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Sparpreis und Fernverkehrsanteil verfallen lassen

Ich möchte eine Fahrkarte (Super Sparpreis) kaufen, die auf der Hinfahrt einen kurzen Fernverkehrsanteil mit darauf folgendem sehr langem Nahverkehrsanteil hat.

Die Rückfahrt beginnt mit einer langem Nahverkehrsfahrt, endet mit einem kurzen Fernverkehrsanteil.

Dadurch ist der Preis sehr günstig.

Ist es zulässig, den Fernverkehrsanteil verfallen zu lassen?

Antworten

Generell darf man ja bei jeder Fahrkarte Teile des Weges verfallen lassen (bzw. wurde nicht kontrolliert), somit auch den Fernverkehrsanteil unabhängig von seiner Länge.
Auch darf ein Vorlauf im Nahverkehr verfallen und somit der Nachlauf sogar komplett vorgezogen werden. Warum das so ist, steht leider nicht in den Beförderungsbedingungen.

Hallo Wettermacher,

ich möchte zur Antwort von Dani5 anmerken, dass die Buchung der Fahrkarte nur möglich ist, wenn darin ein Fernverkehrsanteil enthalten ist. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt in die gebuchte Verbindung zusteigen. /ka

Gemäß einer anderen Antwort der Bahn darf aber bereits zum frühest möglichen Zeitpunkt der Geltungsdauer der Fahrkarte bereits im Nahverkehr eingestiegen und damit zugestiegen werden:
https://community.bahn.de/questions/1707368-gultigkeitsda...
Der Anteil mit Zugbindung (Fernverkehr) inklusive Vorlauf entfällt dann.

Hallo dani5,

vielleicht reden wir aneinander vorbei.
Wettermacher hat eine Fahrkarte Vorlauf Nahverkehr, mit Anschluss Fernverkehr. Er kann auch eine frühere Verbindung mit dem Nahverkehr auf der angegeben Nahverkehrsstrecke nutzen. Nutzt er den anschließenden Fernverkehr, besteht auf diesen Fernverkehrszug die Zugbindung. /ka

Wettermacher hat aber gemäß seiner Beschreibung eine Fahrkarte, die auf der Hinfahrt mit kurzem Fernverkehr beginnt (und nicht wie die DB schreibt mit Vorlauf Nahverkehr und dann erst Fernverkehr). Den Streckenanteil mit Fernverkehr möchte Wettermacher verfallen lassen, was gleichbedeutend damit ist, dass er auf dem kurzen Stück z. B. gar nicht kontrolliert wurde. Ob dies zulässig ist, bedarf im eigentlichen Sinne keiner Klärung, da dies in der Realität oft vorkomment.

Mein Beitrag mit dem Link bezog sich darauf, dass jemand (somit auch Wettermacher) seinen langen Nahverkehr-Nachlauf (zeitlich gesehen) auch VOR den Fernverkehrsanteil legen kann, was von der Bahn mir gegenüber ausdrücklich bestätigt wurde.
Somit dürfte ich dann ja auch einen etwaigen Nahverkehrs-Vorlauf (zeitlich gesehen) NACH dem Fernverkehrsanteil legen.
Voraussetzung hierfür ist, dass ich den Fernverkehrsanteil in beiden Fällen verfallen lasse.

Bitte teilen Sie mir mit, sofern dies immer noch nicht geklärt ist oder verstanden wurde. Danke.

Hallo Dani5,

das habe ich wohl falsch gelesen.

Im Nahverkehr sind Sie im Vor- und Nachlauf nicht an die Züge gebunden. Die Fahrt muss aber innerhalb der auf dem Ticket eingetragenen Geltungsdauer beendet werden. /ka