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Erstattung stornierter Fahrkarten

Ich habe online mehrere Fahrkarten im Wert von 129 € per Lastschrift gekauft und musste sie kurz danach (vor dem 1. Geltungstag) stornieren, weil der Reisegrund entfallen war. Bei der Stornierung wurden die entsprechenden Gutschriften angekündigt. Es wurden mir zunächst keine Beträge zurückerstattet, dann nach neun Tagen 2 € für einen Fahrschein erstattet. Nach Reklamation und Warten über Wochen bekam ich die Nachricht, dass die Erstattung auf das bei der DB geführte Vertragskonto gutgeschrieben würde und die Möglichkeit der Verrechnung mit einem neuen Fahrscheinkauf bestünde. Ein Betrag (für einen Fahrschein) würde mir auf mein durch die Lastschrift belastetes Bankkonto überwiesen.
Auf diese Weise behält die DB mein Geld für nicht erbrachte Leistungen ein. Das finde ich nicht in Ordnung. Warum wird nicht bei Stornierungen der gezahlte Betrag einfach zurückerstattet, so dass man selbst wieder darüber in voller höhe verfügen kann? Eigentlich wären bei Aufbewahrung der Geldbeträge Zinsen fällig, die aber die DB nicht gewährt.

frankyartist
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Guten Abend frankyartist, aber Sie haben doch die Info bekommen, dass eine Erstattung auf das Konto erfolgt, oder eine Verrechnung mit einem anderen Ticket möglich wäre. Die Verrechnung läuft automatisch, wenn Sie zum Beispiel eine Fahrkarte stornieren und ein oder zwei Tage später eine neue Fahrkarte kaufen. Dann wird für die zweite Fahrkarte kein Geld abgebucht und mit dem Guthaben verrechnet. Ist das denn bei Ihnen der Fall gewesen? Denn dies klingt ganz danach. /no

Tino Groß
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Guten Abend frankyartist,

ich kann Ihren Unmut nicht verstehen. Die Deutsche Bahn bündelt und vereinheitlicht die Buchung und Gutschrift mehrerer Aufträge. Sofern Sie z. Bsp. für 100,- € Gutschriften haben und für 105,- € neue Fahrkarten erwerben, werden lediglich 5,- € abgezogen. Das ist demnach das gleiche also wenn man Ihnen erst 100,- € überweist und später 105,- € abbucht. Zudem behält die Bahn die Beträge auch nicht über Wochen ein sondern verrechnet dies nur wenn im gleichen Zeitraum neue Buchungen vorliegen. Eine Verzinsung (beim aktuellen Zinssatz) würde lediglich Centbeträge betragen die schließlich wieder auf die Fahrpreise umgelegt würden. Zudem schätzt ein Großteil der Kunden diese Verfahrensweise. Ich geben Ihnen aber recht dass man es nicht jedem gleich machen kann.

Beste Grüße,

Tino!

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Hallo frankyartist,

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Ich glaube, das Wort Vertragskonto wurde hier falsch interpretiert. Die Bahn lagert das Geld nicht auf einem Extrakonto zwischen und wartet dann, bis Sie wieder mal eine Fahrkarte buchen, um das zu verrechnen. Mit Vertragskonto ist das Konto gemeint, welches bei der Bezahlung genutzt wurde. Haben Sie zum Beispiel mit PayPal bezahlt, wird das Geld Ihrem PayPal-Account gutgeschrieben. /ti