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Zugbindung aufheben bei SEV

Hallo,
ich habe viele Kenntnisse im Tarifsystem der DB aber jetzt brauche ich mal Hilfe: Am 14.04.18 habe ich ein Fernverkehrsticket - Sparpreis Aktion von Hamburg nach Berlin inkl. Bahncard 25 und City Ticket.
Auf dem (Handy) Ticket ist als Start nur HAMBURG+City eingetragen unter dem Reiseplan aber als Start Hamburg Hbf. Mein eigentlicher Starbahnhof ist Hamburg-Bergedorf
Es ist also eine Fahrt mit der S-Bahn S21 von Hamburg-Bergedorf nach HH-Hbf nötig. Nun habe ich in der Baurabeitenvorschau von der S-Bahn Hamburg gesehen das an diesem Tag Bauarbeiten an der Strecke der S Bahn stattfinden, somit muss ich von Bergedorf mit dem SEV zum Hbf fahren, da der ICE leider nicht mehr in Hamburg-Bergedorf hält.
Nun zu den Fragen: Ist es unter diesen Umständen möglich, dass der ICE der ja eh über HH-Bergedorf nach Berlin fährt in Bergedorf hält? Wer entscheidet das? An wen muss man sich da wenden? (Gibt es doch abundzu mal: Zusätzlicher Halt wegen zusteigender Fahrgäste)
Oder ist es möglich, dass die Zugbindung aufgehoben wird, damit ich den EC nach Berlin nutzen kann der morgens um 7:00 Uhr ab Bergedorf nach Berlin fährt?
Ich möchte vermeiden den SEV zu nutzen, der erfahrungsgemäß drei mal so lange benötigt wie die S Bahn um dann mit dem ICE wieder die selbe Strecke zurück zu fahren...

Ich hoffe meine Darstellung ist verständlich.
Grüße

janbergedorf
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Woodstock
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Ist es unter diesen Umständen möglich, dass der ICE der ja eh über HH-Bergedorf nach Berlin fährt in Bergedorf hält?
Wohl kaum

Wer entscheidet das? An wen muss man sich da wenden?
Die Betriebsleitung

Oder ist es möglich, dass die Zugbindung aufgehoben wird, damit ich den EC nach Berlin nutzen kann der morgens um 7:00 Uhr ab Bergedorf nach Berlin fährt?
Nein

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I@Woodstock
Eine kleine Nachfrage bzgl. der Aufhebung der Zugbindung: ich buche von „A“ über „B“ nach „C“. Die erste Teilstrecke A-B läuft über S/RB/RE, die zweite Strecke B-C über IC/ICE. Hat der Nahverkehr Verspätung oder fällt aus, bzw. ist vorher klar, dass ich den Anschluss in B verpasse, ist die Zugbindung aufgehoben und ich darf jede andere Verbindung zum Ziel nehmen.

Ist das anders, falls A und B gleichgestellte Bahnhöfe sind? Wenn ja warum? Wenn nein, warum soll das im Fall des hier Fragenden anders sein? Sollte der SEV tatsächlich erwartbar deutlich länger brauchen, so dass der Anschluss verpasst wird, sollte man doch eigentlich erwarten können dass die Zugbindung aufgehoben ist. Vorausgesetzt, dass der SEV mit der verlängerten Fahrzeit nicht schon beim Ticketkauf im Fahrplan eingeplant wurde, und somit die Reiseauskunft wieder passt.

Nachtrag: sehe gerade, dass das hier ein Sparpreis Aktion ist, der gar nicht für den Nahverkehr gilt, und deswegen auch nur ab Hbf gilt. In dem Fall darf man dann wohl nur wegen des City- Zusatzes mit der S-Bahn zum Hbf fahren, und hier gelten dann nicht mehr die Zugbindungsregeln, weil der City-Zusatz im Zuständigkeitsbereich des lokalen Verkehrsverbund liegt, und nicht bei der Bahn.

Dennoch zur Klärung: generell bei normalen Sparpreisen kann die Zugbindung auch aufgehoben werden, wenn es Verspätungen/Ausfälle zwischen gleichgestellten Bahnhöfen gibt, richtig?

Woodstock
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Bei einer tariflichen Gleichstellung wäre die Zugbindung bei Verspätung des Zubringers aufgehoben,.