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Rechnung für BC 100 wird nicht zugestellt - Verstoß gegen Umsatzsteuergesetz

Warum lässt mir die DB Vertrieb GmbH für die BahnCard 100 keine Rechnung zukommen. Dies ist entsprechend § 14 (2) 2. gesetzeswidrig und mir daher unverständlich. Mir wird lediglich angeboten, über eine kostenpflichtige Telefon-Sonderrufnummer (die bei meinem Anschluss gesperrt ist) ein Rechnungsdokument anzufordern. Diese Möglichkeit konnte ich aus genannten Gründen nicht wahrnehmen. Hinterzieht die verantwortliche Konzerngesellschaft eventuell in Fällen wie meinem die 1132 Euro Umsatzsteuer? Hat jemand bereits Erfahrung mit einer Strafanzeige oder einer Zivilrechtlichen Klage. Ich selbst habe nur Erfahrung mit einem Antrag auf Erstattung der Kosten, die durch eine verspätete Zusendung (nach Gültigkeit) eines Tickets entstanden sind - die Zusatzkosten (und auch das Ticket) wurden mir nicht erstattet, was in meinen Augen ebenfalls klar Gesetzeswidrig ist.

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Ich schreibe immer auf das Bestellformular, dass man bitte eine Rechnung zusenden möge. Bisher hatte ich damit keine Schwierigkeiten.Falls Sie nicht anrufen können oder möchten, tut es auch eine E-Mail. Die Anschrift steht auf der Karte.

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Ich schreibe immer auf das Bestellformular, dass man bitte eine Rechnung zusenden möge. Bisher hatte ich damit keine Schwierigkeiten.Falls Sie nicht anrufen können oder möchten, tut es auch eine E-Mail. Die Anschrift steht auf der Karte.

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Einen Vermerk auf das Formular hatte ich auch bereits gemacht gehabt - wenn ich mich recht erinnere letztmalig beim Antrag für die vorherige BC100-Bestellung. Das hatte aber auch nichts geholfen, weswegen ich es nun wieder aufgegeben habe. Eine E-Mail-Adresse habe ich auf meiner BC100 mit Kreditkartenfunktion nicht stehen. Auch vorhin am Service-Schalter konnte man mir keine nennen. Und so ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Notwendigkeit eines derartigen Hinterherlaufens durch eine klare Gesetzgebung ausgeschlossen sein soll - aber als Konzern mit dem Staat als Hauptanteilseigner darf man sich offensichtlich über die Regeln eben dieses Staates stellen - zum Schaden seiner machtlosen Bürger; oder zumindest eines Teiles davon. Ich werde wohl einfach hoffen, dass ich mich die nächsten Jahre keiner Steuerprüfung unterziehen muss. Falls doch, werde ich einen bezifferbaren Schaden haben, den ich dann hoffentlich zivilrechtlich bei der Bahn geltend machen kann. Dann wird sicherlich der Schadensbetrag auch das Einschalten eines Rechtsbeistandes erfordern - ohne den ich ja im genannten anderen Fall auf meinem dreistelligen Schaden "sitzen geblieben" war.

Hallo jpst, die Kontaktdaten vom bahn.bonus comfort-Service finden Sie auch im Schreiben zum Erhalt der neuen BahnCard oben rechts. Wenn Ihre E-Mail-Adresse dem BahnCard-Service bzw. dem bahn.bonus comfort-Service vorliegt, erhalten Sie Ihre BahnCard-Rechnung per E-Mail als PDF. Schauen Sie daher auch einmal in Ihrem Spam-Ordner in Ihrem E-Mail-Postfach. /ch

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Ich hatte ja gehofft, hier im Forum eine Lösung für mein Problem zu finden - oder zumindest eine plausible Erklärung, warum das bspw. aus technischen Gründen das nicht anders geht. Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Antwortenden lediglich irgendwie die Bahn für etwas in Schutz nehmen wollen, das so nicht korrekt ist und in meinen Augen problemlos verbessert werden könnte. Jedenfalls hat ein Vermerk auf dem Antrag nicht geholfen und auch in meinen knapp 20000 Nachrichten im Spam-Ordner war nichts, wo "bahn.de" vorkam (es hat mich selbst gewundert, da von vielen anderen großen Unternehmen gerne Namen und Domains für Phishing missbraucht werden). Ich habe glücklicherweise wenigstens eine Postanschrift des BC-Services bekommen - mal schauen, zu welchem Ergebnis die Kommunikation darüber führt. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich den Brief als Einschreiben aufgeben sollte.