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Rückfahrterstattung bei Fahrtabbruch

Hallo liebe Bahn-Community,
ich habe eine Frage zu einer Entscheidung des Servicecenter Fahrgastrechte. Aufgrund einer Verspätung musste ich meine Fahrt abbrechen, da ich meinen Zielbahnhof erst am nächsten Tag erreicht hätte und meine Fahrt so sinnlos geworden ist. Daraufhin habe ich eine Rückfahrkarte gelöst und beide Tickets eingereicht.

Nach 7 Wochen nun die Ablehnung mit u.a. folgender Argumentation zur Rückfahrt: "Hierzu teilen wir Ihnen mit, dass gemäß den Fahrgastrechten kein Neukauf einer Fahrkarte erforderlich ist, insofern Sie die Reise aufgrund von Sinnlosigkeit abbrechen und zum Ausgangsbahnhof zurückkehren. Das Personal vor Ort schreibt Ihnen die Ursprungsfahrkarte gültig, sodass Ihnen keine Mehrkosten entstehen."

Ich würde sehr gerne wissen auf welchen Teil der Fahrgastrechte sich das Servicecenter bezieht, denn ich lese die Fahrgastrechte, z.B. auf den Informationsseiten des TBNE völlig anders: "Soweit die Reise unterwegs abgebrochen wird, weil sie aufgrund der Verspätung sinnlos geworden ist, besteht auch der Anspruch auf Erstattung des Betrages für die bereits durchfahrene Strecke sowie erforderlichenfalls die Erstattung der Fahrkarte für die Rückfahrt zum Ausgangsbahnhof der Reise."
Hier wird doch eindeutig von einer Rückfahrkarte gesprochen?! Habe ich irgendetwas übersehen, was die Ablehnung rechtfertigt und wie soll das funktionieren, wenn kein "Personal vor Ort" zur Verfügung steht?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem Servicecenter Fahrgastrechte machen müssen?

Viele Grüße

Nachtzugfahrer
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kabo
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Das Problem sind nicht die Fahrgastrechte, sondern das Wort "erforderlichenfalls".
Der Kauf einer Fahrkarte zurück zum Ausgangspunkt war nicht erforderlich - und erstattet wird sie nur, wenn sie erforderlich gewesen wäre.

Die Rückfahrt zum Ausgangspunkt bei Reiseabbruch ohne Kauf einer neuen Fahrkarte hat bei mir bislang immer geklappt.

Hallo Nachtzugfahrer, die ursprüngliche Fahrkarte kann, bei einer zu erwartenden Verspätung von mehr als 60 Minuten am Zielbahnhof und einem daraus resultierenden Fahrtabbruch, für die Rückfahrt genutzt werden kann. Aber auch wenn Sie dafür sicherheitshalber einen neuen Fahrschein erwerben, so wird dieser ebenfalls erstattet. Legen Sie bitte einen Widerspruch gegen die Entscheidung ein. /ki