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Rückerstattung bei doppeltem Fahrkartenkauf?

Die Fahrkarte, die mir in DE gekauft wurde und mit der Post ins Ausland geschickt wurde kam leider nicht rechtzeitig zum Fahrtantritt an, sodass ich am Bahnhof im Ausland eine doppelt so teure Fahrkarte kaufen musste, um die Fahrt antreten zu können.
Da ich 2 Fahrkarten gekauft habe, auf die eine Fahrkarte keinen Zugriff hatte (übrigens war eine Online-Buchung seitens der DB nicht möglich), möchte ich hierfür eine Rückerstattung einfordern. Welches Formular gibt es hierfür?

Zudem hatte mein Zug aber auch knapp 120 Minuten Verspätung, wofür ich ebenfalls eine Teil-Rückerstattung anfordern möchte.

Für beide Einsendungen muss ich Originale vorlegen, weswegen ich zeitlich etwas unter Druck stehe und mich nicht an "fahrkartenservice@bahn.de" wende, da hier die Bearbeitung erfahrungsgemäßg mehrere Wochen dauert.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Lises
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Antworten

Hallo Lises,

zur Erstattung der nicht genutzten Fahrkarte müssen Sie leider den Weg über die oben genannte e-Mail Adresse nehmen. Das Servicecenter Fahrgastrechte ist für solche Angelegenheiten nicht zuständig und würde Ihnen hier nur die 25 bzw. 50% Erstattung zugestehen. Anders sieht es beim genutzten Fahrschein aus. Senden Sie dieses im Original an das Servicecenter Fahrgastrechte. Je nach Verspätung erhalten Sie dann die anteiligen Kosten erstattet.

Gruß, Tino!

Lises
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Vielen Dank!

franke22
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Ich dachte, man muss bezüglich FGR immer die ausstellende Bahn um Erstattung bitten? Also hier die Bahn, die die (teure) Fahrkarte im Ausland verkauft hat.

Lises
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Und wie das?

franke22
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Mit deren Formular, evtl. auch online.

Hallo franke22, aber das wird doch auch so gemacht. In der Regel wird dem Kunden die neu gekaufte Fahrkarte erstattet, denn meistens ist diese ja teurer als die vorher gekaufte. Und der Fahrgast soll ja keinen Nachteil aufgrund der fehlenden Zustellung haben. Das heißt, er wendet sich in dem Fall auch an das Servicecenter Fahrgastrechte. Oder habe ich die Frage falsch verstanden? /no

franke22
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@ DB / no:

Ich bin jetzt nur nach der Antwort von Tino Groß ausgegangen, die Sie ja bestätigt haben.
Daher hatte ich es so verstanden, dass man sich wegen der zu spät angekommene Fahrkarte an die E-Mail Adresse des Fahrkartenservice oder alternativ die Postfachadresse der DB Vertrieb wendet, mit dem Hinweis dass sie eben zu spät angekommen ist und daher eine neue gekauft werden musste. Diese sollte man dann zurück erstattet bekommen.

Da er sich die Verspätung von 2 Stunden mit einer Fahrkarte, die eine ausländische Bahn ausgestellt hat, eingefahren hat, wäre für die 50% Erstattung der NEUEN Fahrkarte ja die Bahn zuständig, die diese ausgestellt hat, also CD, ÖBB o.Ä. (https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...) Demnach ist das SC FGR eigentlich falscher Ansprechpartner.

Ich weiß, was Sie in Ihrer letzten Antwort meinen, Sie betonen dass in diesem Fall die Erstattung der neuen, "teuren", ausländischen Fahrkarte durch die DB erfolgt (dann aber wieder Fahrkartenservice und nicht SC FGR) und zusätzlich noch eine Erstattung durch das SC FGR. Das kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, und es steht doch auch im Widerspruch mit der bestätigten Antwort von T. Groß.

Ah ok, ich sehe meinen Gedankenfehler. Er hatte geschrieben: " der nicht genutzten Fahrkarte". Das war mein Fehler, das wäre ja dann die nicht zugestellte Fahrkarte. Dann stimme ich zu, dass es ein Widerspruch ist und ich muss die Bestätigung entfernen. /no

Elementarteilchen
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Das ist verwirrend.

Nochmals zur Verdeutlichung:
Ursprünglich gekauft wurde Ticket A zum Preis X. Das kam nicht rechtzeitig an, so dass man ein neues Ticket B zum Preis Y kaufen musste (wobei Y größer X).

Der Zug hat nun Verspätung, so dass deswegen auch entsprechende Entschädigungen bzgl Fahrgastrechte anstehen.

Meine Fragen:
Welche Fahrkarte wird nun komplett erstattet?
Auf welcher Fahrkarte beruht die Entschädigung bzgl. der Fahrgastrechte?

Falls das Ticket A rechtzeitig zugestellt worden wäre, hätte man X gezahlt und davon 25% oder 50% zurück bekommen.

Wenn Tino Groß recht hätte (bzw. Ich ihn korrekt verstanden habe), würde man Ticket A komplett erstattet bekommen (weil nicht genutzt), hätte aber B voll bezahlt und wegen der Verspätung 25 bzw. 50% von Y erstattet bekommen. Damit hätte man dann aber mehr Geld am Ende ausgegeben, als ursprünglich gebucht, weil Ticket B ja teurer als A war.
Das kann ja eigentlich nicht stimmen, denn wie DB/no schreibt, soll man ja keinen Nachteil haben, weil die Zustellung des Tickets nicht klappt.

Wenn am Ende finanziell das Selbe rauskommen soll, wie wenn die rechtzeitige Zustellung des Tickets A geklappt hätte, müsste das benutze Ticket B voll erstattet werden, und die Entschädigung bzgl. Fahrgastrechte auf dem nicht benutzen Ticket A basieren.

Sehe ich das richtig?

Und wohin würde ich Tickets und Fahrgastrechte-Formulare in dem Fall schicken? Wäre das wie jeder andere Fahrgastrechte-Fall zu behandeln, oder gibt es hier andere oder gar mehrere Stellen, die zuständig sind?

Hallo Elementarteilchen,

bei verspäteteter Zustellung oder verlorener Post und Neulösung einer Fahrkarte, bezahlt der Kunde am Ende nur den Preis seiner ursprünglich gebuchten Fahrkarte. Ob und welche Fahrkarte nun komplett erstattet wird, kann ich Ihnen nicht sagen. Hier ist auch entscheidend, ob die Fahrkarte verspätet oder in der Post verloren ist.Die Bearbeitung der Erstattung und des Differenzbetrages erfolgt beim Fahrkartenservice.

Die Entschädigung aus den allgemeinen Fahrgastrechte bei internationale Fahrkarten, erfolgt immer durch das Eisenbahnunternehmen, welches die Fahrkarte verkauft hat. /ka

Elementarteilchen
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Hmm, die Verwirrung wird leider nicht besser....

Wenn nicht klar ist, welches Ticket denn nun erstattet wird, und welches als die Basis für die Fahrgastrechte-Entschädigung dient, wie soll man dann wissen, welches Ticket man für welchen Zweck wohin schicken muss?

Ich kann ja nicht das teure Zweitticket an das andere Eisenbahnunternehmen schicken um die Fahrgastrechte wahrzunehmen, wenn das selbe Ticket von der DB noch benötigt wird, um den Kaufpreis zu erstatten.

Wie soll ich als Kunde wissen, was zu tun ist, wenn noch nicht mal die DB hier eine eindeutige Auskunft geben kann?

Hallo Elementarteilchen,

das wollte ich nicht erreichen.

Der Kunde ist mit dem teureren Ticket gefahren, hatte Verspätung und hat Anspruch auf Entschädigung nach den allgemeinen Fahrgastrechten. Da es sich um einen Fahrkarte handelt, die im Ausland gekauft wurde, erfolgt die Einreichung bei der ausstellenden Bahn.

Diese Fahrkarte reicht er anschließend beim Fahrkartenservice zur Erstattung ein, da sein ursprünglich gekauftes Ticket, was preislich günstiger war, nicht angekommen ist. /ka