Frage beantwortet

Wieso gelten eigentlich Hunde nicht wie "eigene Kinder" und reisen ebenso wie Familienkinder kostenlos?

Familienhunde sind genauso Familienmitglieder wie die Eltern und die Kinder, natürlich kommen sie mit in den Urlaub. Insbesondere für die Kinder ist der Hund emotional sehr wichtig und oft fast wie ein zusätzlicher Bruder oder Schwester. Da wäre es doch nur logisch wenn man solche Familien, die ja zum Zugfahren durch die Mitnahmeregelung von Kindern von 6-14 Jahren animiert werden, nicht dadurch wieder abschreckt, daß der Hund NICHT von dieser Regelung profitiert.

PSZ
PSZ

PSZ

Ebene
0
12 / 100
Punkte
Diese Antwort wurde als beste Antwort ausgewählt
kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Es ist so, dass die DB die Hundemitnahme nicht zu attraktiv gestalten will und deshalb ganz bewusst für Hunde nicht die gleichen attraktiven Konditionen bietet wie für Kinder.

Markterhebungen haben wohl gezeigt, dass es mehr Leute gibt, die sich durch Hunde im Zug gestört fühlen, als man Neukunden durch kostenlose Hundemitnahme gewinnen könnte.
(Platt gesagt: Wer seinen Hund liebt, nimmt ihn im Zug mit, auch wenn es Geld kostet. Würde man Hunde als kostenlose Familienkinder mitnehmen können, würde man evtl. 5 Neukunden mit Hund gewinnen, gleichzeitig würden aber mehr als 5 Altkunden ohne Hund zum Auto wechseln, Und die Einnahmen aus Altkunden mit Hund würden sich ja verringern, wenn Hunde nicht mehr kostenpflichtig wären.)

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (1)

Ja (5)

83%

83% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Es ist so, dass die DB die Hundemitnahme nicht zu attraktiv gestalten will und deshalb ganz bewusst für Hunde nicht die gleichen attraktiven Konditionen bietet wie für Kinder.

Markterhebungen haben wohl gezeigt, dass es mehr Leute gibt, die sich durch Hunde im Zug gestört fühlen, als man Neukunden durch kostenlose Hundemitnahme gewinnen könnte.
(Platt gesagt: Wer seinen Hund liebt, nimmt ihn im Zug mit, auch wenn es Geld kostet. Würde man Hunde als kostenlose Familienkinder mitnehmen können, würde man evtl. 5 Neukunden mit Hund gewinnen, gleichzeitig würden aber mehr als 5 Altkunden ohne Hund zum Auto wechseln, Und die Einnahmen aus Altkunden mit Hund würden sich ja verringern, wenn Hunde nicht mehr kostenpflichtig wären.)

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Guten Morgen PSZ, nun ja, die Erklärung ist ganz einfach. Ein Hund ist nun einmal kein eigenes Kind. Ich verstehe, dass man auch den Hund als Familienmitglied sieht, keine Frage, aber nicht jedes Familienmitglied kann andere Familienmitglieder mitnehmen. Als Beispiel, ein Bruder kann seine Schwester nicht kostenlos mitnehmen, auch wenn er schon volljährig wäre und dennoch sind es beides Familienmitglieder. Auch Tanten müssen für Neffen und Nichten zahlen, sie gehören aber dennoch zur Familie. Und ein Hund gehört ebenfalls zur Familie, ist aber kein eigenes Kind. Und daher ist die kostenlose Mitnahme auch nicht möglich. /no

PSZ
PSZ

PSZ

Ebene
0
12 / 100
Punkte

Hallo kabo, ja, das wird wohl leider so sein, daher sind ja auch kleine Hunde, die in die Tasche passen (mal abgesehen davon ob das dem Hund stundenlang so gefällt) kostenlos. Was ich aber überhaupt nicht verstehe ist der Maulkorbzwang. Wir haben uns mal "den Spaß gegönnt" und unserem Hund tatsächlich in der Regionalbahn einen Maulkorb angetan, Mann hatten wir Platz im Zug, alle haben einen Riesenbogen um uns gemacht, gemäß der Logik "Wenn der einen Maulkorb braucht, dann muss der ja richtig gefährlich sein". Die Regelung, dass das zwingend vorgeschrieben ist, kennt ja kein Nicht-Hundebesitzer, vermutlich auch kaum ein Hundebesitzer...
Werden wir wohl weiterhin Auto fahren, wenn der Hund mit dabei ist.