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Muss man eine Bestätigung eines Bahnmitarbeiters vorweisen, auch wenn der Zugausfall seitens der Bahn bekannt ist?

Am 24.11. brach in Leipzig wg. eines Oberleitungsschadens der Zugverkehr zusammen - auf absehbare Zeit fuhr kein ICE mehr. Daher wurde mir nahe gelegt, es mit Regionalzügen zu versuchen. Da aber absolut alle Servicemitarbeiter in Leipzig völlig überlaufen waren und mein "Ersatz"- Zug sozusagen abfahrbereit war, konnte ich mir keine Bestätigung über den Ausfall holen. Aufgrund eines Schienbruches erreichte ich dann auch den Alternativanschlusszug nicht mehr. Für beide Fälle habe ich keine Bestätigung eines Servicecenters oder Mitarbeiters. Müssen diese auch in solchen Fällen vorliegen oder reicht ein Schreiben mit der Fallschilderung? Wenn eine Bestätigung vorliegen muss: Wo kann ich diese nun noch bekommen?

hanjantin
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Antworten

Hallo hanjantin,

grundsätzlich gilt: Einsteigen und die Fahrt auf einer alternativen Verbindung nutzen sofern absehbar ist, dass die Verspätung am Zielbahnhof mindestens 20 min. beträgt.

Sofern noch Zeit vorhanden ist, ist eine Bescheinigung durch die DB Information oder das DB Reisezentrum von Vorteil. Im Zug kann der Zugchef jedoch zweifelsfrei die geplante Verbindung überprüfen und feststellen ob die alternative Verbindung berechtigt ist.

Gegenwärtig werden alle Zugbegleiter und Gastronomen im Fernverkehr mit Smartphones ausgestattet. So hat in Zukunft jeder die Möglichkeit eine eventuelle Verspätung nachzuvollziehen.

Beste Grüße,

Tino!

Hallo hanjantin,

für die Fahrgastrechte benötigen Sie nicht unbedingt eine Bestätigung über den Ausfall oder Verspätung eines Zuges. Dies können die Mitarbeiter im Servicecenter prüfen. Es reicht, wenn Sie in dem Formular die dort nötigen Informationen eintragen. /tr