Diese Frage wartet auf Beantwortung

Keine Rückerstattung / Umwandlung bei Bahncard100 (Einmalzahlung)?

Wieso ist die Bahn nicht bereit, die aus kurzfristiger beruflicher Veränderung eines Bahncard100 (Einmalzahlung) Kunden nicht mehr nutzbaren 3000 € Guthaben (9 Monate), in durch seine Familie nutzbare Fahrkarten für Urlaubsfahrten oder sonstige Fahrkarten umzuwandeln oder teilweise zurück zu zahlen? Trotz mehrmaliger schriftlicher und mündlicher Anfragen beharrt die Bahn auf ihrem unkulanten Standpunkt mit der Bemerkung eines Servicemitarbeiters: "sie können die Bahncard 100 ja weiterhin nutzen". Da ich Vollzeit arbeite und am Wochenende lieber bei meiner Familie bin, als mit der Bahn zu fahren nur um meine Bahncard zu nutzen, hat die DB mich, meine Bekannten und Familie Zeit-Lebens als ehemals recht zufriedene Befürworter und Kunden der Bahn verloren. Wenn immer möglich warne ich jetzt meine Mitmenschen vor dem unkulanten Verhalten der Bahn. Es wäre für die DB so leicht gewesen einen positiven Multiplikator zu halten, der in seinem weiteren Leben sicher einiges mehr als die in Frage stehenden 3000€ für Bahnreisen ausgegeben hätte, jetzt aber durch negative PR der Bahn nur Verluste beschert.

Antworten

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ihre Erwartungshaltung ist aber schon ganz schön hoch.
Wenn Sie uns erklären, in wie weit die Bahn für Ihre berufliche Veränderung verantwortlich ist, wird sich sicher klären lassen, wie weit die Bahn die Verantwortung für die Folgen Ihrer beruflichen Veränderung zu übernehmen hat.
Zumal die Kosten bei beruflicher Veranlassung (wenn sie ohnehin nicht vom Arbeitgeber zu tragen wären) als Werbungskosten steuermindernd sind.

Bahnfrosch
Bahnfrosch

Bahnfrosch

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Warum eröffnen sie 2 mal das selbe Thema?

Gut dann eben hier nochmal:

Vertrag ist Vertrag und das ist vor Abschluss in den AGB geregelt, welche sie anerkannt haben. Die DB kann ihre Preise nur so kalkulieren. Wenn jetzt jeder kommen würde, der aus dem Vertrag kulanterweise rausgenommen werden will, würde die Bahncard das Doppelte kosten.
Selbst bei Zeitungsverträgen, Telefonverträgen, Pay-TV, Jahresabos im NV etc.. kommt man nicht vor der Mindestvertragsdauer raus.
Und wenn man einen Job hat, wo abzusehen ist, dass eine kurzfristige berufliche Veränderung im Rahmen des Möglichen ist, sollte man schon vorher überlegen, was ist, wenn dieser Fall eintritt und ob eine BahnCard 100 die richtige ist. Es gibt ja auch noch die Probe-Bahncard 100, welche nur 3 Monate gilt und immer wieder neu gekauft werden kann.

Hallo PetraHM,

bestimmte Angebote sind auch immer an bestimmte Konditionen gebunden. So auch die der BahnCard 100. Natürlich ist es ärgerlich, wenn sich Dinge ändern, die zum Kauf einer solchen BahnCard geführt haben. Jedoch können wir hier in der Community (Kunden helfen Kunden) keinen Einfluss auf die Entscheidung der Kollegen vom BahnCard-Service nehmen. Ihren anderen Beitrag schließe ich aufgrund der Doppelung. /tr

Mit diesem Beitrag möchte ich potentiellen Interessenten an der Bahncard100 mit Einmalzahlung die Informationen und Gefahren einer Kostenfalle auf zeigen die mir leider beim Abschluss des Vertrages fehlten. Weder beim ersten Vertragsabschluss vor mehr als vier Jahren noch bei den 4 nachfolgenden Abschlüssen wurde ich durch das Schalterpersonal auf die unterschiedlichen Kündigungsmöglichkeiten von Abo und Einmalzahlung, noch auf die Möglichkeit der wiederholten Nutzung einer Probebahncard 100 hingewiesen. Ich weiss auch das ein Vertrag ein Vertrag ist und das sie Bahn das Recht auf ihrer Seite hat. Aber der Vergleich mit anderen Zeitverträgen hinkt total, da der Kunde in den genannten Fällen maximal eingegangen hundert und nicht tausende Euro Schaden hat. Sorry, ich bin eine normale Angestellte und der Schäden entspricht schon einen ganzen Monatsgehalt. Die DB trägt natürlich keine Verantwortung an der Änderung meiner beruflichen Situation. Ich bin froh, dass ich nach 50 Monaten nicht mehr täglich 3.5 Stunden zur Arbeit pendeln muss. in Zukunft fehlt mir für meine mehr als 4000 euro jäjrlich nicht mehr folgender von mir teuer bezahlter Service : Häufig wegen überfülltem Pendler-ICE auf dem Zug-Boden sitzen, und bei Verspätungen von mehr als einer Stunde als Bahncard100 Inhaber mit 10 Euro Entschädigung abgespeist werden, regelmäßig auf unangemeldet verspätete Züge auf zugigen, feuchten Bahnsteigen mit nicht existierenden oder kaputten Rolltreppen warten. Das Frau bei diesem von der Bahn gebotenen Service und dem von ihr kalkulierten Preis-Leistungsverhältnis den rettenden Strohhalm eines sich kurzfristig ergeben neuen Arbeitsplatzes nach mehr als 4 Jahren ergreift versteht glaube ich jeder. Bei meinem bisherigen Arbeitgeber habe ich sehr gerne gearbeitet, aber bei den geschilderten Beförderungsbedingungen trägt auch die Bahn einen grossen Anteil an meiner Entscheidung den Arbeitsplatz zu wechseln. Erneut: ich habe keinen rechtlichen Anspruch auf Teilerstattung / Wandlung. Es geht darum wie nah ist die DB am Kunden,, wie will sie ihre Zukunft gestalten. ich hätte mir eine kulante Handlung der DB gewünscht, es hätte sie nichts gekostet (bspw. Ein Angebot zweimal komplett als vier / sechs-köpfigen Familie mit der Bahn in Urlaub fahren hätte nur an 4 Tagen jeweils 4 / 6 Plätze belegt. Mein nicht mehr stattfindenden Pendeln spart 300 Sitzplätze. Nach aktuellem Stand werden der Bahn in den nächsten 10 Jahren allein durch meine Verweigerung bei jährlich 2 nicht mit der Bahn durchgeführten Städtereisen mit Partner mehrere tausend Euro entgehen. Andere Privatunternehmen sind im Kundenmanagement besser aufgestellt.