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Was ist zu tun, wenn man nach über 8 Wochen einer Reisestornierung noch keine Rückerstattung erhalten hat ?

Habe am 13.04.2018, also zwei Tage vor Reiseantritt am 15.04.2018, die Reise von Bonn nach Rostock wegen massiver Fahrplanänderungen storniert. Der Anschlusszug von Hamburg- Harburg sollte nicht weiter nach Rostock, sondern wegen Baustellen nach Schwerin fahren. Von dort aus hätten wir mit dem Bus ca. 2 Stunden nach Rostock fahren müssen, was zeitlich gar nicht gepasst hätte. Ich habe zweimal bei dem Servicecenter angerufen und einen Einschreibebrief dorthin geschickt, mit der Erklärung, dass die Reise überhaupt nicht angetreten wurde. Ausser Versprechungen die Kosten zu erstatten ist bis heute nichts geschehen.

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kabo
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Das klingt so, als ob das Fahrgastrechteformular nicht oder nicht richtig ausgefüllt wurde.
Man hätte das Feld "Ich habe meine Reise wegen dieser Verspätung nicht angetreten" ankreuzen müssen - offenbar ist das nicht passiert, weshalb das Servicecenter Fahrgastrechte jetzt versucht, Ihren Reiseweg zu rekonstruieren, um die Verspätungsentschädigung zu berechnen. Sie wollen aber keine Verspätungsentschädigung, sondern eine Erstattung wegen Nicht-Antritt der Reise.

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kabo
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Was haben Sie genau gemacht?

Selbst storniert? Wenn ja, wo?

Oder das unbenutzte Ticket über das Servicenter Fahrgastrechte mit dem Fahrgastrechteformuler zur Erstattung eingereicht?

Hallo VoRu01, könnten Sie der Service-Community näher erläutern, wie Sie vorgegangen sind? Hier hat kabo die richtigen Nachfragen gestellt. Stehen Sie schon im Kontakt mit dem Servicecenter Fahrgastrechte (Fahrkarte darf nicht storniert sein) oder wenn Sie selbstständig storniert haben, mit den Kollegen von unserem Kundendialog? /ch

Das Online-Ticket wurde am 13.04.2018 am Bonner Hbf von einer Bahnmitarbeiterin storniert. Die Reise am 15.04.2018 wurde also nie angetreten. Daraufhin erhielt ich eine schrifliche Abgabeinformation vom 16.04.18 ! In einem Schreiben vom 27.04.18 Vorgangsnummer VXXXXXX werden Fragen zum letzten genutzten Zug usw. gestellt. Am 02.05.18 rief ich das Servicecenter Fahrgastrechte an und mir wurde gesagt, dass jetzt alles geklärt wäre. In einem Schreiben vom 14.05.18 Vorgangsnummer VXXXXX wurden mir fast die gleichen Fragen gestellt, worauf ich ein Einschreiben mit detaillierten Angaben ans Servicecenter schickte. Weil sich wieder nichts tat, rief ich am 01.06.18 wieder an und wurde mit vielen Entschuldigungen vertröstet. Es würde jetzt alles geregelt und das Geld zeitnah überwiesen werden. Nach diesen Vorgängen überlege ich, ob ich die Angelegenheit nicht zeitnah einem Rechtsanwalt übergeben sollte !

[Editiert durch Redaktion, 11. Juni 2018, 20.26 Uhr: Persönliche Daten entfernt.]

Danke für die Rückmeldung. Wir von der DB Community haben aus Datenschutzgründen keinen Einblick in die Daten des Servicecenter Fahrgastrechte. Ich empfehle Ihnen, sich einmal telefonisch mit den Mitarbeitern des Servicecenters in Verbindung zusetzen und nach dem Stand der Bearbeitung zu fragen. /ni

kabo
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Das klingt so, als ob das Fahrgastrechteformular nicht oder nicht richtig ausgefüllt wurde.
Man hätte das Feld "Ich habe meine Reise wegen dieser Verspätung nicht angetreten" ankreuzen müssen - offenbar ist das nicht passiert, weshalb das Servicecenter Fahrgastrechte jetzt versucht, Ihren Reiseweg zu rekonstruieren, um die Verspätungsentschädigung zu berechnen. Sie wollen aber keine Verspätungsentschädigung, sondern eine Erstattung wegen Nicht-Antritt der Reise.

Ich habe zweimal telefonisch und inzwischen dreimal schriflich Erklärungen abgegeben. Ausserdem sollte eigentlich jedem einleuchten, dass man am 15.04.18 keine Reise antreten kann, die schon am 13.04.18 storniert wurde.

Hallo VoRu01, dann fassen wir der Übersicht halber alles zusammen:

  • Fahrkarte ist für den Reisetag 15. April 2018 gültig,
  • diese haben Sie am 13. April 2018 am Schalter in Bonn Hbf abgegeben,
  • Sie wollten die Fahrkarte wegen Fahrplanänderungen nicht antreten,
  • dann erfolgt ganz normal die Erstattung im DB Reisezentrum oder bei der Verkaufsstelle.
  • Bei digitalen Tickets wird das Ticket an den Online-Vertrieb (bahn.de) geschickt.
  • Wenn der Weg über das Servicecenter Fahrgastrechte ging, entschädigen die Mitarbeiter die Fahrt nur, wenn die Reise am Reisetag gemäß der Fahrgastrechte abgebrochen wird, wenn die verspätete Ankunft am Zielbahnhof mindestens 60 Minuten betragen würde.
  • Klassisch gesehen ist Ihr Sachverhalt kein Fahrgastrechte-Fall, da bei einer Fahrplanänderung die Grundlage für die Fahrgastrechte fehlt und die ursprünglich gebuchte Zugverbindung nicht mehr auf Verspätung geprüft werden kann.

Sie konnten nun beim Servicecenter Fahrgastrechte abschließend klären, dass „jetzt alles geregelt und das Geld zeitnah überwiesen“ wird? Nun warten Sie lediglich auf die Überweisung?

Ich kann mich dafür nur entschuldigen, wenn hier mehrere Nachfragen durch die Kollegen erfolgt sind. Die Kollegen müssen sich jedoch genau vergewissern, aus welchem Grund Sie die Fahrkarte erstatten lassen möchten und inwieweit schon eine Auszahlung durch eine andere Stelle erfolgt ist. /ch