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warum gibt es bei Fahrten ins Ausland am Heimatort kein City-Ticket?

warum gibt es bei Fahrten ins Ausland am Heimatort kein City-Ticket?

heini13
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Ab dem 01.08 gibt es das City Ticket auch bei internationalen Tickets. Das wurde schon im Zuge der Änderung zum City Ticket hier auch bestätigt.

"Ja, auch im internationalen Verkehr erhält man dann das City-Ticket, natürlich nur für Deutschland und auch nur für die Städte, für die auch City-Ticket angeboten werden kann. "

https://community.bahn.de/questions/1655904-city-ticket-n...

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Hallo heini13,

damit ein Bahnticket auch in anderen Verkehrsmitteln anerkannt wird bedarf es einer Vereinbarung mit anderen Verkehrsunternehmen. Deshalb gibt es auch keine bundesweite kostenlose Anreise zum Bahnhof, sondern nur dort wo es mit den lokalen Nahverkehrsverbünden gelang eine Einigung zu erzielen.

Anfangs galt das nur für BahnCard Kunden mit Papiertickets im Fernverkehr bei Fahrten über 100 km innerhalb von Deutschland.
Später kam auch das Handy-Ticket dazu, ab 1.8.18 erhalten auch Kunden ohne BahnCard die City Option.

Eine entsprechende Vereinbarung für den internationalen Reiseverkehr gibt es derzeit nicht, deshalb kann hier auch kein City Ticket angeboten werden.

Gruß
Joe

heini13
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Wenn ich innerhalb Deutschlands fahre, gibt es an meinem Heimatort ein City-Ticket, folgedessen muss es mit dem Regionalverband auch eine Vereinbarung geben, dass diese fürs Ausland nicht gibt kann ich verstehen.

heini13
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mir geht es um meinen Heimatort, an dem es eine Vereinbarung gibt! Warum diese nicht greift, kann ich nicht verstehen. Mir geht geht es nicht um ein City-Ticket im Ausland.
Gruß

Einigungen sind nicht immer einfach. Hier müssten sich die DB und 126 Verkehrsunternehmen auf eine einheitliche Regelung einigen. Das 126 Unternehmen es geschafft haben sich darauf zu einigen im nationalen Verkehr Bahnfahrkahrten anzuerkennen ist schon eine Leistung. Im internationalen Verkehr ist das ungleich schwieriger. Erstmal muß man alle 126 Verkehrsunternehmen davon überzeugen eine einheitliche Regelung auch für den internationalen Verkehr finden zu wollen. Dazu kommen die Abrechnungsfragen. Im internationalen Verkehr müssen die Bahntickets mit den anderen europäischen Bahnverwaltungen verrechnet werden. Wenn jetzt noch 126 lokale Unternehmen in Deutschland (und vielleicht will dann z.B. die polnische, die italienische und die rumänische Bahn auch ein City Ticket für Ihre Bahnkunden, mit den dortigen Busunternehmen muß man dann auch verhandeln und sich einigen) dazukommen ist es ungleich schwieriger.

Letztendlich muß ja auch der Verkehrsbetrieb der Dich mit CityTicket zu Bahnhof bringt irgendwie an sein Geld für diese Fahrt kommen.

Hier können wir Dir nur erklären, dass das ein komplizierter Prozess ist. Wenn Du es trotz Nachhilfe nicht verstehen kannst oder willst, ist das ein Problem bei dem Dir die Community wenig helfen kann.

heini13
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OK, dass es so kompiziert ist habe ich nicht bedacht, Ich habe wohl etwas zu kurz gedacht.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten!
Gruß

So ist es wohl.

Fragen wie „Warum geht das nicht oder warum gibt es das nicht?“ sind zwar simpel, aber selten einfach. :-)

Ich möchte zum Frühstück Brötchen, also gehe ich zum Bäcker. Nun möchte ich aber keine trockenen Brötchen. Simple Frage: „Warum bekomme ich bei meinem Bäcker keinen Aufschnitt?“

Leo
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Ich halte das alles nach wie vor für eine Ausrede :

https://community.bahn.de/questions/1366782-gilt-city-opt...

"Wenn ich eine Karte von München nach Zürich kaufe, würde ich eigentlich folgendes erwarten:

In München gibt es das deutsche City-Ticket = eine Einzelfahrt im Vorlauf als in Deutschland übliches Add-On automatisch dazu.

In Zürich gibt es das Schweizer City-Ticket = Tageskarte wie üblich als kostenpflichtige Option, falls gewünscht.

Natürlich unabhängig, ob bei der DB, der SBB oder sonstwo gekauft! Wo ist das Problem?

Oder denke ich als logisch denkender Ingenieur viel zu simpel und sehe die für den Juristen unüberwindbaren Probleme nur nicht?

Aber der internationale Tarif besteht doch eh aus einem deutschen und einem Schweizer Teil?

Ganz ohne irische russische oder sonstige Beteiligung, nur noch österreicjische für die Transitstrecke Lindau - St. Margrethen!"

@ Leo,

ich bin kein Jurist, sondern Naturwissenschaftler und habe als promovierter Chemiker auch gelernt logisch zu denken. Im Gegensatz zum Ingenieur neigt ein Naturwissenschaftler auch nicht so häufig zu Vereinfachungen.

Der Fragesteller hier fragte allgemein nach Fahrten vom Heimatort ins Ausland. Nirgends hat er erwähnt, das er in die Schweiz möchte. Also geht Ihre Annahme es gehe nur um einen deutschen und schweizerischen Tarif, gegebenenfalls österreichischer Transit von unzureichenden Voraussetzungen aus. Natürlich führt das zu Ihrer falschen Schlussfolgerung, es gehe ohne russische oder irische Beteiligung. Glauben Sie mir bitte, der internationale Bahnerkehr besteht nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über alle Grenzen zu unseren Nachbarländern führen Bahnlinien ins Ausland. Es gibt Tickes dafür. Auch für Reisen in Drittländer.

Vielleicht sollte man hier an einen Satz denken, der Albert Einstein zugeschrieben wird. (als theoretischer Physiker war Einstein auch Naturwissenschaftler und kein Ingenieur) „Man sollte alle Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

Einen schönen Abend.

Leo
Leo

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Wie setzen sich denn internationale Flexpreise zusammen? Es wird jeweils ein Fahrpreis Anteil des Landes De, eines x-beliebigen 2. 3..... Landes addiert. Der deutsche Anteil entspricht dabei dem Inlandsflexprmeis bis zur GRENZE. Beim STÜCKELN vom Start x bis z. B. Passau würde es problemlos das City-Ticket am Start und in diesem Beispiel sogar in Passau geben. Bucht man den österreichischen Teil auch noch bei der DB zahlt man eine teurere Variante des ÖBB-Tarifs gemäß von der ÖBB festgesetztem TCV/SCIC-NRT. Da gibt es also keine Verhandlungen über die Aufteilung. Der DB-Anteil ist immer derselbe: Im Rahmen einer rein nationalen Fahrkarte gibt es das City-Ticket, Im Rahmen einer inzernationalen auf denselben Teilpreis plötzlich nicht mehr. Daher ist die Versagung des City Tickets im Rahmen eines internationalen Flexpreise eindeutig eine faule Ausrede.

Beim Sparpreis Europa gibt es zwar Vereinbarungen, aber nur zwischen den betroffenen Bahnen, also mit der CD ODER der ÖBB für die Beispiele Tschechien oder Österreich. Wenn man bei bei nationalen Sparpreise ab knapp 20€ ein City-Ticket spendiert, so erwarte ich das Bauch bei einem entsprechendem deutsche Fahrpreis Anteil an einem Sparpreis Europa.

Als (übrigens ebenfalls promovierter, was im Gegensatz zu Chemikern übrigens keine Voraussetzung für bessere Tätigkeiten ist) Ingenieur, der nicht zum Nachplappern heiliger Axiome/Paragrafen neigt, habe übrigens auch ich gelernt logisch zu denken...

@Leo

jetzt lassen wir das mal mit dem Ingenieur und dem Wissenschaftler.

Fazit:

  • Es gibt keine City Tickets ins Ausland.
  • Es ist wünschenswert, wenn es sowas gäbe.
  • Vielleicht kann man das auch ändern, über die Schwierigkeiten dabei haben wir unterschiedliche Auffassungen.
  • Können wir beide das so unterschreiben?

    Falls ich in meinem Eifer (ich fühlte mich von Dir als Jurist, der nicht logisch denken kann angesehen) zu heftig war, entschuldige ich mich.

    Beste Grüße
    Joe

Ab dem 01.08 gibt es das City Ticket auch bei internationalen Tickets. Das wurde schon im Zuge der Änderung zum City Ticket hier auch bestätigt.

"Ja, auch im internationalen Verkehr erhält man dann das City-Ticket, natürlich nur für Deutschland und auch nur für die Städte, für die auch City-Ticket angeboten werden kann. "

https://community.bahn.de/questions/1655904-city-ticket-n...

Leo
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@Joe

Nix für ungut, zumal sich das Problem ja offenbar erledigt hat.

Viele Grüße

Leo

@Heinz1,

wäre Deine Antwort so früher gekommen, wir hätten viel Zeit mit der Diskussion sparen können.

Bei der Info zum CityTicket auf bahn.de steht nur
„Ab 01.08.2018 erhalten alle Kunden mit einem Sparpreis- und Flexpreis-Ticket auch ohne BahnCard bei einer Reiseweite über 100 Kilometer automatisch ein City-Ticket.“ Von anderen Änderungen ist da nicht die Rede. Es heißt weiterhin: „Start- und Zielbahnhof Ihrer Zugreise müssen in Deutschland liegen. Der Zielbahnhof muss über 100 Kilometer entfernt sein.“

Danke für den Link
Gruß Joe