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Sinnlose Nummernvergabe im Reisezentrum

Neuerdings muss ich mich im Reisezentrum in Frankfurt Hbf in eine elend lange Schlange vor einem Schalter am Eingang anstellen, um als BahnComfort Kunde meine Wartemarke (!) zu erhalten, statt sie einfach selbst zu ziehen. Die Kollegen dort sind auch noch pampig und geben oft statt Hinweis eine normale statt der Bahncomfort Marke. Nachdem ich gestern in der Schlange 10 Minuten gewartet habe, um eine Wartemarke zu erhalten, mit der ich dann binnen 3 Minuten am Schalter war, möchte ich einmal wissen, welcher IQ-Bolzen bei der Bahn sich diesen Irrwitz ausgedacht hat. Als Comfortkunde wird jeder Vorteil der Schnelligkeit so garantiert zunichte gemacht. Warum muss ich mich anstellen anstatt mit selbst schnell meine Marke zu ziehen? Echt ein Stück aus dem Tollhaus.

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Das System ist schon ganz gut, in anderen Bahnhöfen klappt es ja auch und man kann die Marke direkt ziehen ohne vorher sich anstellen zu müssen. Frankfurt ist da halt eine Ausnahme weil da scheinbar nur I...... arbeiten, denen das logische Denken in der Planung fehlt und die nicht wissen, dass evtl. in Frankfurt auch mal mehr Reisende Auskunft wollen als am Reißbrett geplant.

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Wie Bahnfrosch schon sagte, klappt es normalerweise gut und man bekommt binnen Sekunden eine Nummer.

Zum System selbst muss ich sagen, dass diese Lösung sogar besser ist als die alte. Denn früher gab es 1 oder 2 Comfort-Schalter und mehrere normale.

Wenn nun aber gerade jemand seinen Sommerurlaub am Comfort-Schalter plante, dann wäre es schneller gegangen, als wenn man sich im normalen Bereich eingereiht hätte.

Und nun "drängelt" man sich sozusagen in der Schlange nach vorne und wird direkt an den nächsten freien Schalter geleitet.

um das Reisezentrum in Frankfurt (Main) Hbf nicht zu überlasten sind sogenannte Kundenlenker im Einsatz um das Reisendenaufkommen zu steuern. Sofern das Reisezentrum überlastet ist wird eine „Sperre“ aufgebaut um keinen weiteren Kunden einzulassen. Die Kundenlenker fungieren auch also „Aufpasser“ dass die richtige Marke gezogen werden. In der Regel hat es sich leider rumgesprochen den „A-Button“ für 1. Klasse und BahnComfort Kunden zu drücken um schnell an die gewünschte Information zu kommen. Auch Unwissende drücken diesen Button öfters und werden dann am Schalter - berechtigterweise - abgewiesen. Es kommt Ihnen als BahnComfort Kunde also zugute wenn Kundenlenker dort ein wenig Ordnung reinbringen. Daher wünsche ich mir wenn Sie die Ausdrücke „Intelligenzbolzen“ und „Idioten“ überdenken. Solche Kraftausdrücke tragen zu keinem wirklich guten Klima in dieser Community bei.

Beste Grüße
Tino

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Sorry, Herr Bahnmitarbeiter Groß. Früher lenkten sich die Reisenden selber und der bahn.comfort Kunde ging zum roten Teppich. Heute darf er warten bis er eine Nummer ziehen darf. O.k. Das ist Fortschritt. Da sie selbst im ICE-Treff aktiv sind, lesen sie mal dort nach. In Köln ist die Situation noch schlimmer...Wartezeiten von 20 Minuten bis man eine Nummer ziehen darf. Das nützt mir nix, wenn dann mittlerweile der Zug weg ist. Aber verteidigen sie ihre Kollegen ruhig weiter...Mit Kritik konnte die DB noch nie umgehen und das Neuerungen meist Rückschritte sind, zeigt nicht nur dieses Thema hier.

Mein Lob von oben nehme ich zurück, da wohl jetzt an vielen Bahnhöfen dieses bescheuerte Schlangestehen praktiziert wird, anstatt es so zu lassen, dass jeder eine Marke zieht. Der Schaltermitarbeiter kann ja kontrollieren, ob jemand wirklich Comfort-Kunde ist. Stattdessen stellt man nun einen Mitarbeiter an den Zettelkasten...ABM deLuxe.

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Herr Groß, die Antwort ist entlarvend. Es handelt sich also um eine „Sperre“ mit Aufpassern. Ja, so fühlt man sich als „Kunde“ auch dort behandelt. Und Sie geben mir unbeabsichtigt recht: Natürlich kann ich als nicht Comfortkunde unberechtigt eine Comfortmarke ziehe. Der Gag ist nur: Auch Ihre Aufpasser kontrollieren das nicht sondern händigen die Wartemarke grußlos aus. In beiden Fällen muss also kurz am Schalter die Legitimation abgefragt werden. Allein dieser Teil Ihrer Antwort zeigt die ganze Sinnlosigkeit des neuen Systems.
Und zu den Ausdrücken: Wer seine Stammkunden mit „Aufpassern“ und Sperren überzieht, darf sich über genervte Reaktionen nicht wundern. Zum Schluss: Anlass meiner häufigen Besuche sind die permanenten Verspätungen, Ausfälle und sonstigen „Störungen im Betriebsaublauf“.