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Ist es möglich bei einer Reise über 100km die Rückfahrt um 2 bis 3 Tage zu verschieben?

Der genaue Termin der Rückfahrt ist zum Teil abhängig von den meteorologischen Bedingungen. Gibt es eine Möglichkeit, die Rückfahrt mit einer derartigen Flexibilität zu buchen?

Anonym
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kabo
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Nein, so eine Flexibilität bietet die DB nicht.
Man kann keine Fahrkarten buchen, bei denen das Reisedatum noch offen ist.
Man kann erst buchen, wenn das Reisedatum feststeht.

Wäre ja doof, wenn die Bahn genau so flexibel wäre wie das Auto. Dann würden ja womöglich spontane Kunden vom Auto zur Bahn wechseln. Das scheint nicht erwünscht zu sein.

tbsn
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@kabo Wo ist denn das Problem? Eine Flexpreis-Fahrkarte kann man doch auch noch kurz vor Abfahrt oder in Fernverkehrszügen selbst (zzgl. 12,50€ Aufschlag) buchen. Bei einer Strecke von über 100km ist die Fahrkarte zudem auch am nächsten Tag bis 3 Uhr am darauffolgenden Tag gültig (der Fahrtantritt muss allerdings am ersten Geltungstag erfolgen. Wenn man weiß, dass sich die Reisepläne ändern, dann kann man ein zuvor gebuchtes Flexpreis-Ticket bis zum letzten Tag vor Gültigkeitsbeginn kostenlos stornieren.

Edit: Natürlich nur, wenn die Rückfahrkarte ein einzelnes Ticket ist. Daher sollte man bei flexiblen Tickets nicht Hin- und Rückfahrt in einem Buchungsvorgang kaufen.

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Buchen Sie Hin- und Rückfahrt getrennt. Ein Flexpreisticket können Sie bis vor dem 1. Geltungstag kostenfrei stornieren und neu buchen. Ein Sparpreisticket können Sie vor dem 1. Geltungstag kostenpflichtig (19 Euro) stornieren.

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@tbsn
Die Einschränkungen beim Flexpreis sind schon eine Beeinträchtigung. Vorher konnte man Hin- und Rückfahrt auf einem Ticket buchen und einen Haken hinter den Ticketkauf machen. Und wenn sich was an den Reiseplänen geändert hat, war das kein Problem, weil man ja innerhalb der 4 Wochen früher oder später zurückreisen konnte.

Hallo Finder,

die richtigen Antworten wurden Ihnen hier bereits von der Community gegeben und auch ausführlich erklärt.

Die Geltungsdauer des Flexpreises bei einer einfachen Fahrt über 100 km beträgt 2 Tage und endet um 3.00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Tages. Allerdings muss der Fahrtantritt generell am eingetragenen Geltungstag erfolgen. Eine Verschiebung um 2 bis 3 Tage ist leider nicht möglich. Hier finden Sie die Angebotsbedingungen zum Flexpreis. /ka

Leo
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"Die Einschränkungen beim Flexpreis sind schon eine Beeinträchtigung. Vorher konnte man Hin- und Rückfahrt auf einem Ticket buchen und einen Haken hinter den Ticketkauf machen. Und wenn sich was an den Reiseplänen geändert hat, war das kein Problem, weil man ja innerhalb der 4 Wochen früher oder später zurückreisen konnte."

" Allerdings muss der Fahrtantritt generell am eingetragenen Geltungstag erfolgen. Eine Verschiebung um 2 bis 3 Tage ist leider nicht möglich."

Das gilt so nur für Normalkunden! Geschäftlichen Großkunden kann man so etwas natürlich nicht zumuten:

https://www.bahn.de/p/view/bahnbusiness/buchung/flexpreis...

"Freie Zugwahl von 1 Tag vor bis 7 Tage nach dem gebuchten Reisetag (sowohl bei Hin- und Rückfahrt)"

Eigentlich komisch: Bei (glücklicherweise nur gelegentlichen) Dienstreisen war immer ein großer bürokratischer Aufwand zur Fahrt mit dem eigenen Auto erforderlich; Mehrkosten für die Firma wegen bürokratischer Bahn-AGB waren mir persönlich dagegen egal: Wer mit dem Taxi zum ICE-Bahnhof fährt kann dann auch locker noch auf Firmenkosten 12,50€ Bordpreiszuschlag zahlen. Als Privatmann treibt mich dass dann aber ganz unbürokratisch zur unkomplizierten und vollflexiblen Nutzung meines Autos.

Sollte man es zur Kundenbindung nicht eigentlich genau anders herum machen?