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Flexpreis Ticket oder Quer durchs Land Ticket

Hallo Zusammen,
ich würde gerne von Aachen HBF zum Flughafen Frankfurt im Februar fliegen. Ich selber habe ein bahncard, bin mir aber nun nicht sicher ob es logischer ist das"Quer durchs Land-Ticket" oder das "Flex-Ticket" zu holen. Da wir auf Nummer sicher gehen wollen und einen deutlich früheren Zug nehmen als benötigt, haben wir überlegt zwischenzeitlich am FF Hbf auszusteigen.
Vielen Dank für eure Hilfe!

alinaro
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Das ist u.a. eine Rechenaufgabe. Außerdem kommt es darauf an, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit Sie fahren wollen. Wochentags gilt das QDL-Ticket erst ab 9 Uhr. Sie dürfen damit auch nur Nahverkehrszüge nutzen.
Mit einem Flexticket haben Sie am Reisetag (fast) volle Flexibilität - beachten müssen Sie vor allem, dass es zwei verschiedene Strecken aus dem Rheinland zum Frankfurter Flughafen gibt. Die Fahrt auf der Rheinstrecke dauert länger und ist günstiger als die Fahrt auf der ICE-Schnellstrecke.
Das mit dem Zwischenstopp am Frankfurter Flughafen verstehe ich nicht. Das ist doch Ihr Zielbahnhof?

Nachtrag: Da hab ich schlampig gelesen. Entschuldigung.

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Ich nehme an, mit FF Hbf ist Frankfurt (Main) Hbf gemeint und sie wollen dorthin einen Abstecher machen, um die Wartezeit auf den Flug zu überbrücken. Da dieser Bahnhof aber nicht als Zwischenhalt auf der Strecke Aachen-Frankfurt(M)Flughafen liegt, könnten Sie dort gar keinen Zwischenstopp machen.

Mit einem Flexticket müssten sie daher bis Frankfurt (Main) Hbf buchen um auch dorthin weiterfahren zu können, bräuchten dann aber ein weiteres Ticket um von Frankfurt später wieder zum Flughafen zurück zu kommen.

Mit dem Quer-Durchs-Land-Ticket könnten Sie natürlich einfach weiter fahren und später auch wieder zurück zum Flughafen, das wäre alles im Ticket mit drin.

D.h. das Quer-Durchs-Land-Ticket wäre die flexibelste Option, aber mit der Einschränkung, dass man nur im Nahverkehr fahren darf, was z.B. im Vergleich mit einem ICE-Ticket schon mehr als die doppelte Fahrzeit bedeutet: > 4:15 h anstatt knapp 2h. D.h. die Zeit die man ggfs. in Frankfurt verbringen würde, wird hier ggfs. mit der längeren Reisezeit wieder aufgefressen.

Sofern sich an der Abflugszeit nichts mehr ändert, spricht aber auch nichts gegen ein Sparpreis-Ticket mit Zugbindung. Hier kommt man dann schnell und ggfs. preiswert nach Frankfurt, hat noch Geld für ein weiteres Ticket übrig, um von dort wieder zum Flughafen zu kommen, und genug Zeit für einen Bummel in Frankfurt. Aber wegen der Zugbindung ist man mit der Zeitplanung nicht flexibel.

Grundsätzlich muss man alle Möglichkeiten einfach mal durchspielen. Ein Abstecher nach Frankfurt kostet nämlich auch nur bzgl. Der Zugfahrten schon einiges an Zeit. Da muss man dann sehen, ob sich das lohnt.

Leo
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Man kann durchaus in gewissem Rahmen solche Umwege buchen. Normalerweise wird hierbei auch ein leicht erhöhter Flexpreis berechnet (hier aber einheitlich 59€ im IC).

Das Buchungsprogramm hält sich hier selbst nicht exakt an die BB. (Bei der ÖBB kommt in solchen Fällen in der Tat ein Hinweis auf ein 2. notwendiges Ticket). Um für solche Diskussionen wie oben gewappnet zu sein UNBEDINGT online buchen (dann ist die nicht sklavische Einhaltung der BB nicht Problem des Kunden, sondern das der Programmierer des Buchungsprogramms) oder bei Buchung am Schalter oder Automat einen Reiseplan ausdrucken. (Der Umweg wird zwar berechnet, aber auch nicht immer korrekt im Wegetext vermerkt.)