Frage beantwortet

Warum gibt es keine Warnung vor durchfahrenden Zügen im Bahnhof Wittenberg Lutherstadt?

Immer wieder werden ich und meine Kinder am Bahnhof Wittenberg Lutherstadt von mit hoher Geschwindigkeit durchfahrenden ICE überrascht. Es gibt keine Warnung auf der Anzeigetafel oder Durchsage. Ich finde das SEHR gefährlich.
Da in Wittenberg die meisten ICE halten, erwarte ich keine Zugdurchfahrten und denke, der Zug auf der Anzeige ist der nächste einfahrende Zug.

BinUnterwegs
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kabo
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kabo
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Rolf
Rolf

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Anscheinend fahren die Züge dort mit nicht mehr als 160 km/h durch, und es liegt keine Situation vor, die zusätzliche Durchsagen nötig machen würde.

Hier eine Veröffentlichung der DB zu dem Thema: https://www.deutschebahn.com/resource/blob/266680/b164d84...

Sparflieger
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Das wird dann wohl unterschiedlich gehandhabt. In Osnabrück rauschen die Züge auch nicht mi Schallgeschwindigkekt durch, es erfolgt in der Regel eine Anzeige und Ansage.

kabo
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Noch mehr Hintergrund:
https://www.deutschebahn.com/resource/blob/266680/b164d84...

Wobei die Information, dass laut Eisenbahnbetriebsordnung (EBO) ab 160km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit vor durchfahrenden Zügen akustisch gewarnt werden muss, nicht richtig ist. Die EBO schribt "nur" folgendes vor:
"Auf Bahnsteigen an Gleisen, die mit einer Geschwindigkeit von mehr als 160 km/h befahren werden, sind die bei Durchfahrten freizuhaltenden Flächen zu ennzeichnen; bei mehr als 200 km/h sind Vorkehrungen zu treffen, daß sich keine Reisenden im Gefahrenbereich auf den Bahnsteigen aufhalten." (https://www.gesetze-im-internet.de/ebo/)
Zu Durchsagen steht da nichts. Meines Wissens wird z.B. zwischen Hamm und Bielefeld mit 200 km/h durch Bahnhöfe durchgefahren, ohne dass Durchsagen erfolgen.

tina2016
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tina2016

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In Bitterfeld gibt es ab und zu Durchsagen, diese sind aber so unzuverlässig, dass es evtl. besser ist, keine zu haben, damit sich niemand darauf verlässt.

Aber wie die anderen schon geschrieben haben, solche Durchsagen sind keine Pflicht.

JASTEF
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Mit Blick auf die ausgewählte Antwort bleibt nur festzustellen, dass nicht alles was behördlich genehmigt ist, sich auch in der Praxis bewährt. Es ist nachvollziehbar, dass sich Reisende durch unerwartet vorbeirauschende Züge gefährdet fühlen und damit wird der Reisekomfort erheblich beeinträchtigt. Das Lärmschutzargument greift auch nicht, wenn die Durchsagen auf den Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr beschränkt blieben. Ich denke im Zeitalter der Digitalisierung könnte die DB hier sicher eine Lösung finden, die sich mit vertretbarem Aufwand umsetzen lässt.