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Wann reagiert die Bahn ? Bahncomfort Sitzplätze

Das Thema ist schon oft diskutiert worden. Allerdings ändert die Bahn ihre Politik nicht. Als Bahncomfort Inhaber (BC100) ist man ständig mit Personen konfrontiert, die ohne Comfortstatus auf den Bahncomfort Sitzplätzen sitzen. Es ist für Reisende nicht zumutbar, selber die Fahrkarten zu kontrollieren. Warum wird der Comfortstatus nicht mit der Fahrkartenkontrolle gecheckt. Warum erfolgt bei überfüllten Zügen keine Durchsage, dass Nichtinhaber von Bahncomfort die Sitzplätze freigeben?

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Natürlich hat man einen Anspruch darauf, sofern der Platz nicht von einem Kunden mit Bahncomfort Status belegt ist. Die Bahn sagt dazu "Doch auch ohne Reservierung finden Sie in den Fernverkehrszügen der DB einen Platz: im Sitzplatzbereich, der nur BahnComfort Teilnehmern vorbehalten ist."
Nur verstehe ich so, dass eben keine Person ohne BahnComfort hier sitzen sollte.

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Die Ab-und-zu-Fahrer können mit "reserviert für bahn.comfort-Kunden" überhaupt nichts anfangen. Wenn ich auf einem der Plätze sitze (berechtigterweise :D) und jemand fragt, ob der Platz neben mir noch frei ist, frage ich meistens: "Sind Sie bahn.comfort-Kunde?" Dann ernte ich meistens irritierte Blicke und die Frage "Was ist denn das?"
Ich fänd's auch gut, wenn die Zugbegleiter die Leute bei der Fahrkartenkontrolle drauf hinweisen würden, dass sie falsch sitzen. Genauso, wie ich es begrüßen würde, wenn im Ruheabteil auch von den Bahnmitarbeitern für Ruhe gesorgt werden würde.

Leo
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Wenn ich 30 Minuten vor Abfahrt am S tartbahnhof des Zuges auf die Bereitstellung warte (die dann e tl. Erst nach der planmäßigen Abfahrt Zeit und ohne Reservierungsanzeigen erfolgt, setze ich mich aus Notwehr gerne auf die Bahncomfort-Plätze. Ich vermeide ohnehin Freitags und Sonntage, buche zwar immer sehr früh, aber zahle keine 25% Zuschlag für eine Reservierung auf den günstigen Sparpreis. Bei kostenloser Reservierung würde ich die natürlich wahrnehmen.

Ein anderer Ansatz mit verlängerten Zügen wie bei der SBB würde die Situation natürlich auch entschärfen.

Ich kenne die Situation aber durchaus auch aus der Sicht eines Bahncard100-Wochenendpendlers, obwohl es schon ein paar Jahre her ist und kann den Ärger daher gut nachvollziehen.

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Aus Notwehr? Werden Sie denn von den bahn.comfort-Kunden angegriffen?

Die Bahn sagt dazu "Doch auch ohne Reservierung finden Sie in den Fernverkehrszügen der DB einen Platz: im Sitzplatzbereich, der nur BahnComfort Teilnehmern vorbehalten ist."
Nur verstehe ich so, dass eben keine Person ohne BahnComfort hier sitzen sollte.

Das ist nichts weiter als eine Werbeaussage, es gibt definitiv keinen Anspruch auf diese Plätze, weder in den Beförderungsbedingungen noch in anderen offiziellen Dokumenten werden diese Plätze erwähnt.

Leo
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Aus Notwehr für das Chaos, dass die DB anrichtet:
-zu wenig Sitzplätze (im Gegensatz zur SBB bis auf sehr seltene Ausnahmen)
-keine kostenlose Reservierung im Gegensatz zu Trenitalia, Sncf,...
-Reservierung ALLER allgemein verfügbarer Sitzplätze falls gewünscht
-Monate im Voraus reservierte Plätze im angeblichen Express-Reservierungsbereich werden NICHT wie sonst mit Start und Ziel angegeben, sondern nur ggf. reserviert
-sehr oft gar keine Reservierungsanzeigen, stattdessen alle Plätze "ggf. reserviert"

Ich bin ja auch sehr früh am Bereitstellungs-Bahnhof, um mir einen regulären freien Platz zu suchen, aber wenn der Zug zu spät bereitgestellt wird und dann noch ohne Reservierungsanzeigen weiß ich mir auch nicht anders zu helfen....

Vielen anderen Reisenden ist übrigens gar nicht klar, was der Bahncomfort-Bereich bedeutet...

In der Schweiz reserviert praktisch keiner - höchstens deutsche Touristen, es gibt ebeb fast immer ausreichend Sitzplätze.

In Frankreich gibt es die obligatorische Platzreservierung gratis dazu - ich hätte mit einer solchen Reservierungspflicht auch kein Problem...

Die Reservierungspflicht gilt übrigens in Frankreich gnadenlos auch für Abo-Kunden, ob Strecken-oder Netzabo entsprechend der Bahncard100...

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Die Leidtragenden Ihrer Notwehr sind aber die bahn.comfort-Kunden.

Hallo FET11, auf den gekennzeichneten BahnComfort Sitzplätzen kann jeder Fahrgast sitzen, jedoch sind diese Sitzplätze gegenüber den BahnComfort Kunden freizugeben. Gern kann hier das Zugbegleitpersonal vermitteln, wenn ein Fahrgast sich weigern sollte. Weiterhin haben Sie auch die Möglichkeit, für den jeweiligen Streckenabschnitt einen BahnComfort Sitzplatz über die Hotline oder einen regulären Sitzplatz über die App/bahn.de zu reservieren. /ch

Leo
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Was habe ich denn für Alternativen?

  • Mangels Anzeige der Reservierungen an jedem Bahnhof den Sitzplatz wechseln
  • Behindertenplätze blockieren
  • stundenlang stehen bleiben vor den ggf. leeren Bahncomfort-Plätzen
  • fast 25% zusätzlich zahlen für eine Reservierung
  • mit dem Auto fahren

Ja, fair ist es nicht, aber das ist die DB auch nicht, indem sie happigen Kosten für die Verwaltung des Platzmangel fordert, der in anderen Ländern wenigstens kostenlos ist oder unnötig dank ausreichender Sitzplatzkapazitäten.

TBSW
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Hallo /ch und was sagen Sie zu der Aussage von Woodstock, dass diese Plätze in den Beförderungsbedingungen nicht auftauchen und daher eben kein offizieller Anspruch besteht? Wo in offiziellen Dokumenten ist geregelt, dass die Plätze freizugeben sind?

kabo
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Die speziellen comfort-Sitzplätze sind doch eine der überflüssigsten Erfindungen überhaupt.

Ist der Zug leer findet man als comfort-Kunde immer einen Sitzplatz außerhalb der comfort-Plätze.

Ist der Zug voll, sind die comfort-Plätze auch belegt. Da es mittlerweile ziemlich viele comfort-Kunden gibt, wird es zu nachfragestarken Zeiten immer mehr Interessenten für die comfort-Plätze geben als Plätze vorhanden sind. Die Diskussion, dass comfort-Plätze durch nicht-comfort-Kunden belegt sind, ist doch Augenwischerei. Selbst wenn es gelingen würde, dauerhaft dafür zu sorgen, dass comfort-Plätze wirklich nur von comfort-Kunden belegt werden, wird es zu nachfragestarken Zeiten keine freien comfort-Plätze geben. Eben weil es mittlerweile eine deutlich sechsstellige Zahl von comfort-Kunden gibt, die auch gerne zu nachfragestarken Zeiten unterwegs sind. Man wird sich also nie(!) darauf verlassen können, als comfort-Kunde im comfort-Bereich einen freien Sitzplatz zu finden. Ich weiß, dass sich viele comfort-Kunden selbst "einen in die Tasche lügen" und darauf setzen, dass der comfort-Status die Sitzplatzreservierung überflüssig macht, weil es ja die comfort-Sitzplätze gibt. Das wird aber nie so sein - auch dann nicht, wenn es die DB schafft, dass comfort-Plätze wirklich nur von comfort-Kunden belegt werden.

Mein Rat an die DB: Die speziellen comfort-Sitzplätze schnellstmöglich komplett abschaffen und dafür die Plätze für Express-Reservierung ausweiten - optimalerweise mit der Möglichkeit für comfort-Kunden, Express-Reservierungen günstiger zu bekommen.
Das spart viel Ärger - sowohl bei comfort-Kunden, deren übertriebene Hoffnung auf freie comfort-Sitzplätze nicht mehr enttäuscht wird, als auch bei nicht-comfort-Kunden, die sich dann nicht mehr irrtümlich auf comfort-Plätze setzen können.

Hallo TBSW, in unseren Beförderungsbedingungen wird dazu nichts genannt und ist richtig, wie Woodstock es erwähnt hat. Es gebührt aber auch Anstand der Reisenden untereinander, dass man gewisse Sitzplätze, die einer gewissen Kundengruppe zugesichert werden, entsprechend den Sitzplatz freizumachen. Wer garantiert einen Sitzplatz haben möchte, kann gern einen reservieren. Das gilt für jeden Reisenden – auch für BahnComfort Kunden. Es gibt mitunter auf Teilstrecken auch einmal mehr BahnComfort Kunden als BahnComfort Plätze in einem Zug vorhanden sind. Da sind auch für uns die Kapazitäten und Möglichkeiten begrenzt. /ch

InsideBahn952993
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Der Vorredner "Kabo" hat recht! Schnellstens abschaffen! Am besten gleich den ganzen Comfort-Status abschaffen!
Der Kunde glaubt dadurch "etwas Besonderes" zu sein, was er nicht ist! Keinerlei Wertschätzung außer einer andersfarbigen Bahncard.
Was hat ein Comfort-Kunde vom Comfort-Status? Und Bitte, jetzt nicht die DB-Lounges erwähnen! Bitte nicht! ... und schon gar nicht Nürnberg!

TBSW
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Nun ja, das hat für mich nichts mit Anstand der Reisenden zu tun, sondern mit Anstand der Bahn, da ich als Fahrgast hier kein Versprechen anderen gegenüber abgegeben habe. Wenn die Bahn solche Werbeaussagen trifft, dann ist es Sache der Bahn, dieses Versprechen auch rechtlich abzusichern und dies nicht auf die Fahrgäste oder Zugbegleiter "abzuschieben". Ich weiß jetzt, dass die Plätze nicht freigegeben werden müssen, da nirgends rechtlich geregelt, und werde das im Fall der Fälle auch entsprechend nutzen. Vielen Dank für diese Feststellung.

Und kabo kann man wirklich nur zustimmen!

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@TBSW
Doch, das hat auch was mit Anstand der Reisenden zu tun. Wenn Plätze als "reserviert" für eine bestimmte Kunden-Gruppe gekennzeichnet sind, ist es 'anständig' dies zu respektieren.
Ich weiß z.B. von KollegInnen, die Kids on Tour begleiten, dass es hier auch immer wieder ätzende Diskussionen mit Fahrgästen gibt, die keine Plätze reserviert haben und dann die für die Kinder (die manchmal erst an den Unterwegs-Bahnhöfen zusteigen) reservierten Plätze beanspruchen.

@InsideBahn952993
Doch, ich erwähne die Lounges. Seit ich mal in einem am Bahnhof bereitgestellten ICE ausgeraubt wurde, finde ich es ausgesprochen angenehm, wenn ich in der Lounge auf die Abfahrt des Zuges warten kann.

TBSW
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@ Benutzerin: dann würde ich empfehlen, dass Sie und die Kolleginnen und Kollegen auf Ihre Chefs zugehen, damit das Thema rechtlich bindend geregelt wird. Dann erübrigen sich die ganzen Diskussionen nämlich und Sie haben eine einfachere Schicht vor sich. Einfach nur Werbeaussagen zu treffen, sich dann aber nicht um eine entsprechend abgesicherte Umsetzung zu kümmern, ist eben viel einfacher, da machen sich Ihre Chefs das Leben leicht und schieben die Probleme auf Sie und Ihre Kollegen ab.

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Das war missverständlich. Ich bin keine Bahnmitarbeiterin. Arbeite lediglich ehrenamtlich mit "KollegInnen", die - ebenfalls ehrenamtlich - Kids on Tour begleiten.

Braunschweiger
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Was ist denn die alternative Erwartungshaltung in einem ansonsten vollen Zug? Dass 10 Menschen vor 10 leeren Plätzen stehen auch wenn aktuell noch kein Kind da ist, dass den Platz braucht?
Dass der Platz zu räumen ist wenn das Kind kommt sollte klar sein.
Ähnlich ist ja die Situation wenn ich einen leeren Sitzplatz mit Reservierungsanzeige für die Strecke finde und mich ohne Reservierung setze. Wenn dann der Inhaber aus dem Bordrestaurant etc. zurückkommt stehe ich auf. Warum sollte ich mich bis dahin auch nicht hinsetzen, es kann ja auch ein No-Show sein.

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10 leere Plätze kommt eh nicht vor. Aber Ihre Reaktion charakterisiert genau das Problem: anstatt zu akzeptieren, dass es in diesem Kontext (Kids on Tour) nun mal diese reservierten Plätze gibt und diese freizuhalten, muss rumdiskutiert werden.
Wenn Sie nicht riskieren wollen, dass Sie stehen müssen, haben sie ja die Möglichkeit, sich einen Platz zu reservieren.

Braunschweiger
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Muss ich nicht, ich hab ja den Bahncomfort-Status ;-) und bin zuletzt meistens in der 1. Klasse unterwegs.
Aber auch da erwarte ich nicht, dass der Platz neben mir frei bleibt weil der Mensch neben mir den Status nicht hat. Und Plätze, die frei sind sollten doch genutzt werden können bis derjenige auftaucht, der den Platz reserviert hat. Und um lange Diskussionen geht es mir da auch nicht, ich stehe dann auf und gut is.
Die Kids-on-Tour-Plätze hab ich übrigens das letzte mal belegt als ich mit einer Jugendgruppe unterwegs war und der Anschluss (und damit die reservierten Plätze) verpasst wurde. Interessanterweise kam im ICE zwischen Duisburg und Hannover weder eine Begleitperson noch ein Kind um einen der Plätze haben zu wollen.
Diese Plätze hätten wir also vom Gang aus bewundernd anschauen sollen? Welche Erwartungshaltung spricht denn aus so einer Haltung?

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Ich formulier's mal so: Pannen passieren. Aber ich weiß von den KoT-FahrerInnen, dass sie diesen 'Kampf' um die reservierten Plätze als äußerst anstrengend wahrnehmen. Mit (bis zu) 10 fremden Kindern im Zug durch die Republik zu fahren, ist schon ziemlich viel Verantwortung.

Lieber Braunschweiger, es spricht nichts dagegen, wenn Sie freie Sitzplätze für die Dauer einnehmen, die im Vorfeld nicht reserviert wurden. Besonders gekennzeichnete Sitzplätze (u. a. Schwerbehinderten, BahnComfort) sollten dann entsprechend ohne Diskussion freigegeben werden, wie Sie es so schön genannt haben und ist auch vorbildlich. Ein leeres Kleinkindabteil mag verlockend sein, jedoch möchten wir dieses Abteil exklusiv den Familien vorhalten, die es wirklich nutzen möchten – auch für den Fall der Fälle, wenn einmal eine Familie mit Kleinkindern spontan fährt oder die Familie mit einem anderen Zug nicht fahren konnten. Es gibt mitunter auch Reisende, die sich nicht trauen, die Leute aktiv anzusprechen und dann unnötigerweise die Diskussion aufflammt, man hätte doch reservieren können. Für unsere kleinen Fahrgäste und die Eltern ist es bestimmt nicht angenehm, wenn sich die Eltern erst einmal mit anderen Reisenden über einen Sitzplatz streiten.
Danke auch an Benutzerin für die richtigen Einwände betreffend Kids on Tour und den begleitenden Mitarbeiter*innen der Bahnhofsmission, die sich hierfür ehrenamtlich engagieren. /ch

TBSW
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@ DB /ch wenn Sie schon den vorbildlichen und ehrenamtlichen Einsatz loben, dann muss ich nochmal loswerden, dass die Bahn-Manager hier etwas tun können, nämlich die rechtlich einwandfreie Festlegung zu treffen, dass solche Plätze, die ansonsten nur als Werbeaktion verstanden werden müssen, auch freizugeben sind. Dann bräuchte es auch keine Diskussionen mehr zu geben. Aber das scheint den Managern ja zu viel Aufwand zu sein...

Leere Plätze anschauen und daneben stehen werde ich auch zukünftig nicht, sie für Kids On Tour freimachen natürlich schon. Und bei bahn.comfort werde ich schon schauen, wer da steht, für höflich fragende und/oder ältere Menschen oder Menschen mit Krücken oder oder oder werde ich den Platz freimachen. Für bahn.comfort-"Schnösel", die meinen, sie wären etwas besseres, ganz bestimmt nicht.

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@ DB /ch wenn Sie schon den vorbildlichen und ehrenamtlichen Einsatz loben, dann muss ich nochmal loswerden, dass die Bahn-Manager hier etwas tun können, nämlich die rechtlich einwandfreie Festlegung zu treffen, dass solche Plätze, die ansonsten nur als Werbeaktion verstanden werden müssen, auch freizugeben sind. Dann bräuchte es auch keine Diskussionen mehr zu geben. Aber das scheint den Managern ja zu viel Aufwand zu sein...

Leere Plätze anschauen und daneben stehen werde ich auch zukünftig nicht, sie für Kids On Tour freimachen natürlich schon. Und bei bahn.comfort werde ich schon schauen, wer da steht, für höflich fragende und/oder ältere Menschen oder Menschen mit Krücken oder oder oder werde ich den Platz freimachen. Für bahn.comfort-"Schnösel", die meinen, sie wären etwas besseres, ganz bestimmt nicht.

kabo
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Ich sehe die comfort-Plätze auch nur als Werbeaktion - quasi als Gimmick oder "Goodie" für die comfort-Kunden, auf welches aber keinerlei Anspruch besteht. Dass es comfort-Kunden gibt, die anscheinend in ihrer persönlichen Ehre gekränkt sind, wenn comfort-Plätze durch andere Reisende belegt sind, dafür fehlt mir das Verständnis. Wenn comfort-Kunden einen sicheren Sitzplatz haben wollen, können Sie eine Sitzplatzreservierung nutzen.

Bevor jemand fragt: Ich bin selbst comfort-Kunde.

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@kabo
Es geht (zumindest mir) nicht um 'Ehrkränkung'. Ich finde es einfach sehr unangenehm, wenn ich mir fremde Leute quasi nach ihrer 'Berechtigung' fragen muss und dann die Diskutiererei losgeht.
Gerade bei beruflich bedingten Fahrten mit Flexpreistickets kommt es häufiger vor, dass ich einen anderen als den mit Reservierung gebuchten Zug nehme und die Reservierung dann so kurzfristig nicht mehr umbuchen kann. Da bieten die bahn.comfort-Plätze zumindest eine Chance auf einen Sitzplatz.

Ich habe schon Schlägerreien im Zug deswegen erlebt. Das wird sich erst ändern wenn z.b der Comfort Checkin für Statusinhaber online geht. Dies dauert noch einpaar Tage oder Bahnjahre.

whitysebastian
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whitysebastian

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Nachdem es mir letzte Woche auch wieder passiert ist, dass ich vor besetzten comfort Plätzen stehen musste, die von eindeutigen nicht Comfortkunden in Anspruch genommen wurden möchte auch ich dazu auffordern, die Kunden über diese Plätze aufzuklären. Früher gab es mal eine graue Klebemarkierung an der Außenwand des Zuges. Evtl. Wären auch andersfarbige Kopfkissen oder Zusätzliche Aufkleber eine billige Soforthilfe. Die beste Lösung wäre sicherlich ein Exklusives Checkin Recht wie von SebastianKueck bereits vorgeschlagen.
Wieso ist der Bestandskunde dem Unternehmen so wenig wert? Als BC 100 Inhaber komme ich mir stehend vor dem für mich vorgehaltenen Bereich schon etwas veräppelt vor, wenn der Fahrgast auf dem Sitzplatz dann seinen Supersparpreis für 19€ von Leipzig nach München vorzeigt....