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DB Gutschein genutzt für Regionalzug mit 1 Std. Verspätung. Trotz Gutschein wieder Verspätung? Warum keine Erstattung?

Von der Bahn habe ich einen 10 Euro Gutschein für eine erhebliche Verspätung erhalten. Nun habe ich den Gutschein per online-Kauf für eine konkrete Verbindung von Regionalzügen eingesetzt. Die Verbindung, die ich konkret buchte, wies wieder 1 Stunde Verspätung auf, d.h. der Gutschein konnte also nicht für eine reibungslose Fahrt genutzt werden. Eine Entschädigung des Fahrpreises in Höhe von 25 Prozent wurde verweigert. So hatte ich also gar nichts davon, sondern nur Ärger und Warten auf kaltem Bahnhof in der Nacht, da ich den Anschluss verpasste. Besteht nun die Möglichkeit, den Gutschein erneut erstattet zu bekommen? Die Entschädigung sollte nicht darin bestehen, erneut geschädigt zu werden. Sollte es nicht Sinn des Gutscheins sein, dass er eine fehlerfreie Fahrt ohne Verspätung garantiert? Wird eine Kulanz Entschädigung gewährt?

Tillphilip11
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Bertosch
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Sinn eines Gutscheins ist es nicht, eine fehlerfreie Fahrt ohne Verspätung zu garantieren. Wie auch?
Wenn Sie erneut mindesten 60 Minuten Verspätung hatten, reichen Sie Ihr Ticket zur Entschädigung ein. Dann bekommen Sie auch eine Erstattung

Tillphilip11
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Eine Erstattung wurde nicht gewährt, wie bereits vermerkt. Das Ticket ist eingereicht worden! Wenn Sie meine Frage aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen dies aufgefallen Der Ton, den Sie, geehrter Herr Bertosch, als DB Mitarbeiter hier anschlagen ("Wie auch!") ist herablassend und unfreundlich. Ich bitte um konstruktive Antwort udn nicht um Allgemeinplätze. Auch darf man sich über eine nachvollziehbare und gerechte Kundenentschädigung bei der Bahn durchaus Gedanken machen. Der Sinn einer Entschädigung für Verspätung dürfte nicht eine erneute 1 stündige Verspätung sein. Dann ist dies keine Entschädigung, sondern eine Strafe! Wie bekomme ich nun die Erstattung? An wen kann ich mich wenden?

Bertosch
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Ich bin kein DB Mitarbeiter.
Wenn Sie den Hinweis, dass ein Gutschein keine fehlerfreie Fährt ohne Verspätung garantieren kann als herablassend und unfreundlich ansehen, dann ist das Ihre Meinung. Aber die Realität.

In Ihrer Frage vereisen Sie auf Verweigerung der Entschädigung, nicht aber wer Ihnen das verweigert hat. („Allgemein“)

Wenden Sie sich an das ServiceCenter Fahrgastrechte für Ihre Entschädigung.

Wenn Ihnen dort nicht geholfen wird, wenden Sie sich an:

söp_Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.
Fasanenstraße 81
10623 Berlin
Fax: 030 6449933-10
Tel: 030 6449933-0
söp_Beschwerdeformular Bahn
Weitere Informationen: http://www.soep-online.de

Tillphilip11
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Sehr geehrter Herr Bertosch, vielen Dank ich für Ihre Antwort. Wenn Sie meine Eingabe gelesen hätten, so bezog sich mein Vorwurf auf Ihren patzigen Ton, den Sie auch in Ihrer nun immerhin konstuktiven Antwort beibehalten. Dies macht keinen guten Eindruck. Vergessen sie also nie: Höfllichkeit ist die Waffe des zivilisierten Menschen und sich schämen können, kommt dem Mut nah.Natürlich kann ich mir vorstellen, wie es in diesem Forum ruppig zu geht und das die Nerven blank liegen - aber dazu muss man ja nicht noch Applaus klatschen. Kurzum, danke für die sachdienliche Antwort, alles Gute auf dem weiteren Karriereweg. Kritik und Verbesserung ist unerwünscht, jeder Bahnkunde weiß das. Stattdessen das Übliche, Dienst nach Vorschrift ohne Nachdenken.

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@Tillphilip11
Beruhigen sie sich bitte. Hier war niemand „patzig“ oder unfreundlich.

Aber es ist nun mal so dass der Gutschein als Entschädigung für eine Verspätung Ihnen ermöglicht hat, eine weitere Reise deutlich preiswerter durchzuführen. Es ist zwar unerfreulich, dass es bei der zweiten Reise wieder eine Verspätung gab, aber dass der Gutschein keine Garantie sein kann, keine Verspätung mehr zu erleben, dürfte wohl jedem klar sein.

Sofern die zweite Verspätung mindesten 1h betrug, steht Ihnen hier ebenfalls wieder eine Entschädigung zu (Fahrgastrechte Formular ausfüllen und einreichen), wobei es aber eine Bagatellgrenze von 4 € gibt, Beträge kleiner dieser Grenze werden nicht ausgezahlt. Das ist so wohl gesetzlich geregelt. Hat die zweite Fahrkarte also weniger als 16 € gekostet, bleiben bei 25% leider weniger als 4€ übrig, und so gibt es dann nichts.

Generell sollte die Ablehnung der Entschädigung aber eine Begründung enthalten. Wie war die denn?