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Vorgehen Verspätung VDE8

Hallo DB,
ich bin gestern aufgrund eines ETCS-Ausfalls auf der VDE8 mehr als zwei Stunden zu spät an meinem Zielbahnhof angekommen. In der Pressemeldung von heute steht, dass ich mich als betroffener Kunde explizit telefonisch melden soll, da es spezielle Kulanzregelungen gibt. Das tat ich, Ihr Mitarbeiter Herr Gutschwager weiß jedoch von nichts. Wie ist denn jetzt das weitere Vorgehen?
Die Pressemitteilung finden Sie im nächsten Post.

[Editiert durch Redaktion, 12.12.2017, 14:50 Uhr: Mitarbeiternamen entfernt.]

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(Berlin, 11. Dezember 2017) Durch den Wintereinbruch mussten Bahnfahrer am Sonntag teilweise erhebliche Verspätungen und Zugausfälle hinnehmen. Schnee und Eis führten nicht nur zum zeitweiligen Stillstand im Flug- und Autoverkehr, sondern auch zu zahlreichen Schäden an den Zügen und der Infrastruktur der DB. So musste unter anderem die für den bundesweiten Bahnverkehr wichtige Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main mehrere Stunden gesperrt werden und kann momentan nur mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden. Außerdem stehen derzeit rund ein Dutzend ICE aufgrund von witterungsbedingten Fahrzeugschäden zur Reparatur in den Werkstätten.

Der größte Fahrplanwechsel in der Geschichte der Deutschen Bahn war am Sonntag stabil angelaufen. Mehr als ein Drittel aller Züge des Fernverkehrs sind nach einem veränderten Fahrplan unterwegs.
Auf der neuen Verbindung Berlin-München gab es gestern jedoch verschiedene Störungen, die zum Teil zu erheblichen Verspätungen führten. So war aufgrund eines Personenunfalls bei Ingolstadt die Strecke Nürnberg-Ingolstadt-München für sechs Stunden gesperrt. Hinzu kamen technische Störungen des neu eingeführten Zugsteuerungssystems ETCS (European Train Control System) bei ein-zelnen Fahrzeugen. Die DB arbeitet hier aktuell gemeinsam mit dem Zulieferer Alstom daran, die Ursachen zu ermitteln und schnellstmöglich zu beheben.

Die gestrigen Fahrzeugausfälle wirken auch heute noch vereinzelt nach, da Züge und Personale an den jeweiligen Abfahrtsbahnhöfen nicht entsprechend der Planung bereitgestellt werden können.
Die DB erklärt: „Wir setzen alles daran, heute und in den kommenden Tagen einen möglichst fahrplanmäßigen Verkehr sicherzustellen. Wir bitten Reisende, die noch kurzfristig durch Verspätungen und Umleitungen betroffen sind, um Verständnis. Spezielle Kulanzregelungen für diese Beeinträchtigungen wurden eingerichtet und in den jeweiligen Zügen kommuniziert.“

Betroffene Fahrgäste werden gebeten, sich aktiv beim DB-Kundendialog unter der Servicenummer 01806 996633 zu melden. Darüber hinaus gelten die üblichen Fahrgastrechte bei Verspätungen oder Zugausfällen.

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Telefonisch melden bringt nichts, wenn Sie Geld zurück haben wollen.
Und bei mehr als zwei Stunden Verspätung stehen Ihnen 50% des Ticketpreises als Erstattung zu.
Füllen Sie das Fahrgastrechteformular aus und senden Sie es zu sammen mit der Fahrkarte ein bzw. geben Sie den Umschlag am nächsten Fahrkartenschalter ab.
http://www.fahrgastrechte.info/Fahrgastrechte-Formular.18...

Die Kulanzregelungen wären eher für die Fälle gedacht, wo man noch gar nicht losgefahren ist. Erfahrungsgemäß darf man dann Tickets kostenlos stornieren, die eigentlich gar nicht oder nur gegen Gebühr stornierbar wären.

Hallo Felli79,

bitte wenden Sie sich für die Entschädigung an unseren Kundendialog. Die Kollegen erreichen Sie unter der Rufnummer 01806996633 (20ct/Anruf aus dem Festnetz, 60 ct/Anruf Mobil). /ni