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Darf der Schaffner den Zugzustieg verwehren?

Bahnhof Wünsdorf der Zug fährt ein, die Schranke öffnet sich und täglich nehmen eine Menge Fahrgäste eine Abkürzung um in den Zug über Südkreuz einzusteigen.Bisher wurde keine Belehrung vorgenommen und das Verhalten immer gedultet weil keine Gefahr besteht ,jedoch heute hat der Schaffner 8 Personen nicht einsteigen lassen und mit Sicherheitspersonal den Zutritt verwehrt.Ist das Verhalten korrekt?Das Sicherheitspersonal ist in Wünsdorf zugestiegen und hätte die Abkürzung sperren können und darauf hinweisen können einmal fix herumzulaufen. Das war ganz bewusst geplant statt zu belehren nicht einsteigen zu lassen.

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Zur Abkürzung: Solche Wege sind nicht ohne Grund gesperrt. Meistens ist es sogar gefährlich, Wege direkt entlang an den Gleisen zu nutzen. Das unbefugte Betreten von Bahngelände ist mindestens ordnungswidrig.

Zur Beförderungsverweigerung: Nur mit dem Hausrecht zu argumentieren reicht nicht aus. Ein Eisenbahnverkehrsunternehmen hat laut §10 AEG eine Beförderungspflicht - allerdings nur, wenn auch die Beförderungsbedingungen eingehalten werden. Hier heißt es unter anderem, dass die Beförderung ausgeschlossen werden kann, wenn die Sicherheit und Ordnung des Betriebes gefährdet oder den Anweisungen des Personals nicht folge geleistet wird. Dies ist erfüllt, wenn Wege unbefugt benutzt oder sogar Gleise überquert werden.

Das Personal hat also völlig richtig gehandelt. Daraus sollte man lernen, schon etwas vor der Abfahrt am Gleis zu sein und die offiziellen Wege zu verwenden.

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Woodstock
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Das Zugpersonal hat das Hausrecht.

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Ich nehme mal an, dass den Fahrgästen, die die "Abkürzung" nutzen, bewusst ist, dass sie dabei gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen. Was, glauben Sie, ist da mit einer "Belehrung" zu erreichen?

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Ich denke, dass man eher bemüht sein sollte als Dienstleister seine Fahrgäste vernünftig einsteigen zu lassen.Ein unterirdischen Bahnübergang bzw. die generelle Sanierung wird nicht vorgenommen.Wäre es nicht besser gewesen die Sicherheitleute vorne zu Positionen um den langen Weg gehen zu lassen.Ein aus dem Zug rausschupsen und nicht einsteigen lassen entspricht wohl kaum eine Lösung für beide Seiten und Sie sind Dienstleister.Die Schranke nicht zu öffnen ist wohl keine Lösung?Der Zug stand die Schranke war offen es bestand keine Gefahr,Ich finde das Verhalten sehr übertrieben.

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Ich bin Kunde und kein Dienstleister. Und ich kannte in meinem früheren Leben auch mal eine Schranke, die gelegentlich dafür sorgte, dass man - obwohl relativ zeitig am Bahnübergang - den halbstündlich verkehrenden Zug nicht mehr erreichte. Das fand ich auch zum K***en.
Aber realistisch betrachtet, fruchtet doch so eine Ermahnung null. Beim nächsten Mal, wenn dann kein Sicherheitspersonal dort steht, wird wieder die Abkürzung genommen. Wenn hingegen die Fahrgäste riskieren, den Zug dann nicht benutzen zu dürfen, lassen sie's vielleicht.

tbsn
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Zur Abkürzung: Solche Wege sind nicht ohne Grund gesperrt. Meistens ist es sogar gefährlich, Wege direkt entlang an den Gleisen zu nutzen. Das unbefugte Betreten von Bahngelände ist mindestens ordnungswidrig.

Zur Beförderungsverweigerung: Nur mit dem Hausrecht zu argumentieren reicht nicht aus. Ein Eisenbahnverkehrsunternehmen hat laut §10 AEG eine Beförderungspflicht - allerdings nur, wenn auch die Beförderungsbedingungen eingehalten werden. Hier heißt es unter anderem, dass die Beförderung ausgeschlossen werden kann, wenn die Sicherheit und Ordnung des Betriebes gefährdet oder den Anweisungen des Personals nicht folge geleistet wird. Dies ist erfüllt, wenn Wege unbefugt benutzt oder sogar Gleise überquert werden.

Das Personal hat also völlig richtig gehandelt. Daraus sollte man lernen, schon etwas vor der Abfahrt am Gleis zu sein und die offiziellen Wege zu verwenden.

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Gefährdet wird niemand immerhin läuft man ja auf dem Bahnsteig und vom Personal informiert wurde auch nicht denn diese dultet das jahrelang und jetzt kommt man auf die harte Tour ;).Trotzdem danke für die vielen Antworten.