Frage beantwortet

Immer noch keine Verbesserung bei den Echtzeitdaten

Auch beim gestrigen Update mit "Fehlerfix bei Echtzeitdaten" sind nicht alle objektiven Verschlechterungen behoben worden:

-Leider immer noch nicht erkennbar, ob Zug pünktlich ist oder keine Echtzeitdaten vorliegen.
-Echtzeitdaten gehen nicht über Endbahnhof hinaus (wenn ein Zug eine hohe Verspätung an seinem Endbahnhof hat und seine Rückfahrt schon mit Verspätung antritt, wurde dies bei der Echtzeitanzeige in Minuten berücksichtigt, jetzt leider nicht mehr.

Wird das noch geschehen?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo MoritzK,

die Übertragung auf die Folgeleistung gab es auch früher nicht. Erst wenn durch die entsprechende Verkehrsleitung (VL) bzw. Transportleitung (TP) eine manuelle Prognose eingegeben wurde erschien diese beim entsprechenden Zug. Von einem Fehler kann hier daher nicht gesprochen werden.

Gruß, Tino!

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Hallo MoritzK,

die Übertragung auf die Folgeleistung gab es auch früher nicht. Erst wenn durch die entsprechende Verkehrsleitung (VL) bzw. Transportleitung (TP) eine manuelle Prognose eingegeben wurde erschien diese beim entsprechenden Zug. Von einem Fehler kann hier daher nicht gesprochen werden.

Gruß, Tino!

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Moin!
Folgeverspätungen bei einer Wende werden auch jetzt noch angezeigt. Aber nur, wenn sie von Hand eingegeben werden. Das einzige, was anders als bisher ist, ist, dass jetzt gar keine Echtzeit mehr angezeigt wird und man nicht weiß, wird der Zug pünktlich sein oder ob die Echtzeitanzeige nur nicht funktioniert. Im alten System, wurden, wenn vergessen wurde, die Folgeverspätung einzugeben, +0 angezeigt, was ebenso falsch war. Wenn die Folgeverspätung nicht händisch eingegeben wird, taucht sie erst nach der tatsächlichen Abfahrt des Zuges auf. Das sah im alten System dann so aus, dass die Echtzeitanzeige von einer Minute auf die andere von +0 auf z.B. +20 umsprang, heute springt sie eben von nichts auf +20 um. Im Zugradar lässt sich so etwas immer schön beobachten. Da sieht man den Zug vermeintlich pünktlich an seinem Startbahnhof abfahren, pünktlich in Richtung Zielbahnhof fahren und nach einiger Zeit macht er mit einem Mal einen Satz rückwärts und fährt gerade wieder, nun aber mit Verspätung, an seinem Startbahnhof ab.
Dahinter stecken meines Erachtens zwei Probleme. Das erste ist, dass diese Umlaufverspätungen von Hand eingegeben werden müssen. Hat der Mitarbeiter in der Verkehrs- oder Transportleitung keine Zeit, weil anderes vermeintlich wichtigeres zu tun ist oder vergisst er schlicht die Eingabe, kommt es eben zu der falschen Prognose und Information der Fahrgäste. Es gäbe eine ganz einfache Abhilfe. Die DB müsste ihr Betriebsleitsystem mit einer automatischen Umlaufprognose nachrüsten. Dann würden Folgeverspätungen ganz automatisch und frühzeitig und ohne händisches Zutun angezeigt werden. Und die Folgeverspätungen würden auch ständig aktualisiert, was händisch gar nicht machbar ist. Und bevor nun die Behauptung kommt, dass so etwas nicht ginge, bräuchte sich die DB das ganze nur mal bei der Nordwestbahn anschauen. Bei der von ihr betriebenen Bremer Regio-S-Bahn funktioniert die Umlaufprognose mit der Anzeige der Folgeverspätung in aller Regel wunderbar und bestens.
Das zweite Problem ist, dass die DB sehr oft nicht in der Lage ist, in ihren Kundeninformationssystemen wie dem herkömmlichen Zugradar, DB RIS und DB Navigator, die aktuelle Position darzustellen. Bleibt ein Zug unterwegs auf der Strecke stehen, z.B. weil die Lok defekt ist, wird er einfach weiter pünktlich oder mit seiner bisherigen Verspätung fahrend angezeigt. Und zwar so lange, bis jemand von Hand eingreift oder bis sich der Zug wieder in Bewegung setzt.
Das sind beides uralte Fehlfunktionen, die im Sinne einer gut funktionierenden Kundeninformation schon längst hätten beseitigt werden müssen. Warum das nicht schon längst geschehen ist, bzw. warum das nicht geschieht, vielleicht erfahren wir das an dieser Stelle. Ich glaube aber eher nicht, das wird wohl eines der vielen internen Geheimnisse der DB bleiben.