Frage beantwortet

Wie lange vor Fahrtantritt muss das Ticket für einen ICE gebucht werden, um nicht "Graufahrer" zu sein?

Heute wurde ich vom Schaffner angesprochen, er würde es mir heute durchgehen lassen. Dabei habe ich alles so wie immer gemacht - Ticket im Büro gebucht, dann zur S Bahn und dann in den ICE. Ich solle das Ticket 3 Minuten vor Fahrtantritt kaufen, sonst muss ich bei Ihm nachlösen - Ich sei ein sogenannter Graufahrer.
Gebucht: 13:51 Abfahrt: 14:14
Ich Buche das Ticket also weit bevor ich einsteige - Ich kann leider nicht nachvollziehen wo hier das Problem liegt. Bisher gab es dieses Problem bei keinem Schaffner.
Leider wollte der Schaffner mir nicht erklären, wann ich denn nun buchen solle, damit ich kein Graufahrer bin.
Können sie mir hier weiterhelfen, um solche Unannehmlichkeiten in Zukunft zu vermeiden?

MichaelNiedermayer
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ThomasDenkel
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Ich nehme mal an, Sie sind einfach nur an einen schlecht gelaunten "Schaffner" geraten. Die Zeit des Ticketkaufs - und das spielt eigentlich nur bei Handy-Tickets eine Rolle - muss vor dem Zustieg in die S-Bahn liegen, selbst die 3 Minuten sind umstritten. Es geht nur darum, auszuschließen, daß jemand sein Ticket erst im Zug löst, nachdem er/sie festgestellt hat, daß ein Kontrolleur anwesend ist. Wenn Sie den Namen des Kontrolleurs haben (notfalls reicht auch Datum/Zeit/Zugnummer und Strecke), würde ich mich beim DB-Kundendialog (Email: kundendialog@bahn.de) über ihn beschweren, damit er sein Verhalten den Kunden gegenüber zukünftig ändert - weil so geht´s ja nicht ...

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Ich nehme mal an, Sie sind einfach nur an einen schlecht gelaunten "Schaffner" geraten. Die Zeit des Ticketkaufs - und das spielt eigentlich nur bei Handy-Tickets eine Rolle - muss vor dem Zustieg in die S-Bahn liegen, selbst die 3 Minuten sind umstritten. Es geht nur darum, auszuschließen, daß jemand sein Ticket erst im Zug löst, nachdem er/sie festgestellt hat, daß ein Kontrolleur anwesend ist. Wenn Sie den Namen des Kontrolleurs haben (notfalls reicht auch Datum/Zeit/Zugnummer und Strecke), würde ich mich beim DB-Kundendialog (Email: kundendialog@bahn.de) über ihn beschweren, damit er sein Verhalten den Kunden gegenüber zukünftig ändert - weil so geht´s ja nicht ...

ThomasDenkel
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Da fällt mir noch ein: Wenn dieser Schaffner Ihr Ticket mit einem Zangenabdruck versehen und/oder gescannt hat, kann er auch darüber eindeutig identifiziert werden - in dem Fall hängen Sie Ihrer Beschwerde am besten eine Kopie Ihres Tickets als Foto- oder PDF-Datei an.

ThomasDenkel
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Soeben bin ich unter http://www.vbb.de/de/article/fahrpreise/fahrpreise/handyt... noch auf eine Info des VBB zum 2-Minuten-Zähler bei Handytickets gestoßen. Das hat zwar nur indirekt mit Ihrem Fall zu tun, spricht aber auf jeden Fall gegen die These, die der Schaffner bzw. Kontrolleur bezüglich Ihres Online-Tickets aufgestellt hat:

Aktueller Hinweis

Wie funktioniert der 2-Minuten-Zähler?

Der 2-Minuten-Zähler ist ein kleiner Countdown auf dem Handyticket, oben rechts in der Ecke. Er dient lediglich dem Kontrollpersonal, um den unmittelbaren Kaufzeitpunkt nachzuvollziehen.

Hintergrund ist, dass das Handyticket vor Fahrtantritt gekauft werden muss. Der Zähler beginnt bei 00:00 und zählt bis Minute 02:00. Der Zähler bleibt bei Minute 02:00 stehen und blinkt. Das Ticket gilt, sobald das Ticket ausgegeben wurde und der Zähler bei 00:00 beginnt. Während des Hochzählens ist das Ticket ebenso gültig wie nach Ablauf der 02:00 Minuten.

Somit ist die Gültigkeit des gekauften Handytickets vom 2-Minuten-Zähler unabhängig.