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Partnerkarte im Abo: Preiserhöhung von 10 auf 41 Euro. Wird ein Abo dadurch zum 1.8.2018 automatisch beendet?

Unsere Partnerkarte war aufgrund der Ziffer 2.1.4 beantragt worden. Darin steht auch der Preis von 10 Euro. Da diese Ziffer aber wegfällt, müsste das Abo automatisch enden, richtig? Das Abo wird per Lastschrift bezahlt und ohne Vertragsgrundlage (2.1.4 fällt ja weg) kann auch keine Lastschrift zum erhöhten Betrag erfolgen.
In dem erhaltenen Bahn-Brief vom 11.06.2018 steht nichts von einer "Preiserhöhung", sondern nur, dass der angehängte Gutschein einen Wert von 41 Euro hat.

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Guten Morgen, zusammen. Ich denke, hier gibt es ein Missverständnis. Es sieht so aus, dass alle Bestandskunden einer Zusatzkarte angeschrieben und informiert werden, dass diese Zusatzkarte zum Laufzeitende nicht verlängert wird. Die Zusatzkarte wird auch nicht in eine Partnerkarte umgewandelt oder automatisch überführt. Das Abo wäre damit beendet. Hier gibt es seitens des BahnCard-Service stattdessen das Angebot, mit Ablauf der Zusatzkarte eine Partnerkarte neu zu erwerben. Dieser Gutschein für eine Partnerkarte hat den Wert einer Jahresgebühr von 81 Euro (1. Klasse) bzw. 41 Euro (2. Klasse).

So wie es mm27 verstanden hat, ist es korrekt → („Mache ich also gar nichts, erhalte ich KEINE Partnerkarte und es werden KEINE 41 Euro "einfach so" abgebucht.“). Ich bitte das Missverständnis zu entschuldigen. /ch

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Hallo mmi27,

das Abo wird nicht automatisch beendet, da dies nur mit einer Kündigung Ihrerseits der Fall wäre. Mit dem Gutschein erhalten Sie die zweite BahnCard quasi kostenfrei.

Weitere Informationen erhalten Sie auch hier. /si

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Hallo Bahn/si,

danke für die Antwort. Ich verstehe aber nicht ganz, wie die Bahn "plötzlich" und ohne Ankündigung nun 41 Euro per Lastschrift abbuchen will und gleichzeitig eine haltbare rechtliche Grundlage dafür vorzeigen kann. Der Brief sagt doch nur, dass Ziffer 2.1.4 entfällt. Nicht aber, dass es eine Preiserhöhung gibt. Abgesehen davon, dass es eine wirklich saftige Preiserhöhung ist finde ich, dass man das (als Bahn) schon auch direkt kommunizieren muss. Also z. B. "Lieber Kunde, wir passen unsere Preise an... blablabla ... Änderung der Konditionen zu Ziffer 2.1.4, Preis der Partnerkarte ab dem 1.8.2018 beträgt 41 Euro ... blablabla".

Ich wäre nun nämlich davon ausgegangen, dass die Partnerkarte (Ziffer 2.1.4) wegfällt und damit ausläuft. Ich also eine neue Partnerkarte (zum neuen Preis) beantragen muss, wenn ich weiterhin eine benötige. So wäre aus meiner Sicht die (auch rechtlich) korrekte Vorgehensweise. Das wäre andernfalls eine ziemlich große Überraschung auf dem Kontoauszug, wenn die Bahn ungefragt und unangekündigt 41 Euro für eine Partnerkarte abbucht. Insbesondere hier die Frage nach der Vertragsgrundlage.

Der Brief hätte aus meiner Sicht kaum unklarer formuliert werden können. Aber ich vermute stark, dass das leider auch genau die Absicht war, damit möglichst viele Bahnkunden "freiwillig" ihre Partnerkarte kündigen und so den neuen Partnerkartentarif wählen. Kann aber auch sein, dass ich mich irre. Vielleicht könnten Sie hier noch etwas Licht ins Dunkel bringen, insbesondere was die rechtliche Situation der Vertragsänderung angeht?

Viele Grüße,
mmi27

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Hier geht es um keine Preiserhöhung, sondern lediglich um den Wegfall eines Produktes. Sie sprechen von der Partnerkarte. Diese gibt es weiterhin.

Bitte verwechseln Sie nicht Partnerkarte und Zusatzkarte. Das sind zwei verschiedene Produkte.
Über den Gutschein erhalten Sie die Partnerkarte im ersten Jahr kostenfrei.
Es werden also keine 41 Euro abgebucht, sondern erst im nächsten Jahr, sollten Sie nicht kündigen.

Sie wollten die Partnerkarte und diese gibt es weiterhin zum selben Preis.
Die Kunden wurden und werden über die Änderung der AGB informiert und auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen. /si

kabo
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Folgende Frage ist aber nach wie vor unbeantwortet:

Auf welcher Rechtsgrundlage wird bei Kunden, die das Produkt "Zusatzkarte" abonniert haben - das bekanntlich wegfällt - ohne ausdrückliche Zustimmung des Abonnenten (!) auf das Produkt "Partnerkarte" umgestellt?

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kabo - es wird nicht einfach auf die "Partnerkarte" umgestellt. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Angebot "Zusatzkarte" wegfällt und wird auf sein Sonderkündigungsrecht hingewiesen, für den Fall, dass er die Partnerkarte dann nicht in Anspruch nehmen möchte. /aj

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Aber wenn der Kunde das Sonderkündigungsrecht für das Produkt "Zusatzkarte" nicht wahrnimmt, dann kommt dadurch immer noch kein Abovertrag über das Produkt "Partnerkarte" zustande.

Ich frage mich, wie die DB folgendes Szenario auflöst:
Kunde war Zusatzkarten-Abonnent, nimmt sein Sonderkündigungsrecht nicht(!) wahr und bekommt nun eine Partnerkarte zugestellt. Die DB erwartet die Zahlung der Partnerkarte, der Kunde verweigert jedoch die Zahlung, weil er nie eine Partnerkarte bestellt hat. Rein rechtlich hat die DB da doch gar keine Chance, §241a BGB sollte auch bei der DB bekannt sein.

mmi27
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Exakt, @kabo :)

@Bahn/aj:

Zitat: "kabo - es wird nicht einfach auf die "Partnerkarte" umgestellt. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Angebot "Zusatzkarte" wegfällt und wird auf sein Sonderkündigungsrecht hingewiesen, für den Fall, dass er die Partnerkarte dann nicht in Anspruch nehmen möchte. /aj"

Es wird also "nicht einfach auf die Partnerkarte umgestellt"? Aber warum muss ich dann vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn ich "die Partnerkarte nicht in Anspruch nehmen" möchte?

Diese Logik erschließt sich mir wirklich nicht. Warum muss man denn kündigen, wenn sowieso nicht auf die Partnerkarte umgestellt wird?

Ansonsten kann ich @kabo 100% zustimmen, die DB hat hier aus meiner Sicht keinerlei rechtliche Grundlage. Was zählt ist der Vertrag. Und wenn ein Vertragsbestandteil entfällt, dann kann nicht einseitig (ohne **Zustimmung** des Vertragspartners) eine Dienstleistung abgerechnet werden. Dafür braucht es einen neuen Vertrag.

mmi27
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Zitat: "Bitte verwechseln Sie nicht Partnerkarte und Zusatzkarte. Das sind zwei verschiedene Produkte.
Über den Gutschein erhalten Sie die Partnerkarte im ersten Jahr kostenfrei.
Es werden also keine 41 Euro abgebucht, sondern erst im nächsten Jahr, sollten Sie nicht kündigen. "

Kabo hat das bereits sehr gut kommentiert. Ich möchte noch gern hinzufügen, dass ich vielleicht schon mal die Namen der Produkte verwechsle. Mir geht es hier aber, wie schon mehrfach geschrieben, um die Rechtsgrundlagen. Und die sind nicht existent in dem Fall, den Kabo beispielhaft genannt hat, also: Keine Sonderkündigung und die Bahn belastet das Konto des Kunden ohne Grundlage mit 41 Euro pro Jahr.

Eine Rechtsgrundlage gibt es nur in dem Fall, dass eine NEUE Partnerkarte beantragt wird (z. B. auch mit dem 41-Euro-Gutschein). Dann gäbe es einen NEUEN Vertrag und alles wäre gut. Aber OHNE diesen neuen Vertrag einfach 41 Euro abbuchen ist aus meiner Sicht illegal. Siehe BGB-Verweis von Kabo.

Auch die Aussage "Hier geht es um keine Preiserhöhung" mag für das Produkt "Partnerkarte" formal korrekt sein, für den Fall der BahnCard-Zusatzkarteninhaber, die nun zwangsläufig eine Partnerkarte brauchen IST es aber eine Preiserhöhung: gleiche Leistung, aber 4-facher Preis!

mmi27
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Sorry, ich bin's mal wieder ;-)

Zitat: "es wird nicht einfach auf die "Partnerkarte" umgestellt. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Angebot "Zusatzkarte" wegfällt und wird auf sein Sonderkündigungsrecht hingewiesen, für den Fall, dass er die Partnerkarte dann nicht in Anspruch nehmen möchte. /aj"

Ist das vielleicht so gemeint: Die Zusatzkarten fallen weg, daher hat man ein Sonderkündigungsrecht für den BahnCard-Vertrag (also der Hauptkarte). Alle Zusatzkarten laufen also nur noch bis Gültigkeitsende. Will man weiterhin entsprechende Leistungen wären die Alternativen: Jugend-BahnCard (einmalig 10 Euro) und Partnerkarte (41 Euro/Jahr).

In meinem Fall ist es so, dass wir eine Zusatzkarte für den Lebenspartner und eine weitere für ein Kind haben. Diese beiden fallen nun weg und es werden auch keine neuen Karten automatisch ausgestellt. Ein NEUES Abo wird also NICHT abgeschlossen. Auch nicht für eine Partnerkarte! Diese kann man aber NEU beantragen.

Mache ich also gar nichts, erhalte ich KEINE Partnerkarte und es werden KEINE 41 Euro "einfach so" abgebucht.

Also ich hoffe ja, dass das so gemeint war. Der oben zitierte Satz lässt nur leider etwas anderes vermuten...

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Guten Morgen, zusammen. Ich denke, hier gibt es ein Missverständnis. Es sieht so aus, dass alle Bestandskunden einer Zusatzkarte angeschrieben und informiert werden, dass diese Zusatzkarte zum Laufzeitende nicht verlängert wird. Die Zusatzkarte wird auch nicht in eine Partnerkarte umgewandelt oder automatisch überführt. Das Abo wäre damit beendet. Hier gibt es seitens des BahnCard-Service stattdessen das Angebot, mit Ablauf der Zusatzkarte eine Partnerkarte neu zu erwerben. Dieser Gutschein für eine Partnerkarte hat den Wert einer Jahresgebühr von 81 Euro (1. Klasse) bzw. 41 Euro (2. Klasse).

So wie es mm27 verstanden hat, ist es korrekt → („Mache ich also gar nichts, erhalte ich KEINE Partnerkarte und es werden KEINE 41 Euro "einfach so" abgebucht.“). Ich bitte das Missverständnis zu entschuldigen. /ch

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@DB/ch Danke für die Klärung!

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Zur Info: Soeben war ich mit dem Gutschein im Reisezentrum, um eine Partnerkarte zu erwerben. Leider ist das nicht so einfach möglich: Mir wurde gesagt, dass die Partnerkarte nur zusammen mit der *neuen* Hauptkarte gekauft werden kann. Ich war dort mit meiner aktuellen und natürlich noch gültigen BahnCard. Jetzt muss ich also warten, bis die neue Hauptkarte zugestellt wird und mit dieser kann ich dann wieder einen Ausflug ins Reisezentrum machen.

Es wäre schön gewesen, wenn so etwas direkt in dem Brief gestanden hätte. Das hätten die "Leiterin Kundenbindung" und die "Leiterin Kundenkommunikation" noch ergänzen können, auch wenn es für manche selbstverständlich sein mag.

Benni
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Auch ich erhielt eben im Reisezentrum die Auskunft, dass der Gutschein erst mit der neuen Hauptkarte eingelöst werden kann. Wäre schön gewesen, wenn das in dem Brief gestanden hätte, wenn ich schon eine deutliche Preiserhöhung hinnehmen muss (sehe ich genauso: gleiche Leistung, anderer Name, vierfacher Preis ;() und mich dazu noch im Reisezentrum lange anstellen muss.

ohti7768
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Wenn ich sehe was hier das DB Team so alles schreibt, so wird hier von denen nur herum lamentiert.
So schreibt das DB Team dass das Abo ausläuft. Das ist gelogen es läuft weiter ohne die Zusatzkarten.

Fakt ist das Bahncard Kunden welche keinen Gutschein und keinen Änderungshinweis erhalten haben, weiterhin ein Abo haben, wo nur die Zusatzkarten weggefallen sind. Ein Kündigung lehnt die DB ab. Das bedeutet das Abo läuft weiter und die Zusatzkarte für den Ehepartner kostet nun 41€ statt 10€.
Auf diese Art und weise hat die DB die Preiserhöhung durchgedrückt, obwohl die DB die AGB geändert hat.

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Hallo ohti7768, bitte bleiben Sie in Ihrem Ursprungsbeitrag und teilen Sie Ihre identischen Kommentare nicht unter vergleichbare Beiträge. Die Zusatzkarten wurden zum jeweiligen Laufzeitende gekündigt und werden nicht verlängert. In dieser Service-Community antworten andere Nutzer und unterstützen Sie mit antworten. /ch