Diese Frage wartet auf Beantwortung

Absolut keine Kulanz möglich?

Hallo zusammen!

Mir ist heute morgen ein blöder Fehler passiert: Ich habe ein Ticket über die App gebucht und übersehen, dass meine alte BahnCard wohl noch gespeichert war. Warum auch immer, sie ist abgelaufen und sollte ja eigentlich gar nicht mehr in der Buchung genutzt werden. Jedenfalls konnte ich sie dann bei der Kontrolle nicht vorlegen. Der Schaffner und der Service Mitarbeiter am Bahnhof konnten mir nicht helfen, für den Rückweg habe ich den fehlenden Betrag (3,50€!!) nachgezahlt.
Die anderen 3,50€ für den Hinweg konnte ich nicht nachzahlen und die Dame von der Fahrpreisnacherhebungsstelle meinte nur, ich sei selber Schuld und hätte halt schauen müssen und hab jetzt Pech gehabt, das kostet mich jetzt halt die 60€.
Kann ich da überhaupt nicht mit Entgegenkommen rechnen? Es geht nur um 3,50€ und ich zahle auch die gerne nach. Aber da kann mir ja keiner helfen.
Ich bin wirklich schon lange Bahnkunde und das war ein Versehen, wenn ich eine Leistung in Anspruch nehme, dann bezahle ich auch dafür und zwar so viel, wie es kostet und ohne irgendwelche erschlichenen Vorteile. Ist man da wirklich so gar nicht kulant und kundenfreundlich? Jeden Tag bekomme ich mit, wie Schaffner Ausnahmen machen und mal ein Auge zudrücken.

Danke für die Antwort.
R. Kiefer

ReKi
ReKi

ReKi

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Antworten

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Hallo ReKi,

Sie haben jetzt keine BahnCard mehr? In welchem Zug war die Kontrolle? Was für ein Ticket hatten Sie gekauft? /ma

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Es stellt sich die Frage, ob das erhöhte Beförderungsentgelt (die 60€) überhaupt verlangt werden dürfen.
siehe hier:
https://community.bahn.de/questions/1323426-bahncard-abge...

Ich würde hier nicht auf Kulanz setzen, sondern mich auf den Standpunkt stellen, dass die 60€ Forderung unberechtigt ist, und mich weigern zu zahlen.

Man müsste aber vorher wissen, von wo nach wo es ging, damit man weiß, welche Tarifreglelung zur Anwendung kommt. Im Regionalverkehr gibt es da manchmal unerwartete Sonderreglen.

ReKi
ReKi

ReKi

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Nein ich habe keine Bahncard mehr, deswegen habe ich ja auch nicht damit gerechnet, dass da noch etwas in der App gespeichert ist. Ich habe mir gar keine Gedanken deswegen gemacht.
Ich war im IRE zwischen Waldshut und Singen unterwegs und wurde noch in Waldshut/Tiengen kontrolliert. Ich hatte ein Handy-Ticket (Flexpreis) gekauft.
Der Zugbegleiter musste das Ticket scannen, ihm will ich das gar nicht zuschreiben, es war ja mein Fehler. Er schien sehr verständnisvoll, aber m Nachhinein fühle ich mich aber hin und her geschickt und werde am Ende einfach vor den Kopf gestoßen, weil mir keiner glaubt. Ich weiß, Vorschriften sind Vorschriften, aber es geht um 3,50€, da ist das doch unverhältnismäßig.

Tino Groß
Tino Groß

Tino Groß

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

wieso stellt kabo solche Forderungen immer wieder in Frage. Fakt ist dass keine gültige Fahrkarte vorlag. Denn allein die Fahrkarte mit einem BahnCard Rabatt ist nur ein Teil des Vertrages. Kommt der Kunde seiner Verpflichtungen nicht nach hat er die Differenz zwischen Flexpreis mit und ohne BahnCard nachzuzahlen. In diesem Fall 16,- €. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach so wird dem Kunden eine elektronische Fahrpreisnacherhebung ausgestellt. Auf dieser steht eindeutig - und so ist es auch in den Beförderungsbedingungen und in der EVO geregelt - dass der Kunde innerhalb von 14 Tagen nachweisen kann dass er zum Zeitpunkt der Fahrt Inhaber einer gültigen Fahrkarte war. Das kann er aber eben nicht da die zugehörige BahnCard fehlt. Demnach ist das erhöhte Beförderungsentgelt zu zahlen.

Gruß, Tino!

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Hallo ReKi, ich kann verstehen, dass Sie das ärgert und Sie 60 Euro zahlen müssen. Im Zug wurden Sie leider mit einer ungültigen Fahrkarte angetroffen. Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt im Besitz einer BahnCard wären, hätte es im Zug nur die Nachzahlung gegeben, die Tino erwähnt hat. Am Besten setzen Sie sich einmal mit der DB Fahrpreisnacherhebung (FN) in Verbindung, wenn Sie mit der Zahlung von mindestens 60 Euro nicht einverstanden sind. Dazu benötigen Sie die FN-Nummer, die Sie auf dem Beleg finden, welchen Sie IRE erhalten haben. /ch

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@Tino
Ich stimme Ihnen in der Sache zu, aber ziehe andere Schlüsse daraus.

"Fakt ist dass keine gültige Fahrkarte vorlag. Denn allein die Fahrkarte mit einem BahnCard Rabatt ist nur ein Teil des Vertrages."
-> Richtig.

"Kommt der Kunde seiner Verpflichtungen nicht nach hat er die Differenz zwischen Flexpreis mit und ohne BahnCard nachzuzahlen."
-> Richtig. Auf dem Rückweg hat das ja auch geklappt. Und jetzt will der Kunde wissen, warum das auf dem Hinweg nicht ging.

"Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach so wird dem Kunden eine elektronische Fahrpreisnacherhebung ausgestellt."
-> Genau.
Aber ich lese aus der Ausgangsfrage, dass der Fragesteller auf dem Hinweg gar keine Chance hatte, seiner Verpflichtung nachzukommen. Der Fragesteller war offenbar zahlungswillig und zahlungsfähig. Von einer Verweigerung der Pflicht zur Nachzahlung des Differenzbetrags ist weit und breit nichts zu sehen.
Warum hat der Schaffner dem Kunden nicht die Nachzahlung des Differenzbetrags Flexpreis mit und ohne BC angeboten - so wie es auf dem Rückweg offenbar möglich war?

Ich bleibe dabei. Ich würde die 60€ nicht zahlen.

ets
ets

ets

Ebene
0
43 / 100
Punkte

Ich denke, dies ist ein Betrugsversuch der DB durch das Geschäftsgebaren. Dies sollte dann durch einen Schlichtungsantrag bei der söp überprüft werden.