Nach oben

Frage beantwortet

Erstattung bei verspäteter Ankunft aufgrund von ausgebuchtem Zug

guten Tag,
vor ca. einem Monat hatte mein Freund einen Ticket zum Flexipreis gekauft, für die Strecke von Jena nach Stuttgart und hat die Reise am 08.06 gemäß Reiseverbindung angetreten. Schon der erste Anschlusszug in Erfurt war an dem Reisetag ausgebucht (keine Sitzplätze mehr verfügbar), obwohl zum Zeitpunkt des Ticketkaufs noch freie Plätze zur Verfügung standen, und er somit keinen Sitzplatz reserviert hatte. Demnach hat er einen späteren Zug genommen. Aufgrund des gleichen Problem musste er an dem Tag auch in Frankfurt einen späteren Zug nehmen, als in der Verbindung angegeben. Nun hatte er am Ende eine Verspätung über 120 Minuten, und hat das Fahrgastrechte-Formular genutzt, um eine Erstattung zu beantragen. Heute kam die Antwort der Bahn, dass es auf der Strecke keine Verspätung gegeben hätte. Besteht in einem solchen Fall denn kein Recht auf Erstattung? Die Züge auf der Verbindung sind wohl pünktlich gefahren, aber die Mitfahrt wurde ihm verweigert - sie wäre bei der Enge im Zug auch nicht zumutbar gewegen - er hat also nicht aus eigener Entscheidung einen späteren Zug genommen.
Danke im Voraus, MfG, CC

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
0
23 / 100
Punkte
Diese Antwort wurde als beste Antwort ausgewählt

Hallo cigoch,

wie Joeopitz schon geschrieben hat, muss auf dem Fahrgastrechte-Formular angegeben werden, welche Züge genutzt wurden. Nur so kann die Verspätung auch nachvollzogen werden, denn mit einem Ticket zum Flexpreis ist man nicht zuggebunden und kann jeden Zug am Reisetag auf der gebuchten Verbindung nutzen. /ni

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (0)

Ja (0)

0% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Besteht in einem solchen Fall denn kein Recht auf Erstattung?"
Nein. Er hätte zum Zeitpunkt des Ticketkaufs ja eine Reservierung vornehmen können.

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
0
23 / 100
Punkte

sorry, ich habe vergessen zu schreiben, dass auch die Züge, die er dann genommen hat, aufgrund eines Brandes auf der Strecke eine Verspätung von insgesamt mehr als 120 Minuten hatten. Ich poste die Frage nochmal komplett.

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Nein, machen Sie bitte nicht nochmal einen Thread mit derselben Frage auf!

Wenn Ihr Freund mit einem Zug, in dem er gefahren ist, ab 120 Minuten Verspätung hatte, kann er über das Fahrgastrechte-Formular eine Erstattung für die betreffende Fahrt von 50% beantragen.
Hat er denn die richtige Zugnummer in das Formular eingetragen?

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
0
23 / 100
Punkte

ja, genau. Den ersten Zug konnte er nicht nehmen weil ausgebucht. Der nächste hatte aufgrund des Brandes etwas mehr als eine Stunde Verspätung, weshalb er in FFM mit einem noch späteren Zug gefahren ist. Insgesamt mehr als 120 Minuten. Also im Formular die tatsächlich gefahrenen Zugnummern geben, und trotzdem das Ticket mit der ursprünglich vorgesehene Verbindung versenden? Ich glaube, nur diese ausgedruckte Verbindung wurde eben berücksichtigt, weil der erste Regionalzug schon aus der Verbindung stammte. Sollen wir evtl. dann handschriftlich einen Vermerk auf dem Ticket hinzufügen?

Hallo cigoch,

wie Joeopitz schon geschrieben hat, muss auf dem Fahrgastrechte-Formular angegeben werden, welche Züge genutzt wurden. Nur so kann die Verspätung auch nachvollzogen werden, denn mit einem Ticket zum Flexpreis ist man nicht zuggebunden und kann jeden Zug am Reisetag auf der gebuchten Verbindung nutzen. /ni

Elementarteilchen
Elementarteilchen

Elementarteilchen

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Auf dem Formular muss man nicht nur angeben, welchen Zug man genommen hat, sondern auch der erste verspätetet/ausgefallene. Letzterer wäre dann der überfüllte, den man nicht nehmen konnte. In diesem Fall sollte man aber noch zusätzlich angeben, dass dieser überfüllt war und man nicht mitfahren durfte. Das Service-Center wird hier erst mal nur die Verspätung des Zugs prüfen, und ohne Verspätung gibts auch keine Entschädigung.
Mit der Information, dass man wegen Überfüllung nicht mitfahren konnte, sieht das aber anders aus.

Insofern würde ich einfach nochmals einen Brief an das Fahrgastrechte-Service Center schreiben und die Situation nochmals genau schildern (mit Angaben der Zugnummern). Die Wahrscheinlichkeit, dass man doch noch zur Entschädigung kommt, stehen dann recht gut.