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Railplus-Ermäßigung klammheimlich nur noch 15% statt 25% ?

Auch wenn mir Flexpreise ins Ausland schon bisher meist zu teuer waren:

Offenbar soll die Railplus Ermäßigung von 25% auf 15% reduziert werden:

http://www.oebb.at/file_source/reiseportal/ermaessigungsk...

Zitat: "Bitte beachten Sie folgende Änderung: Ab 10. Dezember 2017 beträgt die RAILPLUSErmäßigung
bei grenzüberschreitenden Bahnreisen in Europa 15%."

Stimmt das so?
Wieso kommuniziert die DB solche Änderungen nicht VORHER wie andere Bahnen, sondern überrumpelt mal wieder ihre Kunden?
Haben alle Bahncard-Inhaber ein Sonder-Kündigungsrecht? Bis wann muss man das ausüben?

Leo
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kabo
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In den Beförderungsbedingungen für internationale Fahrkarten der DB (SCIC-NRT) (https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/internation...) wird seit Mitte Oktober darauf hingewiesen.

Man kann also nicht sagen, dass die DB das nicht kommuniziert hat. Ob das jetzt kundenfreundliche Kommunikation ist, wenn man das im Kleingedruckten auf Seite 23 eines 170-seitigen PDFs unter Nr. 12.6.2 mitteilt, da bin ich mir jetzt nicht so ganz sicher.

DB
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Team

Hallo Leo,

wie kabo auch schon geschrieben hat, wurden die internationalen Beförderungsbedingungen dahingehend geändert.

Wenn Sie aufgrund des verminderten Rabatts für ausländische Strecken auf die BahnCard-Vorteile für Reisen in Deutschland verzichten wollen, können Sie sich schriftlich an den BahnCard-Service wenden. Die Kollegen werden dies dann prüfen. /tr

Leo
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Danke für den Hinweis!

Von Mitte Oktober bis Mitte November war ich mit einem Monats-GA in der Schweiz unterwegs; und nach Rückkehr wartete schon sonstiger Bürokratismus (Bank, Finanzamt, Versicherungen,…). Trotzdem scanne ich akribisch die im Wochentakt neu erscheinenden nationalen AGB, DB-Presse-Mitteilungen. Leider macht sich die DB offenbar einen Spaß daraus, ihre Kunden mit AGBs zu überrumpeln, in denen das ab 4.12. gültige Lidl-Ticket erstmals in der Version vom 4.12. auftauchte und der ominöse 19.12. als Ende für die derzeitige 500-Punkte-Sonderangebots-Freifahrt bisher gar nicht. Laut z.Z. aktuellen AGB gibt es diverse Bahnprämien "bis zum 9.12.2017". WAS ÄNDERT SICH BITTE IN 13 STUNDEN?????

Auf der alternativen Suche nach rechtzeitiger Information auf anscheinend vorher besser informierten Sites wie Zugreiseblog, ICE-Treff, Drehscheibe Online,… bin ich als Bahnfan natürlich sehr gefährdet, vom eigentlichen Recherche-Pfad abzukommen…

" In den Beförderungsbedingungen für internationale Fahrkarten der DB (SCIC-NRT) (https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/internation...) wird seit Mitte Oktober darauf hingewiesen."

Daher habe ich es leider versäumt, meinen offenbar von der DB erwarteten ständigen und vollumfänglichen AGB-Recherche-Pflichten nachzukommen, und habe die internationalen AGB total vernachlässigt, in denen doch tatsächlich schon 3 Monate vorher auf diese Änderung hingewiesen wird. Wahrscheinlich passierte das eher auf Betreiben anderer Bahnen, die im Gegensatz zur DB Überrumpelung offenbar nicht für so ein seriöses und gutes Instrument der Kundenbindung halten. Daher steht der Hinweis auch deutlich auf dem ÖBB-Vorteilscard-Flyer. Ihren Standpunkt zur rechtzeitigen Kundeninformation bekräftigte die DB sehr eindrucksvoll bei der unvergeßlichen Überrumpelung im Rahmen der Punktereduktion auf Umsätze mit der Bahncard-Kreditkarte, indem sie Neukunden noch mit den Altkonditionen anlockte, als sich die kommenden drastischen Verschlechterungen schon langsam bei den Bestandskunden herumsprachen.

" Man kann also nicht sagen, dass die DB das nicht kommuniziert hat. Ob das jetzt kundenfreundliche Kommunikation ist, wenn man das im Kleingedruckten auf Seite 23 eines 170-seitigen PDFs unter Nr. 12.6.2 mitteilt, da bin ich mir jetzt nicht so ganz sicher."

Das rundet nur meine Meinung über die DB ab – genau wie meine wesentlich kundenfreundlicheren Eindrücke, die ich bei häufigen Bahnreisen im Ausland gewinne.

kabo
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Ach Leo,
Bahnfahren wäre doch langweilig, wenn alles vorhersehbar wäre, man alle Tarife dank Vorankündigung vorher kennen würde und alle Züge tatsächlich so fahren würden, wie es im Plan steht.
Der gewisse Überraschungseffekt - sowohl bei der Buchung als auch bei der Reise - macht doch den Charme der DB aus. Ich glaube, mir würde da was fehlen, wenn es keine Überraschungen mehr gäbe ...