Frage beantwortet

nachträgliches Erhöhtes Beförderungsentgelt

hallo, ich brauche euere hilfe, ich bin am 21.05.2018 mit einem 5 Personenticket, angeblich missbräuchlich angetroffen worden, ich hätte fremde Leute gegen Geld mitgenommen, das stimmt so nicht, das habe ich den Schaffner auch gesagt, er wollte trotdem meine Personalien die ich ihn auch gegeben habe, ich fragte ihn was damit passiert, er sagte ich komme auf die schwarze Liste, sonst nichts von Fahrpreisnacherhebung war keine rede, da ich mich aber leider auch noch über diesen sehr agressiven Schaffner beschwert hatte, kam über eine Woche später die aufforderung des Erhöhten Beförderungsentgelt, warscheinlich als dankeschön für meine Beschwerde, die behauptung mit den mitnehmen von fremden ist frei erfunden, jetzt zu meine frage, darf die Bahn mir das erhöhte Beförderungsentgelt überhaupt ob rechtens oder nicht nachträglich per Post zustellen, vielen dank für Antworten und schöne Sonntag noch

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Hallo KiKi2,

der erhöhte Fahrpreis wird erhoben, wenn der Reisende bei Reiseantritt keine gültige Fahrkarte besitzt oder die Fahrkarte nicht entwertet wurde, wo dies vorgesehen ist.
Auch kann bei bestehenden Zweifeln an den Angaben des Reisenden der erhöhte Fahrpreis berechnet werden.
Wenn Sie vor Ort keine Zahlung leisten können, erfolgt die Ausstellung einer Fahrpreisnacherhebung. Kann diese im Zug nicht ausgehändigt werden, wird ihnen diese Nacherhebung per Post zugesendet. Sie haben die Möglichkeit, zu dieser Fahrpreisnacherhebung Einspruch zu erheben und Ihre Einwände schriftlich darzulegen.
Die Situation kann von hier aus nicht nachvollzogen werden und daher ist eine Beurteilung auch nicht möglich.
Mein Frage ist noch, um welches Ticket es sich genau handelte? /ka

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Ganz einfach: wenn sie meinen, sie sind unschuldig, können sie Widerspruch einlegen.
Wenn aber der Vorwurf stimmt (auch in Teilen) und sie haben gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen, hat die Bahn das Recht auf ein erhöhtes Beförderungsentgelt.
Was der Schaffner ihnen letztendlich im Zug erzählt ist unerheblich, der gibt die Situation ja nur weiter und ist nicht verantwortlich, wie es in dem Fall weitergeht.
Aus der Ferne kann ihnen das keiner beantworten, da wir nicht dabei waren und für eine Einschätzung müssen immer beide Seiten gehört werden. Denn grundlos wird das alles nicht gewesen sein. Falls doch, hätte ich gar keine Daten gegeben und die Bundespolizei informiert wegen Nötigung.

danke für deine Antwort, ich sammle nur fakten fürs Gericht, also meinen Sie der Schaffner kann mich erst anlügen und sagen, da passiert nichts nur Sie kommen auf die "schwarze Liste" und ein paar Wochen später überlege es mir anders nachdem ich mich über diesen Schaffner beschwert habe, das ich ein Erhöhtes Beförderungsgeld verlannge, das kommt mir doch sehr unproffesionell vor, bitte um weitere Meinungen...

kabo
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Für die Frage, ob das erhöhte Beförderungsentgelt korrekt ist, kommt es nur darauf an, ob das Ticket auf zulässige Weise genutzt wurde.
Was der Schaffner sagt, ist völlig egal.

Also: Wenn(!) Ihr Ticket unzulässig genutzt wurde, bleibt es eine Schwarzfahrt, auch wenn der Schaffner lügt.

Hallo KiKi2,

das erhöhte Beförderungsentgeld hat absolut nichts mit Deiner Beschwerde zu tun. Es ist normal, dass die Benachrichtigung erst ein paar Tage später in Deinem Briefkasten liegt. Natürlich darf die Bahn das.

Der Zugbegleiter rechnet zum Dienstende ab. Das Du ein erhöhtes Beförderungsentgelt zu zahlen hast, war das Ergebnis der Kontrolle im Zug. Da besteht kein Zusammenhang mit irgendeiner Beschwerde.

Wenn Du wirklich der Meinung bist, nicht gegen die Beförderungsbedingungen Personenverkehr verstoßen zu haben, kannst Du gegen die Zahlungsaufforderung Widerspruch einlegen.

danke für euere Antworten, aber noch mal die Frage, normalerweise bekommt man doch im Zug vom Kontrolleur ein Kontrollbeleg, den habe ich nicht bekommen, es war auch keine rede davon

kabo
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Meistens bekommt man sofort einen Beleg, dass ist richtig.
Aber dass es hier anders gelaufen ist, bringt Ihnen keinen Vorteil (aber auch keinen Nachteil).

Wo steht denn eigentlich das es Missbrauch ist wenn man fremde Leute mitnimmt ? Wenn die Bedingungen erfüllt sind wie zb bei einem QdL Ticket ist es doch unerheblich ob man die Mitfahrer kennt oder nicht ?

Man kann sich da evtl. auf den Begriff der „gemeinsam Reisenden Personen“ nach Punkt 3.1.1
und auf Punkt 6.3. der BB QdL
„Nach Fahrtantritt (bei mehreren Fahrten: nach Antritt der ersten Fahrt) ist der Austausch von Personen ausgeschlossen. Die im Austausch hinzugekommene Person ist Reisender ohne gültige Fahrkarte.“
berufen.

Das wäre dann aber auch eindeutig wenn die Personen nicht auf den Ticket steht. Aber da die Behauptung ja anscheinend falsch sind frage ich mich auch wie der Schaffner überhaupt auf die Idee kommt das was mit dem Ticket und den Mitreisenden nicht stimmt.

Signal
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Handelt es sich eventuell um ein Verbundangebot?

Hallo KiKi2,

der erhöhte Fahrpreis wird erhoben, wenn der Reisende bei Reiseantritt keine gültige Fahrkarte besitzt oder die Fahrkarte nicht entwertet wurde, wo dies vorgesehen ist.
Auch kann bei bestehenden Zweifeln an den Angaben des Reisenden der erhöhte Fahrpreis berechnet werden.
Wenn Sie vor Ort keine Zahlung leisten können, erfolgt die Ausstellung einer Fahrpreisnacherhebung. Kann diese im Zug nicht ausgehändigt werden, wird ihnen diese Nacherhebung per Post zugesendet. Sie haben die Möglichkeit, zu dieser Fahrpreisnacherhebung Einspruch zu erheben und Ihre Einwände schriftlich darzulegen.
Die Situation kann von hier aus nicht nachvollzogen werden und daher ist eine Beurteilung auch nicht möglich.
Mein Frage ist noch, um welches Ticket es sich genau handelte? /ka

danke für ihre antwort, das problem ist nur das der zugbegleiter in der bahn nichts von einer erhöhten Beförderungsentgelt die rede war, erst als ich mich über den zugbegleiter beschwert habe, kam mit der post die aufforderung

Hallo KiKi2,

ich gehe jetzt mal vom NRW SchöneReiseTicket für 5 Personen aus.

Da ich den Vorfall nicht erlebt habe, kann ich Sie hier, wie bereits geschehen, nur über die Beförderungsbedingungen informieren. Zur Klärung sollten Sie sich an den regionalen Kundendialog wenden. Ihren Einspruch gegen die Fahrpreisnacherhebung richten Sie bitte schriftlich an: DB Vertrieb GmbH, Fahrpreisnacherhebung, 76518 Baden-Baden. /ka