Praxis funktionieren? Es gibt Fahrgäste, die haben eine Bahncard, sind aber nicht beim Bahncard Service angemeldet. Somit ist die BC nicht unbedingt in der App.

Im Ticket ist m.W. bereits hinterlegt, ob es mit oder ohne BC gebucht wurde. Ansonsten würde der ZuB nicht noch zusätzlich nach meiner BC fragen.

Und wenn du eine Platzreservierung hast, kannst du mit dem Komfort Check-in die Kontrolle komplett sparen.

Anonym
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Ja, es gibt die Bahncard anzeigen Funktion, aber warum sollte man das nicht einfach integrieren können. Scannen dauert immer einen Moment, warum 2x wenn auch locker 1x reichen würde?
Hat jemand keine Bahncard in der App, muss er sie eben vorzeigen. Aber das heißt doch nicht, dass man so eine Funktion nicht ganz einfach implementierne könnte.

Leo
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Wegen der größeren Flexibilität wie segmentweise Produktwahl buche ich nie in der App, sondern im Browser und habe auch immer einen Papier-Ausdruck dabei. Früher zeigte ich meist das Handy-Ticket, wenn ich sowieso mit dem Handy beschäftigt war, sonst eher das Papierticket.

  • Beim Vorzeigen des Handy-Tickets in der App wird fast jedes Mal, auch bei 2.,3.4… Kontrolle meist die Bahncard verlangt.
  • Beim Papier-Ausdruck ist die 1. Kontrolle (ggf. auch die 2. im Fernzug nach NV-Vorlauf) penibel mit Bahnard-Kontrolle, neuerdings meist Einlesen derselben und gelegentlicher Ausweis-Kontrolle. Bei weiteren Kontrollen reicht dageegen beim bei mir üblichen (nicht mehr teil-stornierbaren) Sparpreis meist das Vorzeigen des Papierausdrucks, oft gibt es dann sogar gar keinen Stempel mehr und es wird nicht gescannt.
  • Insgesamt empfinde ich bei einem Sparpreis mit etlichen Kontrollen (durch Umstieg oder Personalwechsel) den Papierausdruck effizienter – und ich habe ggf etwas in der Hand bei Anschlußversäumnissen (wie „ICE xyz +60“) was Diskussionen bzgl. Zugbindung bei Anschlussversäumnis gar nicht erst aufkommen läßt.

Anonym
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Auch mich treibt die Frage von DrWho123 um:
Wenn ich online buche, sollte mit dem Ticket hinterlegt sein, dass ich eine gültige Bahncard habe. Genauso wie mein Name, Alter, BonusCard u.a. könnte man mit dem QR-Code/Ticket hinterlegen, dass eine gültige Bahncard vorhanden ist. Wenn keine gültige Bahncard vorliegt, kann man halt kein Ticket mit Bahncard-Rabatt buchen - klingt logisch und easy. Die Karte nochmal vorzulegen ist "90er".
Ich habe bisher auch noch einen Kontrolleur getroffen, der mir das erklären konnte!

Sie können mehrere BahnCards haben. Darum wird die BahnCard auch nicht automatisch im Ticket hinterlegt, da das System nicht entscheiden kann, welche BahnCard Sie gerade verwenden wollen. /ti

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DB, warum jemand mehrere Bahncards haben sollte, erschließt sich mir nicht.
Aber auch in dem Fall muss er die bei der Buchung ja auswählen, also gilt doch der selbe Sachverhalt!? Auch dann kann doch im QR-Code hinterlegt sein, welche Bahncard der Fahrgast nutzen möchte!

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@Dirk
Dass man nur mit einer Bahncard buchen kann hätte wieder einen Nachteil für die Leute, die nur die Plastikkarte haben.
@DB Mehrere Bahncards können theoretisch sein, aber hier könnte man ja einfach die höhere nehmen bzw. irgendeine. Wird ja nicht erfasst wenn eine Bahncard benutzt wird.

Durch den Self-Check In auch ohne Reservierung wurde das ganze ja schon deutlich vereinfacht. Frage mich warum es dann überhaupt noch Ausweiskontrollen gibt, wenn man doch einfach selbst einchecken kann.

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@DrWho123: Natürlich kann soll man auch ohne Bahncard sowohl on- wie auch offline buchen können. Wenn das nicht kombiniert macht, und die Bahncard daher nicht mit dem Ticket hinterlegt sein kann, muss natürlich die Bahncard vorzeigen. Das System wird das natürlich erkennen können. Aber hier geht es um den Fall, dass man online mit vorhandener, gültiger und online registrierter Bahncard bucht.

Ausweiskontrollen sind wahrscheinlich auch deshalb nötig, weil die Bahncard kein Lichtbild hat und man sonst für eine andere Person buchen/einchecken könnte als den Bahncard-Inhaber. So handhaben es ja auch die Airlines.

Nein, bei der Buchung wählt er lediglich aus, ob es sich um eine BahnCard 50 oder 25 handelt, aber nicht genau um welche. Zudem kann man Online-Tickets auch ohne Login buchen bzw. telefonisch. /ti

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@DB: NATÜRLICH betrifft meine Frage nur den Fall, dass ich über mein Kundenkonto gebucht habe, indem Bahncard hinterlegt ist! Nur so macht meine Frage überhaupt Sinn.
Mir ist klar, dass eine Verbindung zwischen Ticket und Bahncard hergestellt sein muss, was ja geschieht bzw. geschehen kann, wenn ich über mein Login buche.
Dort findet sich nicht nur mein Zahlungsmittel, Alter, Telefonnummern u.ä. sondern auch die Nummer meiner Bahncard.
Also irgendwie habe ich das Gefühl, man versucht hier auf Deubel komm raus sich um eine nachvollziehbare, logische Antwort zu drücken und einzugestehen, dass man sehr wohl bei einer Buchung über das Kundenkonto im QR-Code des Tickets (sei es ausgedruckt oder in der App) die Gültigkeit der ausgewählten (!) Bahncard hinterlegen kann, die ein Vorzeigen auf der Fahrt erübrigen würde.

Wenn ich online einkaufe und einen Rabattcode eingebe, wird der bei der Eingabe geprüft und gewährt oder abgelehnt. So ähnlich stelle ich mir auch das Prozedere beim Buchen eines Tickets mit der Bahncard vor. Der Rabttcode=Bahncarnummer ist sogar bereits im Kundenkonto hinterlegt. Dann macht es keinen Sinn die Karte noch einmal vorzulegen.

Leo
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"Wenn ich online buche, sollte mit dem Ticket hinterlegt sein, dass ich eine gültige Bahncard habe. Genauso wie mein Name, Alter, BonusCard u.a. könnte man mit dem QR-Code/Ticket hinterlegen, dass eine gültige Bahncard vorhanden ist. Wenn keine gültige Bahncard vorliegt, kann man halt kein Ticket mit Bahncard-Rabatt buchen - klingt logisch und easy. Die Karte nochmal vorzulegen ist "90er".
Ich habe bisher auch noch einen Kontrolleur getroffen, der mir das erklären konnte!"

Dann versuche ich es mal:

1. Ansatz der DB: Man kann auch sehr früh "mit Bahncard" buchen und sich die Bahncard erst hinterher kaufen.
Vorteil: Man muss bei der Buchung (z.B. 3 Monate vor der Fahrt) noch gar keine Bahncard haben, sondern kann diese auch erst ganz kurz vorher kaufen. Wenn man die Bahncard kündigt, kann man mit ihr exakt ein Jahr FAHREN: Also z.B. am 1.10. buchen und am 1.1. fahren; am 31.12. kann man immer noch morgens eine ermäßigte Fahrkarte kaufen und nutzen.
Nachteil: Man muss die Bahncard immer wieder vorzeigen.

2. Ansatz (der ÖBB bei der Vorteilscard für Online-Tickets und früher von Postbus bei der PtostbusCard): Man braucht schon zur Buchung unbedingt eine gültige Rabattkarte
Vorteil: Die Rabattkarte ist (zumindest früher erst nach erstmaliger Eingabe der Nummer der Plastik-Vorteilscard) fest mit dem Kundenkonto verknüpft, und der Rabatt wird beim Buchen automatisch gewährt. Die Karte muss nie vorgezeigt werden, weil ohne ja gar keine Buchung zum ermäßigten Preis möglich gewesen wäre.
Nachteil: Wer am 1.10. eine Fahrkarte für den 1.1. online buchen will, benötigt dafür eine bereits am 1.10. gültige Rabattkarte und muss sie ggf. im Laufe des Buchungsprozesses schon kaufen. dann gilt sie aber auch nur bis zum 30.9. - und man wird bei sehr frühzeitiger Buchung der ersten Fahrt im Beispiel quasi um 3 Monate Geltungsdauer betrogen.

3. Das Ideal-Modell:
Das System kann auch Bahncards mit späterem Beginn verwalten: Man kauft im Rahmen der Buchung gleich die Bahncard mit 1, Geltungstag wie die Fahrkarte, sie wäre also in obigem Beispiel in bis 31.12. gültig. Wenn die Bahncard bei der Buchung im System vorhanden ist, erscheint da "BCOK" oder bei Ablauf während der Geltungsdauer der gebuchten Fahrkarte: "BCOK31.12.". Sobald sich die Bahncard automatisch verlängert hat, wechselt das in der App oder bei einem Neu-Ausdruck aus "meine Buchungen" heraus automatisch in "BCOK".
Ach ja: Und falls sich die Bahncard nicht automatisch verlängert oder eine neue gekauft wird, wäre eine deutlich warnende e-Mail hilfreich: "Unbedingt Bahncard erneuern! Ansonsten wird im Zug folgender Mondpreis erhoben: (50% des Flexpreises). Und nach der Erneuerung oder Neubuchung erscheint dann auch wieder "BCOK".
Dann bräuchte man den ganzen Bahncard-Vorzeige-Zirkus wirklich nicht mehr, und müßte keinen Ärger befürchten, wenn die neue Bahncard nicht rechtzeitig vor einer Auslandsreise eintrifft.

Aber angesichts des Zustands der vom Hochdruck geplätteten IT-Abteilung rechne ich nicht mit einer baldigen Implementierung solcher Ansätze.

Sie wählen aber aktuell keine BahnCard explizit aus. Sie geben nur an, dass Sie ein Ticket mit BahnCard-Rabatt 25/50 buchen.

Jetzt haben Sie z. B. eine Probe BahnCard, die in 7 Wochen ausläuft, aber von Ihnen gekündigt wurde. Dann haben Sie heute ein neues BahnCard-Angebot gebucht, weil dies billiger war, als die Probe BahnCard automatisch verlängern zu lassen. Nun haben Sie zwei gültige BahnCards, aber keine Möglichkeit, die BahnCard auszuwählen, die im Ticketcode hinterlegt werden soll.

Dies ist ein Verbesserungsvorschlag, aber aktuell besteht die Möglichkeit nicht. /ti

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@DB: Aber das könnte man ja so machen, dass man konkret eine Bahncard auswählt. Wenn die zum Reisezeitpunkt abgelaufen ist, kann man sie natürlich NICHT auswählen. Sollte man nachträglich eine andere verwenden wollen (wie auch immer der Fall dann aussehen sollte), muss man DANN, in diesem besonderen Fall halt die Karte vorlegen.
Also technisch klingt das alles nicht nach Zauberwerk.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitersparnis und Arbeitserleichterung für die Zugbegleiter, einfachere "Bedienung" und mehr Service für den Kunden.

So langsam sollten Idee/Vorschlag/Anregung bei DB angekommen sein. Ich hoffe, dass Sie die Anregung aufnehmen und das System optimieren.