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Erst wird der Vorteilscode vollständig abgezogen und dann der Rest mit dem Ecoupon verrechnet. Warum nicht umgekehrt ?

Beim Bezahlen wird zunächst der 7-stellige Vorteilscode abgezogen; der dann verbleibende Restbetrag wird mit dem Ecoupon verrechnet.
Ich ging davon aus, daß genau umgekehrt verrechnet wird.
Mit dieser Reihenfolge der Abrechnung bin ich nicht einverstanden, weil ich dadurch erheblich benachteiligt werde.
Was kann ich unternehmen ?

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Blender28
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Inwiefern wurden Sie erheblich benachteiligt?

kabo
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Ich wurde aus mehreren Gründen übervorteilt:
1.) Der Vorteilscode (Geschenkgutschein) wurde in voller Höhe abgerechnet und ist damit aufgebraucht,
2.) Der Vorteilscode hatte eine Restlaufzeit von fast 5 Jahren. Ich ging davon aus, dass der Vorteilscode nur als Teilbetrag abgerechnet wird und ich sodann per Email einen neuen Code bekomme,
3.) Für den Vorteilscode habe ich Geld bezahlt,
4.) Der Ecoupon hat mich nichts gekostet und hatte einen Wert in Höhe von Euro 10,00,
5.) Der Ecoupon wurde in Höhe von ca. Euro 1,00 abgerechnet; der Restbetrag ist verfallen.
6.) Insgesamt fühle ich mich in Höhe von ca. Euro 9,00 übervorteilt (das ist für einen armen Menschen sehr viel Geld), welches ich lieber für Medikamente aufgewendet hätte.

kabo
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Der Ecoupon hat Sie aber 0 € gekostet - also ist durch die nicht-vollständige Verrechnung des Ecoupons ein Schaden von 0 € entstanden.

Dass man trotzdem das Gefühl hat, über den Tisch gezogen worden zu sein, ändert daran auch nichts.
Leider.

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Um den Schaden zu berechnen, muss man im vorliegenden Fall in Alternativen denken. Der Schaden der unterlassenen vollständigen Anrechnung des Ecoupons besteht in der Höhe, die diese Unterlassung verursacht hat.
Durch die nur teilweise Berücksichtigung des Ecoupons ist mein Vorteilscode eben in der Höhe der Nichtberücksichtigung des Ecoupons reduziert worden. Wäre der Ecoupon in voller Höhe angerechnet worden, so hätte ich einen neuen Vorteilscode in Höhe der Differenz aus dem Nennbetrag des Ecoupons (Euro 10,00) und dem tatsächlich von der DB angerechneten Teil des Ecoupons per Mail zugeschickt bekommen.
In Höhe des mir von der DB verweigerten neuen Vorteilscodes ist mir ein "erheblicher Schaden" entstanden. Der Ökonom spricht hier von Opportunitätskosten - die Kosten einer Variante A ergeben sich durch das Unterlassen der Variante B.
Im übrigen ist die Wahl der Reihenfolge der Anrechnung von Vorteilscodes und Ecoupons durch die DB juristisch nicht tragbar. Hier wäre mindestens ein entsprechender Hinweis in den AGB´s erforderlich, den es aber nicht gibt. Ein letzter Hinweis - vor dem finalen Abschluss der Buchung - ,nochmals die Buchung Korrektur zu lesen, hebt diesen Mangel nicht auf.
Wie sich die DB bei der Reihenfolge der Berücksichtigung von Vorteilscodes und Ecoupons in ein juristisch dermaßen unhaltbares Konstrukt hat verlaufen können, weiß die DB nur selbst. Die Hausjuristen der DB sollten diesen Fauxpas zum Anlass nehmen, geeignete Weiterbildungsseminare aufzusuchen. Aber, wer weiß: Vorsatz sollte man der DB auf keinen Fall unterstellen.
In jedem Fall ist das Ergebnis eine Bereicherung der DB auf Kosten ihrer Kunden.

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Ich finde zwar auch, dass diese Regelung alles andere als kundenfreundlich ist.
Allerdings hätten Sie Ihre Energien vielleicht besser vor der Buchung ins Studium der Buchungskonditionen stecken sollen - anstatt nachträglich in Erklärungen, warum das Vorgehen der Bahn unfair ist.

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Die Art der Abrechnung durch die DB ist nicht einfach nur "unfair" - sie ist rechtswidrig.
Von einem seriösen Unternehmen darf ich erwarten, dass ich vor dem Kauf eines Produktes nicht noch alle "Community-Beiträge" gelesen haben muss, um ein sicheres Gefühl bei der Durchführung eines Kaufes zu haben.

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Sie können sich ja gerne drauf versteifen, dass das "rechtswidrig" ist - eine Klage würde ich Ihnen trotzdem nicht empfehlen.

ADp73n45
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1. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der rechtswidrigen Abrechnungsmethode ist Klage dringend geboten.
2. Darüber hinaus gehört die DB in dieser Sache abgemahnt.
3. Dieser Abrechnungsskandal gehört zu zuallererst ins BVMI und dann in die breite Öffentlichkeit.