Diese Frage wartet auf Beantwortung

Sind Sie mein richtiger Anfechtungsadressat?

Da Ihr Mitarbeiter beim Reisezentrum am Münchner Hbf heute, am 4.2.2018 gegen 15:35 die Bestätigung des Zugangs der Anfechtungserklärung verweigert hat und ein anderer Schriftkontakt zu Ihnen nicht möglich erscheint, erkläre wir es heute, dem 4.2.2018 gegen 17:50 nochmals auf diesem Wege: Ich und meine Frau fechten den von meiner Frau getätigten Ticketkauf eines Servustickets am 2.2.2018 um 10:57 an einem der Ticketautomaten in der Bahnhofshalle des Hbf München an wegen Irrtums und bitten um Rückerstattung der rechtsgrundlos geleisteten 28,00.- EUR. Die weiteren Details bitte ich auf dem Schriftwege zu klären, erst einmal unter der in der Anmeldung angegebenen Emailadresse.

SeM
SeM

SeM

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Antworten

Auch dieser Weg ist der falsche, dies ist ein Forum in welchem Kunden anderen Kunden helfen, hier hat niemand irgendwelche Rechte oder Einblicke in Daten anderer.

Sie könnten sich an den Kundendialog wenden:
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/rhldpfalz/spez...

Guten Abend SeM,

wir können Ihre Beschwerde hier nicht entgegennehmen, da wir in dieser Community ausschließlich für Fragen anderer Kunden zur Verfügung stehen. Wir können Ihnen nur mitteilen, dass eine Stornierung der besagten Fahrkarte aufgrund der gültigen Beförderungsbedingungen nicht möglich ist. Beim Ticketkauf am Automaten legen Sie sich auf eine bestimmte Verbindung oder eine Ticketart fest. Da Sie also im gesamten Verlauf der Buchung allein für Ihr Handeln und Tun verantwortlich sind gibt es auch keine Kulanz.

Gruß, Tino!

SeM
SeM

SeM

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Vielen Dank für den Hinweis, an wen ich mich wenden kann. Zu Ihrer Antwort bezüglich Storno ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die Anfechtung einer Willenserklärung nicht einen Rücktritt darstellt.

SeM
SeM

SeM

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Allerdings wurde meine Frage insofern nicht beantwortet, an wen ich mich schriftlich wenden kann. Dies muss doch möglich sein.

Hallo SeM,

die Antwort von Tino Groß ist korrekt. Wenn Sie sich dennoch noch einmal schriftlich an die Kollegen wenden möchten, können Sie diese gerne über das Kontaktformular tun. /ja

SeM
SeM

SeM

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Betrachtet die DB Gesellschaft oder dessen "Team" eine Rücktrittserklärung tatsächlich gleich einer Anfechtungserklärung? Oder wie ist die Aussage zu werten, die Aussage von Tino Groß sei korrekt? (Das sog. "Storno" setzt einen ursprünglich wirksamen Vertrag voraus, während für eine Anfechtung einer irrig abgegebenen Willenserklärung logischerweise Ihre AGB nicht greifen können, sondern im Regelfall nur die allgemeinen Regeln des BGB)
Wie dem auch sei, danke für den Hinweis auf eine schriftlich empfangsbereite Person.

Hallo SeM,

wie Ihnen hier bereits richtig mitgeteilt wurde, ist das Servus Ticket vom Umtausch und von der Erstattung ausgeschlossen.
Hier finden Sie die Adresse vom Kundendialog:
DB Fernverkehr AG
Kundendialog
Postfach 10 06 13
96058 Bamberg,
für einen schriftlichen Kontakt. /ka

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ein in der Tat interessanter Fall.
Denn rechtlich ist die Anfechtung etwas anderes als ein Rücktritt oder ein Umtausch.
Praktisch wird das Problem (für den Kunden) aber darin bestehen, dass er nachweisen muss, dass ein gesetzlich anerkannter Anfechtungsgrund (und nicht etwa "meine Reisepläne haben sich geändert") vorliegt. Und ich wüsste nicht, wie das gelingen sollte.
Es dürfte daher aussichtsreicher sein, auf die Karte "Kulanz" zu setzen - und dafür verbal etwas abzurüsten.

Für die Zukunft möchte ich darauf hinweisen, dass irrtümlich, an einem Ticketautomaten, gelöste Fahrkarten sofort (innerhalb von 30 - 60 Minuten) vor Ort zurückgegeben werden können.