Frage beantwortet

Fahrgastrechte bei aufgehobener Zugbindung?

Hallo zusammen,

wie schaut es eigentlich mit den Fahrgastrechten aus, wenn die Zugbindung bspw. wegen Fahrplanänderung aufgehoben wurde?

Beispiel: Ich fahre am 27.04. um 17 Uhr nach Mannheim - die Verbindung gibt es nicht mehr wie gebucht, daher bin ich ins Reisezentrum gegangen und habe den Stempel "Zugbindung aufgehoben" bekommen.

Wie sieht es jetzt aus, wenn ich bereits um 14 Uhr losfahren will, der Zug aber ausfällt und ich erst um 15 abfahren kann? Vielleicht dieser Zug dann noch eine Stunde Verspätung hat?

Ich kann ja nicht wirklich nachweisen, dass ich wirklich diesen Zug nehmen wollte. Gibt es überhaupt eine Erstattung, wenn ich in diesem Fall früher fahren will, es aber aus Verspätungsgründen nicht kann?

Ich danke euch schon einmal für eine Antwort.

LG

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Die Aufhebung der Zugbindung ist bereits ein Fahrgastrecht, eine Erstattung würden Sie nur noch erhalten wenn der Zug den Sie tatsächlich benutzen mindestens 60 Minuten später am Zielbahnhof ankommt.

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Weitere Antworten

Die Aufhebung der Zugbindung ist bereits ein Fahrgastrecht, eine Erstattung würden Sie nur noch erhalten wenn der Zug den Sie tatsächlich benutzen mindestens 60 Minuten später am Zielbahnhof ankommt.

Der Zug den ich tatsächlich benutze = 14 Uhr.
Würde der ausfallen und ich könnte erst den um 15 Uhr fahren, hätte ich Anspruch auf 25 % des gezahlten Ticketpreises, richtig? Wie gesagt, ich kann ja nicht wirklich belegen, dass ich den tatsächlich nehmen wollte. Ist das kein Problem? Ich hätte ja auch einfach vorgesehen haben, um 15 Uhr zu fahren und mir diese 25 % damit ohne Recht zurückholen.

Bitte um eine etwas ausführlichere Antwort.

Sie können keinen Zug benutzen der ausfällt.
Wenn der Zug mit dem Sie das Ziel erreichen 60 oder mehr Minuten Verspätung hat haben Sie Anspruch auf Entschädigung.