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Können Anwohner einer Baustelle nicht darüber informiert werden, dass es sich auch um eine Nachtbaustelle handelt?

Wir wohnen in Bobingen in der Nähe einer Bahnunterführung, welche erneuert wird. Leider sind wir nicht darüber informiert worden, dass die Bauarbeiten Mitten in der Nacht beginnen und dermaßen laut sind, dass die Kinder spätestens um 4 Uhr wach sind.
Ich habe schon Verständnis, dass die Modernisierung erfolgen muss, aber eine entsprechende Benachrichtigung wäre auch für die Anwohner nur fair gewesen.
Vor allem das hier in Bobingen gleich zwei Unterführungen gleichzeitig gesperrt werden, finden sehr viele als eine Einschränkung, da zwei wichtige Verbindungsstraßen gesperrt sind.

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DB
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Team

Hallo PGunzenheimer, die Meldungen zu Baumaßnahmen erfolgen über lokale/regionale Medien und wenn Sie als Anwohner direkt betroffen sind auch per Aushang vor Ort bzw. Anschreiben in Ihrem Briefkasten. /ch

Na ja. Anscheinend ist das die Standardantwort. Leider wurde ich als Anwohner weder über einen Aushang noch über einen Flyer informiert.
Ich würde diese Frage nämlich nicht stellen wenn ich informiert worden wäre.
Aber danke für eine Antwort auch wenn ich mir mehr von der DB erhofft habe.

kabo
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Bauarbeiten werden eigentlich stets und sehr zuverlässig in der jeweiligen örtlichen Lokalzeitung angekündigt.
Darüber hinausgehende Informationen (direkte Anwohnerinformationen) werden nur in seltenen Ausnahmefällen gemacht.
D.h. ohne Lektüre der örtliche Lokalzeitung kann es tatsächlich sein, dass man Informationen verpasst.

Dann würde ich mal darüber nachdenken, die Informationen nicht nur über die örtliche Zeitung zu machen. Es gibt Familien die überregionale Zeitungen haben. Somit ist man dann doch auf einmal überrascht wenn an einem Samstag mitten in der Nacht die Bauarbeiten anfangen.
Etwas mehr Informationen der Anwohner wäre schon nicht schlecht. Es wird nicht kritisiert, dass Baumaßnahmen durchgeführt werden, nur die informationspolitik wird hier in Frage gestellt.

Leo
Leo

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Einzige Lösung: Lokalzeitung abbonieren!

Nur wer in der Großstadt wohnt, bekommt von seiner großen Regional- oder Überregionalzeitung einen passablen Lokalteil angeboten! Doch nach dem Umzug aus der Großstadt in die immerhin größte Gemeinde des Landkreises vor 30 Jahren stellte sich der Werbespruch „weltweit und lokal dabei“ als immer unzutreffendere Worthülse heraus.

„Dann würde ich mal darüber nachdenken, die Informationen nicht nur über die örtliche Zeitung zu machen. Es gibt Familien die überregionale Zeitungen haben. Somit ist man dann doch auf einmal überrascht...“

wenn viele interessante Veranstaltungen unbemerkt an einem vorbeigehen und man ungewarnt vor einem Sperrschild oder als Gelegenheitsfahrer dank SEV einsam auf einem Bahnsteig ohne Zugverkehr steht. Daher abbonierten wir dann doch nach kurzer Zeit auch noch die Lokalzeitung zusätzlich zur Regionalzeitung mit immer abgehobeneren überregionalen Attitüden und immer schlechterer Lokal- und Regional-Berichterstattung. Im Laufe der letzten 30 Jahre hat sich das sonstige Niveau der Lokalzeitung in den anderen Rubriken aber dermaßen verbessert, daß die mittlerweile Über-Regionalzeitung längst abbestellt wurde. Je nach Qualität des örtlichen Anzeigenblättchens kann man solchen lokale Infos zumindest teilweise auch dort finden. Die kostenlosen Online-Angebote der Lokalzeitungen geizen aus nachvollziehbaren Gründen aber eher mit solchen Informationen...