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Akzeptieren DB-Kontrolleure meine Trenitalia-Fahrkarte anhand der Ticketnummer?

Hallo, ich habe eine Fahrkarte von München nach Italien bei Trenitalia gekauft, weil ich dachte dass es egal sei, bei wem ich kaufe. Allerdings habe ich jetzt nur eine Ticketnummer erhalten (und kein pdf -Ticket mit einem QR Code). Ein Papierticket kann ich nur an einem ITALIENISCHEN Automaten mit meiner Ticketnummer bekommen, das wird mir nicht möglich sein. Reicht es also, wenn ich im EC der DB nach Italien meine Ticketnummer angebe und die Buchungsbestätigung vorweise? Oder kann die DB mir am Schalter doch das Ticket ausdrucken? Vielen Dank für Ihre baldige Antwort.

Alexxx22
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Leo
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In einem ähnlichen Fall stempelte der NSB-Schaffner einfach die Bestätigungsmail ab, da ich in Göteborg am SJ-Schalter nicht die norwegische Fahrkarte nach Oslo beziehen konnte.

Ob aber die DB auch so kulant reagiert....

(Gab es denn kein Online-Ticket mit QR-Code, wie sonst bei Trenitalia? Aber evtl. sind deren Codes ja inkompatibel mit DB/ÖBB/SBB.)

Tino Groß
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Hallo Alexxx22,

dies ist leider nicht möglich. Sie benötigen zur Fahrt das gültige Online-Ticket im pdf Format. Andernfalls müssen Sie sich vor Antritt der Fahrt einen neuen Fahrschein kaufen. Sollten Sie im Zug ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden so haben Sie auch dort noch die Möglichkeit den Fahrschein zum erhöhten Bordpreis zu kaufen. Ist Ihnen auch dies nicht möglich so erhalten Sie eine Fahrpreisnacherhebung.

Gruß, Tino!

Leo
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Ist das Trenitalia-Ticket personalisiert? (ÖBB-Tickets zum Abholen am Automaten sind personalisiert und zeigen den Namen aufgedruckt, mit Trenitalia-Tickets habe ich zur Automatenabholung keineErfahrung.)

Falls Ja und in nächster Zeit ein DB-Reisezentrum (z.B. in Bozen) erreichbar ist, würde ich mich auf die Fahrpreisnacherhebung einlassen, die längst bezahlte Fahrkarte in Italien beziehen und am Schalter vorzeigen.

Wer regen Schriftwechsel nicht scheut, könnte auch später zur Not vor Gericht nachweisen, dass erfür die erlangte Leistung längst bezahlt hat und somit zu recht die Fahrpreisnacherhebung verweigert.

Am einfachsten ist angesichts nicht zu erwartender Kulanz die Stornierung der Trenialia-Karte, sofern möglich, und der Neukauf bei der DB oder ÖBB.

Tino Groß
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Hallo Leo,

es geht doch nicht darum jemand eins reinzuwürgen. Wieso muss man in gefühlt jedem 2. Beitrag mit Rechtsanwälten und Gerichten drohen. Fakt ist es liegt keine Fahrkarte vor. Eine Fahrpreisnacherhebung ist für den ersten Augenblick ein Ersatzfahrschein und somit eine Kulanzmaßnahme des Verkehrsunternehmen um den Fahrgast zu befördern. Andernfalls müsste der Fahrgast der Bitte Nachkommen das Fahrzeug zu verlassen. Also einfach mal nen Gang zurückschalten und nicht immer alles so negativ sehen.

Gruß, Tino!

Alexxx22
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Danke für eure Antworten. Habe ich das richtig verstanden,ich könnte im Zug die Fahrpreisnacherhebung bezahlen,und dann bei meiner Rückkehr genau diese wieder zurückbekommen am Schalter in München,wenn ich dann das korrekte Ticket vorweisen kann? Und besteht die Möglichkeit,dass mir jemand am DB Schaltet das Ticket ausdruckt? Danke,Alex

Tino Groß
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Die Fahrpreisnacherhebung muss nicht im Zug bezahlt werden. Sofern diese bezahlt wird kann man dies nicht mehr rückgängig machen. Sie soll lediglich dazu dienen ein vergessenes Ticket zu „überbrücken“. Die Vorgehensweise ist hierbei simpel. Man kümmert sich innerhalb der nächsten 14 Tage ab Ausstellung um das eigentliche Ticket und reicht es bei der DB AG ein. Dann wird die Fahrpreisnacherhebung bis auf 7,- € fallen gelassen. Kommt man der Bitte nicht innerhalb von 14 Tagen nach so ist diese komplett zu bezahlen andernfalls schaltet sich nach Ablauf der Frist automatisch das Inkassounternehmen ein.

Gruß, Tino!

Leo
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1. Der Kunde hat bezahlt, um eine Leistung zu erhalten, in diesem Fall eine Fahrkarte bei Trenitalia gekauft.

2. Der Kunde kann diesen Kauf zwar glaubhaft machen (mit der Bestätigungsmail), das Fahrkarten-Dokument aber nicht vorzeigen. (Das reichte in meinem Fall einer nicht stornierbaren Fahrkarte Göteborg-Oslo vor einigen Jahren dem kulanten NSB-Schaffner.)

3. Der Kunde erhält auf dem Hinweg in den Urlaub nach z.B. Bordighera von der DB eine Fahrpreisnacherhebung.

4. Der Kunde bezieht die ggf. nicht stornierbare Karte bei Trenitalia, kann sie aber an seinem Urlaubsort nirgendwo der DB in der KURZEN gesetzten Frist vorzeigen: „Die Vorgehensweise ist hierbei simpel. Man kümmert sich innerhalb der nächsten 14 Tage ab Ausstellung um das eigentliche Ticket und reicht es bei der DB AG ein. Dann wird die Fahrpreisnacherhebung bis auf 7,- € fallen gelassen.“

5. „Kommt man der Bitte nicht innerhalb von 14 Tagen nach so ist diese komplett zu bezahlen andernfalls schaltet sich nach Ablauf der Frist automatisch das Inkassounternehmen ein.“ Die DB gibt dem armen Kunden gar nicht die Möglichkeit, nach dem Urlaub die längst erfolgte Zahlung der beanspruchten Leistung nachzuweisen, sondern hetzt ihm gleich Inkasso auf den Hals!

Fazit: Der Kunde wird de facto mit drastischen Mitteln gezwungen, ZWEI Mal für die Leistung zu zahlen! Nach meinem nicht-juristischen Menschenverstand riecht das nach Nötigung und Betrug!

„es geht doch nicht darum jemand eins reinzuwürgen.“ Ach nein? Und warum kann man dann dem Kunden dann keine Zeit bis nach der Rückkehr aus dem Urlaub geben, um die in Italien bezogene Fahrkarte wieder zu Hause nach dem Urlaub vorzuzeigen? Wer würgt dem wem was rein mit der kurzen Frist und dem sofortigen Einschalten des Inkasso-Unternehmens?

„Wieso muss man in gefühlt jedem 2. Beitrag mit Rechtsanwälten und Gerichten drohen.“

Gegenfrage: Wenn der Kunde 4 bis 5 Wochen nach der Fahrpreisnacherhebung nachweist, dass er den Fahrpreis längst für die Trenitalia-Fahrkarte bezahlt hatte, wird dann das ganze Inkasso-Verfahren abgeblasen und die Fahrpreisnacherhebung eingestellt, bis auf die 7€?

Ja, dann ist ja alles gut. Nein? Dann hat der Kunde also nur die Alternative, sich zur doppelten Zahlung des Fahrpreises nötigen und somit betrügen zu lassen, oder es auf einen Prozess ankommen zu lassen: „Wer regen Schriftwechsel nicht scheut, könnte auch später zur Not vor Gericht nachweisen, dass erfür die erlangte Leistung längst bezahlt hat und somit zu recht die Fahrpreisnacherhebung verweigert.“

„Eine Fahrpreisnacherhebung ist für den ersten Augenblick ein Ersatzfahrschein und somit eine Kulanzmaßnahme des Verkehrsunternehmen um den Fahrgast zu befördern. Andernfalls müsste der Fahrgast der Bitte Nachkommen das Fahrzeug zu verlassen.“ Sicherlich ist der Noch-Kunde extrem dankbar für diese gar nicht so selbstverständliche großzügige Kulanzmaßnahme, die erfahrungsgemäß nicht immer gewährt wird:

https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/deutsche-bahn...

https://www.google.de/?q=aus+dem+zug+geworfen

„Also einfach mal nen Gang zurückschalten und nicht immer alles so negativ sehen.“ Genau das würde ich mir von der DB wünschen...

Tino Groß
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der Kunde hat selbstverständlich die Möglichkeit dies vorab mit dem Servicecenter Fahrpreisnacherhebung zu klären und um einen Aufschub zu bitten. Dieser Bitte wird in der Regel nachgekommen. Wenn ich allerdings solche Kunden wie Leo hätte der gleich Betrug, Schiebung und sonst was wittert würde ich in kleinster Weise entgegenkommen. Sorry der Satz mit dem „wie es in den Wald hineinruft ...“ sollte jedem bekannt sein.

Und hier geht es einzig und allein darum die tariflichen Maßnahmen aufzuzeigen und nicht „naja man kann ja mal versuchen ob es so oder so geht“. Nein denn wenn es dann doch nicht „so“ funktioniert und der Kunde eine Fahrpreisnacherhebung erhält wird Herr „Leo“ bestimmt nicht als Superman eingreifen und alles regeln. Also bitte keine halbherzigen Sachen schreiben die am Ende nur zu noch mehr Frust des Fahrgastes führen,

Außerdem können Sie mir sicher erklären wie man im Zug anhand einer Auftragsnummer sicherstellen soll dass es sich a) um einen echten Auftrag handelt und b) das Ticket nicht storniert wurde? Und kommen Sie mir bitte nicht mit der Servicekeule man müsste womöglich noch bei Trenitalia anrufen und das abchecken. Irgendwann ist einfach mal Schluss mit Kulanz.

Gruß, Tino!

Leo
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Hallo Tino,

„Wenn ich allerdings solche Kunden wie Leo hätte der gleich Betrug, Schiebung und sonst was wittert würde ich in kleinster Weise entgegenkommen.“ Wer schreit denn hier laufend „Mißbrauch“, um die „leider“ daher unabänderliche Sturheit zu rechtfertigen? Sie!

„Sorry der Satz mit dem „wie es in den Wald hineinruft ...“ sollte jedem bekannt sein.“ Ja, ist mir gut bekannt - spätestens seit einer Interrail-Reise nach Italien: Ich wußte nicht, ob ich mit dem letzten Tageszug zurückkommen würde (einziger Geltungstag für 99Tkm ab Kufstein am Sonntag) oder mit einem Nachzug (einziger Geltungstag am Montag) konnte ich vor der Hinfahrt noch keine Fahrkarte für die Rückfahrt kaufen, die die Spanne von ca. 20h am Sonntag Abend bis 6:32h oder 8:40h am Montag Morgen abdeckte. Ich sah unter diesen Umständen nicht ein, den Bordpreiszuschlag zu zahlen. Als besonders unvergeßliches Bonmot schallte aus dem Textbaustein-Wald der DB-Fahrpreisnacherhebungsstelle: „Unsere Forderung bestand zu Recht, da der der am Einstiegsbahnhof Neapel bereitstehende DB-Fahrkarteautomat nicht genutzt wurde.“

Auch bzgl. der Gültigkeit einer Freifahrt Flex hatte ich schon etliche Diskussionen; gemäß des Auftreten und des Tons der gleichermaßen arroganten wie ignoranten Zubine wäre es das letzte Mal fast zu einer Personenfeststellung und Gegen-Anzeige meinerseits gekommen...

Ich habe also durchaus Erfahrung mit ruppigen Tönen aus dem DB-Wald (Das ist zwar die Minderheit, aber als Fahrgast kann man sich den Zub ja nicht aussuchen, und wenn der Zugchef stur ist...) und töne dann auch gelegentlich mal entsprechend zurück .

„Außerdem können Sie mir sicher erklären wie man im Zug anhand einer Auftragsnummer sicherstellen soll dass es sich a) um einen echten Auftrag handelt und b) das Ticket nicht storniert wurde? „

In der Bestätigungsmail vonn Trenitalia steht deutlich mehr als die Auftragsnummer, hier ein Beispiel:

Conferma dell'ordine
Gentile Leo xxxxx,
ti confermiamo che hai effettuato con successo l'acquisto del seguente viaggio:

 
Treno: Intercity  505  del  25/05/2016
Partenza: Ventimiglia (Ore: 06:30); Arrivo: Roma Termini (Ore: 14:33)
Carrozza: 3; Posto: 86 (Posti a sedere con prenotazione) ;
Tariffa: Super Economy; 1 Adulti;  2ª CLASSE  Nome Viaggiatore:Leo xxxxx; ;Carta freccia: ; Punti: --;

Codice prenotazione (PNR): Z8EH7N
Prezzo Totale: EUR 9.00
Codice azienda: -
Consegna del biglietto: Biglietto Elettronico
Biglietto acquistato da: Leo xxxx
Codice Cambio Prenotazione (CP): 774501
Codice Biglietto: 679756997

In dem Beispiel: „Tariffa: Super Economy;“ der ist prinzipiell nicht stornierbar!

„Und hier geht es einzig und allein darum die tariflichen Maßnahmen aufzuzeigen und nicht „naja man kann ja mal versuchen ob es so oder so geht“. Nein denn wenn es dann doch nicht „so“ funktioniert und der Kunde eine Fahrpreisnacherhebung erhält wird Herr „Leo“ bestimmt nicht als Superman eingreifen und alles regeln. Also bitte keine halbherzigen Sachen schreiben die am Ende nur zu noch mehr Frust des Fahrgastes führen, „

Daher meine deutliche Warnug: „Ist das Trenitalia-Ticket personalisiert? ..Falls Ja und in nächster Zeit ein DB-Reisezentrum (z.B. in Bozen) erreichbar ist, würde ich mich auf die Fahrpreisnacherhebung einlassen, die längst bezahlte Fahrkarte in Italien beziehen und am Schalter vorzeigen.“

Ansonsten eben lieber nicht:

Alternative: Doppelt zahlen – oder sich von der DB vor Gericht zerren lassen!

„Und hier geht es einzig und allein darum die tariflichen Maßnahmen aufzuzeigen und nicht „naja man kann ja mal versuchen ob es so oder so geht“

Eben! Es soll ja auch bei DB Kulanz, wie Fristverlängerung zum Vorzeigen der längst beahlten Fahrkarte, geben – aber der Kunde sollte sich besser nicht drauf verlassen.

Gruß

Leo

DB
DB

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Team

Hallo Alexxx22,

ich empfehle Ihnen einmal Kontakt mit den Kollegen von Trenitalia aufzunehmen, eventuell können Ihnen diese eine Alternative aufzeigen. /tr