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Partner Bahncard25

Ich versuche seit Anfang November einer Partnerbahncard mit Kind uner 6 zu bekommen. Die Mitarbeiter haben allesamt wirklich keine Ahnung. Nicht am Schalter (3 mal da gewesen mit allen Unterlagen samt Ehefrau) und auch nicht an der Hotline (diverse Telefonate). Alle wollen mir eine zusätzliche Karte für 10 EUR für das Kind unter 6 verkaufen. Es gibt auch besonders renitente, die selbst die AGB negieren. Einer wollte die gar nicht lesen. Was kann ich nun tun? Alle Unterlagen liegen vor. Die Vorläufige Bahncard läuft Anfang Januar aus.
AGB, Nr. 600/C, 2.1.4 besagen:
Die Ausstellung einer BahnCard 25 (Zusatzkarte) für den Ehe- oder Lebenspartner von Inhabern der BahnCard 25 bzw. My BahnCard 25 (Hauptkarte) erfolgt nur für dieselbe Wagenklasse zum Preis von 10 € und nur, wenn (i) ein gemeinsamer Hauptwohnsitz in Deutschland gem. Anschrift auf dem Bundespersonalausweis oder (ii) eine Ehe- bzw. eingetragene Lebenspartnersch
aft mit getrennten Wohnsitzen – auch in Kopie -nachgewiesen wird, (iii) nachweislich mindestens ein Kind bis einschließlich 17 Jahren im Haushalt lebt und (iv) für mindestens eines der hiernach berechtigten Kinder zugleich eine Zusatzkarte beantragt wird. Bei Ehe-
und eingetragenen Lebenspartnerschaften mit getrennten Wohnsitzen wird die Partnerkarte an den Wohnsitz des Hauptkarten-Inhabers
gesandt. Bei ausländischen BahnCard-Inhabern wird eine Meldebescheinigung
– auch in Kopie – zu (i) anerkannt. Sind die im Antrag angegebenen Kinder am ersten Geltungstag der Hauptkarte noch nicht 6 Jahre alt, entfällt (iv). Maßgebend ist stets das Lebensalter der Kinder am ersten Geltungstag der Hauptkarte. Die Geltungsdauer einer Zusatzkarte entspricht - auch bei nachträglicher Bestellung -
der der zugehörigen Hauptkarte.

hilfeerbeten
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Antworten

Hallo hilfeerbeten,

es ist schwierig, dies jetzt so zu beurteilen. Wenn ich es richtig verstehe, wurde zu einer bestehenden Hauptkarte (BahnCard 25) eine Zusatzkarte Erwachsener (für 10 Euro) bestellt. Diese Zusatzkarte ist nur möglich, wenn auch für mindestens ein Kind von 6 bis max. 17 Jahre eine Zusatzkarte (ZK) verkauft wird bzw. bereits vorhanden ist. Kinder bis 5 Jahre werden auf dem Bestellschein angegeben, erhalten aber keine eigene BahnCard.

Was haben denn die Kollegen zu Ihnen gesagt, warum es bei Ihnen nicht möglich ist, bzw. wurde jetzt noch einmal ein Nachweis für das Kind angefordert? /tr

hilfeerbeten
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Guten morgen,

danke für die Antwort. Ja, eine Geburtsurkunde meines unter 5 jährigen Sohnes liegt der DB vor. Ich war mittlerweile je länger als eine Stunde am Schalter und habe diverse Mitarbeiter in der Hotline bemüht - vergebens. Bis auf einen Mitarbeiter, der die Sache aber nicht zu ende bearbeitet hat, interessiert sich niemand, wirklich niemand für die AGB. Ein Kind unter 6 bekommt nicht nur keine Bahncard - es muss für das Kind auch keine Bahncard bezahlt werden - so die AGB. Wie kann ich nun die DB davon überzeugen und an meine BC kommen? Zu Ihrer Frage "Was haben denn die Kollegen zu Ihnen gesagt, warum es bei Ihnen nicht möglich ist": als Antwort habe ich z.B. erhalten: "wissen sie wie lang die AGB sind? Das kann ich jetzt nicht lesen", oder: "jaja, das ist aber so. Für das Kind zahlen sie 10 EUR, egal was in den AGB steht" usw. Nochmals: was kann ich tun, um an meine BC zu kommen?

Ich kann hier nur vermuten, dass beim BahnCard-Service kein Nachweis über das Kind vorliegt. Dies passiert, wenn Angaben auf dem Bestellschein bei der Beantragung vergessen werden. Da wäre es am einfachsten, die Kollegen noch einmal zu kontaktieren und die Geburtsurkunde des Kindes per E-Mail an den BahnCard-Service zu senden. Dies dann unter Angabe der BahnCard-Nummer der Hauptkarte, da dort die Bestellung vorliegt. /tr

hilfeerbeten
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Die Vermutung ist leider falsch. Die Geburtsurkunde liegt vor und ist mit der Hauptkarte verknüpft - das wir mir bei jedem Anruf bestätigt. Die Auslegung der AGB durch die Mitarbeiter ist falsch. Die sagen, ich solle eine zweite Bahncard25 für meinen Sohn unter 6 kaufen. Wollen die AGB nicht lesen, glauben an ihre Arbeitsanweisung. Bitte nehmen auch sie mich hier im Dialog ernst. Ich habe alles notwendige eingereicht. An wen kann ich mich wenden? Können Sie diesen Fall nicht übernehmen?

hilfeerbeten
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Besten Dank. Ich habe zwischenzeitlich mit einem weiteren Mitarbeiter gegen halb 9 telefoniert. Auch dieser war am Anfang der Überzeugung, ein Kind unter 6 müsste für eine Zusatzkarte, die nicht ausgestellt würde, zahlen. ABER: er hat wenigstens zugehört und ist mit mir die AGB durchgegangen. Er ist dann zur Einsicht gelangt, dass das Kind nicht zahlen muss. Er hat den Fall ebenso angestossen. Ich habe im Nachgang eine Mail bekommen mit einer Entschuldigung und einem Gutschein für die Unannehmlichkeiten.

Wichtig wäre die Mitarbeiter in der Hotline und am Schalter zu schulen. Insbesondere den Herrn gestern abend (ich verzichte aufgrund des Forums auf Nennungen von Namen).

Insgesamt nochmals vielen Dank für ihr Engagement und allen ein frohes Fest.

kabo
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Zur Ehrenrettung der Mitarbeiter muss man allerdings darauf hinweisen, dass die Regelung "keine eigene Bahncard für Kinder unter 6 Jahren" noch nicht so fürchterlich alt ist.

Meine Tochter hatte damals (vor einigen Jahren) im zarten Alter von 18 Monaten eine eigene (Zusatz-)Bahncard bekommen - und natürlich 10€ zahlen müssen. Dass Kinder unter 6 zwar angegeben werden müssen, aber so lange keine eigene BC bekommen, bis der 6 Geburtstag erreicht ist (und dann auch erst die 10€ fällig werden), wurde erst später eingeführt.

Apache
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Was ist das Ergebnis. Bekommt der/die Partner(in) nun eine Partnerkarte, oder eine Zusatzkarte?
(Wenn ich es ja richtig verstehe, würde auf die ZK kein Anspruch bestehen, da eben das Kind unter 6 Jahren ist)

Benutzerin
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"Zur Ehrenrettung der Mitarbeiter muss man allerdings darauf hinweisen, dass die Regelung "keine eigene Bahncard für Kinder unter 6 Jahren" noch nicht so fürchterlich alt ist."

Für Kunden gibt es aber leider auch keine 'Gnade', wenn sich z.B. nach einem Fahrplanwechsel die Bedingungen für Flex- und Sparpreise eklatant verschlechtert haben und er/sie tatsächlich die veränderten AGB nicht bis ins letzte (für ihn ungünstiger gewordene) Detail verinnerlicht hat.

hilfeerbeten
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@Apache: Ich bekomme eine Zusatzkarte für 10 EUR und sonst nichts. Bitte lesen Sie die AGB, die ich in meinem ersten Post zitiere: "Sind die im Antrag angegebenen Kinder am ersten Geltungstag der Hauptkarte noch nicht 6 Jahre alt, entfällt (iv)." und zu (iv) steht "und (iv) für mindestens eines der hiernach berechtigten Kinder zugleich eine Zusatzkarte beantragt wird.".

Das bedeutet, ich bekomme die Zusatzkarte, das Kind unter 6 nicht.

@Benutzerin: es wäre ja alles OK gewesen, wenn die Mitarbeiter nicht so renitent die eigenen AGB leugnen würden. Sorry, dafür hätte sie diese ja lesen müssen. Das wurde mir gegenüber aber immer wieder verweigert. Ich habe ja noch gar nicht über die drei Besuche am Schalter geschrieben: je übereine Stunde am Schalter Sachlage erläutert. Die Mitarbeiter kontaktierten alle drei je die Hotline der DB und erhielten Falschinformationen.

Ich nehme es alle ja nicht übel, dass sie die neuste Regelung nicht kennen. Aber wenigstens auf Nachfrage und Zitieren der AGB hätte die Lösung sofort gebracht.

Hallo Apache,

der Partner bekommt in dem Fall eine Zusatzkarte (10 Euro). Das Kind (unter 6 Jahre) muss aber im Antrag mit angegeben werden, erhält aber keine eigene Karte. /tr