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Frage beantwortet

Ostseeticket und BahnCard 50

Hallo,
auf das Ostseeticket erhält man mit einer BC25 einen Rabatt von 25%. Mit einer BC50 erhält man gar keinen Rabatt, also weder 50% noch 25%. Ist das so gewollt? Meines Erachtens stellt das eine klare Benachteiligung der BC50 dar ... Seit geraumer Zeit erhält man mit der BC50 ja auch einen Rabatt von 25% auf die Sparpreise, da sollte das beim Ostseeticket auch der Fall sein!

Anonym
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Bis vor kurzem war es der Regelfall, dass die BC50 nur mit Flexpreisen kombinierbar war (dort aber satte 50% Rabatt bringt), während die BC25 mit Sparpreisen kombinierbar war.
Die BC50 war als Produkt für den flexiblen Vielfahrer gedacht, während die BC25 das Angebot für den preisbewussten Gelegenheitsfahrer sein sollte.
Und das Ostseeticket wurde eingeführt als diese Produktpolitik noch so verfolgt wurde. Die Konditionen des Ostseetickets sind seit Jahren unverändert.
Da es sich bei dem Ostseeticket um ein Nahverkehrsangebot handelt, kann man auch nicht spontan die Konditionen ändern. Im Ferverkehr geht das, da entscheidet die DB alleine. Im Nahverkehr dürfen z.B. die betroffenen Bundesländer mitreden - und die würden sich z.B. bestimmt dafür interessieren, wer die Einnahmeausfälle ersetzt, wenn die BC50 auch anerkannt würde.

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kabo
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Bis vor kurzem war es der Regelfall, dass die BC50 nur mit Flexpreisen kombinierbar war (dort aber satte 50% Rabatt bringt), während die BC25 mit Sparpreisen kombinierbar war.
Die BC50 war als Produkt für den flexiblen Vielfahrer gedacht, während die BC25 das Angebot für den preisbewussten Gelegenheitsfahrer sein sollte.
Und das Ostseeticket wurde eingeführt als diese Produktpolitik noch so verfolgt wurde. Die Konditionen des Ostseetickets sind seit Jahren unverändert.
Da es sich bei dem Ostseeticket um ein Nahverkehrsangebot handelt, kann man auch nicht spontan die Konditionen ändern. Im Ferverkehr geht das, da entscheidet die DB alleine. Im Nahverkehr dürfen z.B. die betroffenen Bundesländer mitreden - und die würden sich z.B. bestimmt dafür interessieren, wer die Einnahmeausfälle ersetzt, wenn die BC50 auch anerkannt würde.

rbredereck
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Ich finde diese "Lösung" ziemlich kundenunfreundlich. Sie macht auch das ohnehin schon intransparente Preissystem der Deutschen Bahn nicht gerade übersichtlicher, oder hat sich mittlerweile etwas getan?

Persönlich bin ich gerade in der Situation mit meiner Frau von BC25 auf BC50 umzusteigen. Wir würde so viele Tickets flexibler buchen können und dafür in Kauf nehmen etwas mehr bezahlen. Allerdings fahren wir sehr regelmässig von Berlin an die Ostsee zu meinen Verwandten und nutzen das Ostseeticket. Dafür in Zukunft deutlich mehr zu bezahlen, weil wir die bessere Bahcard haben blockiert uns diesen Schritt zu gehen. Kaum werden wir uns die teurere BC50 zulegen um für das übrigens flexible Ostseeticket (also genau die B50 Zielgruppe) dann mehr zu zahlen.

Niemand (oder kaum jemand) kann dieses Argument "BC50 war als Produkt für den flexiblen Vielfahrer gedacht" nachvollziehen, weil es wie oben erläutert auch gerade nicht umgesetzt wird. Jeder nimmt intuitiv an, dass eine BC100 immer besser als eine BC50 ist und diese immer besser als eine BC25 ist. Warum kann die Deutsche Bahn dies nicht einfach konsistent umzetzen. Nofalls schenkt ihr halt jedem BC50 Besitzer eine BC25 dazu...wenn das sich so einfacher umsetzen lässt. Der Schaden sollte nun echt gering sein. Der Nutzen umso größer.