Frage beantwortet

Rückerstattung Taxifahrt

Hallo,
meine Nichte ist vor einer Woche nach Paris gefahren, hatte die Fahrkarte schon vor ein paar Monaten gekauft: mit dem Interregio von Villingen nach Karlsruhe, dann weiter mit dem TGV nach Paris.
Der Interregio ist nur bis Triberg gefahren, danach sollte es mit einem Bus der 50 Minuten später fuhr , nach Hausach weitergehen.
Um den TGV in Karlsruhe nicht zu verpassen, ist sie mit de Taxi nach Karlsruhe gefahren. Als sie die Fahrkarte gekauft hat, war nichts von dem Schienenersatzverkehr bekannt.
Bekommt sie die Kosten für die Taxifahrt ersetzt?
Oder ist man, wenn man eine Fahrkarte einige Montate vor der Abfahrt kauft, verpflichtet vor Fahrtantritt die Fahrtzeiten zu überprüfen?
Danke für die Anwort.
Gruß

Anna2
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Hallo Anna2,
Kosten für Taxinutzung werden nur bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr im Falle einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof erstattet. Ihre Nichte hätte von Anfang an eine andere Verbindung wählen können oder mit dem SEV fahren und anschließend mit einem späteren Zug nach Paris weiterfahren können. Hierbei hätte es auch 25% Erstattung ab 60 Minuten Verspätung am Zielbahnhof beziehungsweise 50% ab 120 Minuten Verspätung gegeben.

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Hallo Anna2,
Kosten für Taxinutzung werden nur bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr im Falle einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof erstattet. Ihre Nichte hätte von Anfang an eine andere Verbindung wählen können oder mit dem SEV fahren und anschließend mit einem späteren Zug nach Paris weiterfahren können. Hierbei hätte es auch 25% Erstattung ab 60 Minuten Verspätung am Zielbahnhof beziehungsweise 50% ab 120 Minuten Verspätung gegeben.

kabo
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"Bekommt sie die Kosten für die Taxifahrt ersetzt?"
-> Nein

"Oder ist man, wenn man eine Fahrkarte einige Montate vor der Abfahrt kauft, verpflichtet vor Fahrtantritt die Fahrtzeiten zu überprüfen?"
-> Nein, ist man nicht.

Aber die gesetzlichen Fahrgastrechte sehen dann vor, dass man "nur" Anspruch auf Verspätungsentschädigung hat, aber nicht auf Erstattung von Kosten, die man dadurch hat, dass man versucht hat, eine verspätete Ankunft zu vermeiden.
Die Kundin hätte also den Bus nehmen müssen, hätte den gebuchten TGV verpasst, hätte einen späteren TGV nehmen müssen, wäre zu spät angekommen und hätte dann eine Entschädigung für die Verspätung bekommen (25% bis 50% des Ticketpreises). Das Taxi war - aus Fahrgastrechtesicht - Privatvergnügen.

Anna2
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Danke für die Antworten, habe mir das schon so gedacht