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Ticket für 2 Personen gekauft, bekomme 2 pdfs mit gleichem Namen

Ich habe gerade ein Ticket für 2 Personen online gekauft, da einer eine BC25, der andere BC 50 hat, bekomme ich (ohne vorherige Warnung!) 2 pdfs: eines für 1 Person mit BC25 und eines für eine Person mit BC50, bei beiden steht allerdings der gleiche Namen drauf (?!?).

Ein Anruf bei der Bahn ergibt folgendes: die 2 Person darf das Ticket nicht nutzen, weil auf diesem pdf der Name ja nicht stimmt. Ich soll das Ticket stornieren und 2 neue Tickets für je 1 Person kaufen.
Ist es denn wirklich so selten, dass 2 Personen, die gemeinsam reisen, verschiedene Namen habe,. dass man es bei der Buchung nicht abfragen muss? Oder: wenn systemtechnisch 2 Seiten erzeugt werden, warum werden nicht auch 2 Namen abgefragt? Meint denn die Bahn, ihre Kunden haben den ganzen Tag nichts besseres zu tun als Tickets zu buchen, wieder zu stornieren und dann noch 2 Mal einzeln neu zu buchen?

gabir
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo gabir,

sie haben ein gültiges Ticket für zwei Personen. Für jede BahnCard Rabattstufe wird eine PDF erzeugt. Beide PDF‘s haben eine gemeinsame Auftragsnummer und tragen auch beide den Namen des Ticketinhabers.

Das Ticket gilt für Sie und für einen Mitfahrer. Der Mitfahrer allein kann, wie bei allen personengebundenen Tickets, das Ticket nicht ohne den Ticketinhaber nutzen.

Die Aussage, dass die zweite Person das Ticket nicht nutzen darf ist so nicht korrekt. Es darf nur nicht allein genutzt werden. Wenn Sie gemeinsam reisen funktioniert es.

Bei einer Kontrolle müssen Sie sich gegebenenfalls identifizieren. Darum steht Ihr Name auf dem Ticket. Bei der zweiten PDF erkennt das Zugpersonal anhand der gleichen Auftragsnummer und des gleichen Namens, dass es sich um das gleiche Ticket aber für einen Mitfahrer mit anderem BahnCard Rabatt handelt.

Gruß
Joe

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kabo
kabo

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Tja, das ist ein Problem, was ab und zu auftaucht.
Es ist alles korrekt, beide Tickets haben die gleiche Auftragsnummer und deshalb steht auch nur ein Name drauf.
Allerdings kennen viele DB-Mitarbeiter die Tücken des eigenen Buchungssystems nicht (wie Sie ja schon bei der Hotline erlebt haben). Sie haben alles richtig gemacht und haben ein gültiges Ticket für beide Reisende - werden aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit damit rechnen müssen, dass ein Schaffner das aus Unkenntnis anzweifelt.

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Dieses Problem ist ein Ärgernis.
Die DB bietet in der Buchungsmaske Optionen an - z.B. 2 Reisende mit unterschiedlichen BahnCards - die sie aber bei der Buchung dann nicht korrekt umsetzt. Und der Kunde hat den Ärger.
Was die Bahn über die Zeit Ihrer Kunden denkt und was man diesen ganz allgemein zumuten kann, weil die sogenannten Fachabteilungen unfähig sind, Lösungen für Probleme zu finden (oder die Probleme erst gar nicht erkennen), kann man sehen, wenn man sich die Forums-Beiträge durchliest. Manche Probleme bestehen schon seit Jahren.
Ich hoffe, man hat Ihnen, falls es sich um ein Sparpreisticket handelt, wenigstens eine kostenfreie Stornierung ermöglicht?

Hallo gabir,

sie haben ein gültiges Ticket für zwei Personen. Für jede BahnCard Rabattstufe wird eine PDF erzeugt. Beide PDF‘s haben eine gemeinsame Auftragsnummer und tragen auch beide den Namen des Ticketinhabers.

Das Ticket gilt für Sie und für einen Mitfahrer. Der Mitfahrer allein kann, wie bei allen personengebundenen Tickets, das Ticket nicht ohne den Ticketinhaber nutzen.

Die Aussage, dass die zweite Person das Ticket nicht nutzen darf ist so nicht korrekt. Es darf nur nicht allein genutzt werden. Wenn Sie gemeinsam reisen funktioniert es.

Bei einer Kontrolle müssen Sie sich gegebenenfalls identifizieren. Darum steht Ihr Name auf dem Ticket. Bei der zweiten PDF erkennt das Zugpersonal anhand der gleichen Auftragsnummer und des gleichen Namens, dass es sich um das gleiche Ticket aber für einen Mitfahrer mit anderem BahnCard Rabatt handelt.

Gruß
Joe

kabo
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"Darum steht Ihr Name auf dem Ticket. Bei der zweiten PDF erkennt das Zugpersonal anhand der gleichen Auftragsnummer und des gleichen Namens, dass es sich um das gleiche Ticket aber für einen Mitfahrer mit anderem BahnCard Rabatt handelt."
-> Theoretisch Ja, Praktisch Nein; dieses Wissen ist nämlich noch nicht beim gesamten Zugpersonal angekommen - insbesondere auch nicht beim Zugpersonal von nicht-DB-Nahverkehszügen. (War hier schon mal Thema - ein Kunde musste sich deshalb als Schwarzfahrer behandeln lassen)

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Ich kann Ihnen mal beschreiben, wie so ein Ticket für 2 Personen mit zwei verschiedenen BahnCards ausgegeben wird...
Ich hatte gebucht (Eingabe in dieser Reihenfolge): 1 Reisender, BC50; 1 Reisender BC25.
Gebucht habe ich über meinen Account, ich bin Inhaberin der BC50.
Ich erhalte eine aus zwei Tickets bestehende zweiseitige pdf.
Auf der ersten Seite steht: Erw: 1, mit 1 BC25 + Auftragsnummer + mein Name
Auf der zweiten Seite steht: Erw: 1, mit 1 BC50 + Auftragsnummer + mein Name
Das ist total unlogisch! Warum wird die Reihenfolge der BahnCards nicht so abgebildet, wie dies der Eingabe entspricht? Bzw. warum wird dem buchenden BahnCard-Inhaber die zu ihm gehörige BC nicht auf der ersten Seite zugeordnet?
Ich erhielt damals übrigens auch von der Hotline die Auskunft, dass ich das Ticket stornieren müsse.

Eine Lösung bei der z.B. die Dateien mit „Ticketinhaber“ und „Mitfahrer“ unterschieden werden wäre einfacher.

Noch einfacher wäre eine Überschrift:

„Dieses Ticket besteht aus 2 Seiten (Seite 1/2)“ bzw.
„Dieses Ticket besteht aus 2 Seiten (Seite 2/2)“

Wobei es sicher einfach toll wäre, wenn die Hotline erstmal korrekte Auskünfte gegen würde und das Zugpersonal die ausgegeben Tickets kennt.

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Auf dem 1. Ticket steht:
"Der Auftrag ZA**** besteht aus mehreren Online-Tickets. Die Angaben zur Zahlung
beinhalten die Preise aller Online-Tickets zu dieser Auftragsnummer."
Auf dem 2. Ticket steht:
"Dieses Online-Ticket ist Bestandteil des Auftrags ZA****. Angaben zur Zahlung
finden Sie auf Seite 1."

Die Verwirrung wurde bei mir damals vor allem dadurch ausgelöst, dass auf der 1. Seite die falsche BC stand.