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Nahverkehr gebucht, keinen Platz fürs Fahrrad. Bekomme ich den Reisepreis zurückerstattet und wie?

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Was heißt "keinen Platz fürs Fahrrad"?
Wollten Sie mit einem bestimmten Zug fahren und der war schon voll?
Soviel ich weiß, besteht im Nahverkehr keine Garantie für die Mitnahme von Fahrrädern (die Bedingungen zur Fahrradmitnahme sind auch regional und von Verkehrsverbund zu Verkehrsverbund verschieden), sodass eine Erstattung sehr unwahrscheinlich ist.
https://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/rad-nahverkehr...
Sie können's aber natürlich trotzdem mal über den Kundendialog probieren.

Hallo tos, sorry, wenn Sie mit dem Rad nicht mehr zusteigen konnten. Haben Sie einen Folgezug nutzen können oder haben Sie die Fahrt gar nicht mehr angetreten? /ch

franke22
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@ DB: Dazu noch ergänzend ein paar Fragen, da bei mir in Kürze mal eine für mich eher seltene Fahrt mit Fahrradmitnahme im FV ansteht:

Gebucht ist ein Sparpreis NV (DB Regio) * IC * IC sowie eine seperate FV-Fahrradkarte mit Reservierungen für die beiden ICs.

Ich weiß, dass im NV keine Garantie besteht, dass das Fahrrad mitgenommen werden kann. Angenommen der auf der Verbindung aufgedruckte RE ist so voll, dass ich mein Rad nicht mitnehmen kann (Schaffner verweigert Zustieg oder es ist wirklich so voll, dass ich gar nicht mehr rein passe). Dann müsste ich eine Stunde später fahren, was ja beim RE ohne Zugbindung kein Problem darstellt.

1) Wird mir dann für die beiden IC die Zugbindung aufgehoben?

2) Kann ich dann ohne Reservierung im nächsten IC mitfahren, wenn dort noch was frei ist?

3) Falls im darauffolgenden (letzten) IC kein Platz mehr frei ist, was passiert dann? Hotelübernachtung auf Bahnkosten, oder kann ich die Reise abbrechen und mit dem nächsten RE wieder zum Ausgangspunkt zurück fahren und die Fahrkarte erstatten lassen?

4) Gelten die vollen Fahrgastrechte in so einem Fall, also sprich Verspätungsentschädigung und ggf. Hotelübernachtung (ich frage, weil es sich bei der gebuchten um die vorletzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und falls noch was anderes schief läuft, besteht die Gefahr, dass ich unterwegs strande). Denn es fährt ja durchaus selbst bei Anschlussverlust noch ein Zug zum Zielbahnhof (ICE), der aber mit dem Rad nicht nutzbar ist.

5) Falls die FGR nicht gelten, kann ich dann evtl. auf Kulanzbasis die Reise nicht antreten, falls ich schon am Startbahnhof im ersten Zug keinen Platz finde und das Ticket zurück geben?

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@franke22
Warum verschicken Sie das Rad nicht mit dem Gepäckservice?
https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml

Hallo franke22, wenn der Regional-Express als Zubringer zum ersten Intercity genutzt wird und Sie die Erfahrung haben, dass dieser geplante Zug etwas voller ist, ist es empfehlenswert, wenn Sie frühere Nahverkehrszüge zum ersten Umsteigebahnhof nehmen. Sie müssen nicht auf Anhieb vom Schlimmsten ausgehen und es ist immer ratsam, die Kollegen vor Ort anzusprechen, wenn es mit der Fahrradmitnahme nicht mehr klappen sollte. Ich kann verstehen, wenn Sie dies vorher alles abklären möchten, doch niemand wird Sie alleine mit dem Fahrrad zurückbleiben lassen und es gibt für alles auch einen kulanten Weg. /ch

Leo
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@Benutzerin:
Haben Sie als berufstätiger Mensch schon mal was über den Gepäckservice verschickt? (Da muß man viel Geld und Zeit, ohne hilfsbereite Nachbarn 2 Urlaubstage, investieren und muß längere Zeit vor und nach der Fahrt ohne Gepäck, hier das Rad, auskommen...)

Ich war von dem sogar kostenlosen Feature schon zu Zeiten meiner ersten Bahncard100 dermaßen bedient, daß ich mir die Radmitnahme schnell verkniff, das ist anscheinend nur was für Winterharte Radfahrer.

Mir wurde damals z. B. der Zutritt zum Zubringerzug zum letzten IC mit Radbeförderung verweigert, alles Betteln ich käme sonst nicht mehr heim und müßte am nächsten Tag arbeiten half nichts. Das war meine Erfahrung zu dem Thema: NULL Kulanz. (Die Rettung war der damals noch verkehrende IC nach Luxemburg und der geklappte inoffizielle Anschluß in Köln nach München.)

Es gab auch mal die Drohung, mich am nächsten Halt mangels Reservierung IM WINTER mit dem Rad aus dem leeren IC ohne angezeigte Fahrrad-Reservierungen zu werfen. Ich weigerte mich, solange NICHT den Zug zu verlassen, bis nicht Radler mit Reservierung ihn beanspruchen würden und drohte nach Drohung mit der Bundespolizei meinerseits mit sofortiger Gegenanzeige wegen Nötigung. Mein Rad war dann auch weiter bis zum Endbahmhof München das einzige..

Ich reise daher nur noch ohne Rad im Zug und wenn mit Rad, dann nur mit dem Auto.

Ich kann daher mit Rad nur empfehlen, die KOMPLETTE Reisekette in reservierungspflichtigen IC zu absolvieren und insbesondere im Vorlauf Nahverkehrszüge ohne garantierte Mitnahme meiden.

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@Leo
Nein, hab ich noch nicht.
Vor vielen vielen Jahren hab ich's mal nach Flensburg geschickt, um von dort durch Dänemark zu radeln. Da konnte man es aber noch am heimischen Bahnhof abgeben. Das hat gut geklappt. Zurück auch.
Ansonsten war ich schon mit dem Rad und Gepäck und Nahverkehr unterwegs und das hat keinen Spaß gemacht. Und ich seh ja auch, was - vor allem am Wochenende - für ein Gedrängel auf dem Bahnsteig und vorm Mehrzweckwagen ist.

Sparflieger
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@Leo

alleine schon der Name Hermes sorgt schon dafür, dass ich diesen Service nie nutzen werde.

Auch ich bin BC100 Inhaber und nehme mein Rad 3-4 mal die Woche im IC mit, von April bis Oktober mit Reservierung, die anderen Monate ohne, das ging bisher bis auf wenige Ausnahmen auch ohne Probleme ab.

Ihre Erlebnisse hatte ich bisher zum Glück nicht. Was mir aber viel mehr Kopfzerbrechen bereiten würde ist die Frage, ob der Fahrradwagen überhaupt da ist.